Marketing für Montblanc-Uhren ist was anderes als Marketing für o.b. comfort. Oder doch nicht? Auf jeden Fall gibt es Themen, die – gerade weil ernst, peinlich, speziell, wichtig – den besonderen (augenzwinkernden?!) Marketing-Ansatz erfordern.
Wir sind ja wohl alle mit einem lauten “Gabiiiiii, wat kosten die Kondoooomeeee?” sensibilisiert worden, so Anfang der Neunziger war das wohl. Und da ist es doch mal Zeit, nachzuschauen, was so international auf dem heiklen und wichtigen Werbe-Thema Kondome und Aids gibt. (Ich persönlich habe die Gemüse-Assoziationen nämlich langsam deutlich über.)
Die mich stets begeisternde Wallpaper hat die ganze Serie, das MD hat für Euch mal seine persönliche Top 3 herausgesucht:
Platz 3:
Durex Australien wirbt mit dieser sprechenden Anzeige für seine “extra-large”-Variante. Das zaubert doch ein kurzes Grinsen (zumindest auf weibliche) Gesichter.
Platz 2:
Noch einmal Durex, diesmal Südafrika. An dieser Wettbewerber-Kick-Ass-Sachen muss ich mich immer noch gewöhnen, aber was solls, irgendwie witzig.
Platz 1:
Tulipam, Argentinien. Ok, die abgegriffene Karnickel-Geschichte. Aber auf der anderen Seite: Für den klaren und einprägsamen Claim – und die fehlende Anzüglichkeit – gibt es die Nummer 1.
Manchmal finde ich web.2.0 echt wunderlich und man bemerkt, wie klein doch die Welt ist.
Ein Freund aus Jugendtagen – ja der Zeit der heidelberger Straßen- und Bandenkämpfe; der Zeit von Milli Vanilli und Fun Factory – ist Fotograf in Hamburg geworden und betreibt ein Blog.
Naja zwei Komponenten die eigentlich nicht sooo ungewöhnlich sind. Ich verfolge sein Blog schon seit einiger Zeit und genieße immer die netten Bilder, die er ins Netz stellt. Vor einigen Wochen hat er aber damit angefangen, kleine Filme in die webGemeinde zu senden, die zeigen sollen, was in einer ganz normalen Woche von Paul Ribke so abegeht.
Anfangs haben echt nur seine Freunde und Blogleser geschaut und jetzt finde ich Links zu seiner Seite überall! Auch meine anderen Blogs, die ich so lese, berichten (hier, hier und sogar hier).
Ich find’s super lustig und halt mir manchmal Minutenlang den Bauch, wenn ich den Paul da sehe … und schau was er so treibt …
Agenturleben pur und unzensiert …
Morgen ist ein wichtiger Tag: Letzter Tag im alten Job. Aber der Dienstag nächste Woche ist eigentlich noch viel wichtiger: Erster Tag im neuen Job!
Zum ersten Mal im Leben ein eigenes Büro, in dem ich mal länger als 6 Monate die Zelte aufschlagen kann. Mein Schreibtisch wird meiner Körpergröße angepasst! Ich habe ein Türschild! Der Hausmeister fragt mich, ob und wo ich ein Bild aufhängen will!
Habe heute eben diesem Büro und dem Kollegen, mit dem ich mein neues Königreich teile, einen Besuch abgestattet. Bei uns fährt man ja die Pinnwand-Dekorationstechnik. Und hinter meinem Schreibtisch hängt also eine jungfräuliche Pinnwand, die ich natürlich wie jeder um Seriosität bemühte Angestellte mit Marktcharts, Salesfolder-Beispielen, der Nummer des Pizzaservice füllen werde.
Aber schon immer wollte ich – die Poesiealbumliebhaberin – mal meine Pinnwand mit jeder Menge Inpiration füllen. Bloß: Die Zeit drängt! Wo sind die guten Ideen zu finden? Bestimmt wie immer bei WTM!
PS: Eine liebe Kollegin dekoriert die ihre mit einer wachsenden Anzahl dieser kleinen Freunde.
Jedes Jahr im Juni feiert eine Reihe Eingeweihter – naja, mittlerweile ca. 10.000 – in Paris das Diner en blanc. Der genaue Ort wird bis zum letzten Moment geheim gehalten und über geheime Zeichen und sms kommuniziert. Jeder bringt Klapptische und Stühle, Porzellan und Servietten (alles in weiß natürlich) und selbstverständlich das Essen mit.
Eine große Gala, mitten unter dem Pariser Sternenhimmel. Die Polizei drückt beide Augen zu, denn nach ein paar Stunden ist das Treiben wieder vorbei.
Also ein paar weiße Sachen in den Koffer packen, und auf in die Stadt der Liebe!
Der Montag gilt ja bekanntlich als Arbeitsstart in die Woche. Darüber kann man streiten, wenn man erst Mittwoch abends davon erfährt, dass der morgige Tag ein Feiertag ist und daher kein Gefühl mehr für Beginn und Ende der Arbeitswoche mehr hat.
Böse Stimmen wollen auch behaupten, dass Studieren sowieso nicht als Arbeit im Sinne des § 7 SGB IV angesehen werden kann, weil man ja eh nur ab 11.ooh in die Uni chillt und dann die erste Vorlesung (15.30h) im Liegestuhl verschläft …
Aber egal .. was wollte ich berichten … ahja Montag: Fing schon mal gut an. Wahl-o-Mat für Europawahl gemacht (mache Briefwahl, da ich außer Landes weile). Seitdem sehe ich schon in der größten deutschen Tageszeitung folgende Überschrift meine Befragungsauswertung anprangern:
Law Department bevorzug Die Linke deutlich vor der CSU
Naja dazu muss gesagt werden, dass immer noch die FRAUEN Partei vor den GRüNEN rangiert – jetzt dürft Ihr Euch Eure Meinung bilden!
Um die neverending Story meiner Praktikumsbestätigung vor einer Fortsetzung zu bewahren, und so meinen Ausschluss vom Staatsexamen zu besiegeln, mussten heute Taten folgen. Man erinnert sich vielleicht, vor genau 56 Wochen (!!!) habe ich ein Praktikum bei einem großen europäischen Flugzeughersteller gemacht, und bis heute keinen Mucks Richtigung IRGENDEINER Form von Bestätigung meiner Anwesenheit bekommen.
Hab schon einen krassen Hals, weil das echt mal nicht angeht. Da die Variante böse Haß-Erinnerungs-Mail an die Betreuer und CC an Chef-Chef mit der Androhung der Stornierung der letzten A350 Bestellungen keinen Effekt brachte, musste ein persönliches Gespräch her.
Nach ein-wöchiger Verleumdung der Verfügbarkeit seitens der Sekretärin, rief ich heute an und verlangte den Betreuer oder dessen Stellvertreter unverzüglich zu sprechen:
Sie:
“Stellvertreter sei in Urlaub (Reaktorschmelze … grrr !), Betreuer in Tarifverhandlungen.”
Darauf ich:
“Unschön! Dann richten Sie Ihm bitte aus, mich unter folgender Nummer 017 … zurückzurufen. Sein Kind (fies, ich weiß sogar wie es heißt und in welchen Kindergarten es geht. Tip: Gebe niemals persönliche Details an den Praktikanten preis!) sei vom Klettergerüst gestürzt und läge jetzt auf Intensiv 5 der Eppendorfer Uniklinik!”
Sie:
“Oooh, ok!”
Exakt 76 Sekunden später klingelte mein Telefon.
Ich weiß, es war nicht gerade nett, aber manchmal reißt einem friedlebenden Bär auch mal der Geduldsfaden. Nämlich nach 56 Wochen purer Untätigkeit!
Nach Nicole Kidman und Keira Knightley wirbt nun die sagenhafte Audrey Tautou für den Duft aller Düfte. Ich finde diese Hochglanz-Spots, mit Filmqualität eines Kinofilms, immer wunderschön.
Diesmal (Krise?) wirbt Chanel nur im Internet. Auf der eigenen Homepage und in verschiedenen Kooperationen wie z.B. Gala.de.
Ein Verlinken mit der Chanel-Website, wo der Spot in Flash besonders schön und auch in 2 verschiedenen Versionen gezeigt wird, ist allerdings nicht erlaubt. Irgendwie’n komischer viraler Ansatz, oder?
Naja, so oder so, 58 Sekunden Romantik und Verführung sind gesichert…
Auf Facebook gab es zwar schon die Kurzfassung, aber ich kann es nicht lassen, ich muss von meinen Erlebnissen im ortsansässigen Fitness Vitalstudio berichten. Seit Dienstag bin ich Sportmuffel angemeldet. Zwei Welten treffen aufeinander! Ich fühle mich wie in einem Ildiko-von-Kürthy-Roman. Moralische Unterstützung erprobter Zeigenossen gerne erwünscht! :-)
Story: Bikini-Kauf brachte zu Tage: Es muss leider abgenommen werden, es führt kein Weg daran vorbei, ich setze Bürofett an! Außerdem ist auch die Oberschenkelstruktur nicht mal das, was sie mal war, die Oberarme winken weiter, auch wenn die Hand schon aufgehört hat, es ist ein Grauen. Wenn man Klamotten anhat, merkt man das ja nicht so, aber im BIKINI…
Seit 2 Jahren rede ich ja schon ununterbrochen vom Sport, aber jetzt habe ich (die gerne ihre Abende und Wochenenden auf der Couch verbringt – bei gutem Wetter liege ich auch mal im Park rum) es getan, mit meinem Blute einen Vertrag in einem Bielefelder “Vitalclub” unterschrieben. Am Dienstag, um genau zu sein. Heute hatte ich ein “Body-Screening”. Erniedrigende Geschichte! Ein gutaussehender Fitness-Strolch misst an vielen furchteinflößenden Maschinen Deinen BMI, Deinen Körperfetthaushalt, Deinen Cardio-Index und so. Es kam heraus: Mein biologisches Alter ist 26 und entspricht meinem chronologischen Alter. “Yup.” Aber: Mit ein bisschen Fitness könnte ich mein biologisches Alter auf 20 senken. “Und warum sollte ich das tun?”. Da taten sich erste Verständigungs-Abgründe zwischen uns auf.
Dann der Ernährungstest. Normalerweise kriege ich ja jeden Mann spätestens mit der wohlplatzierten “Ich liebe Fleisch”-Aussage. Naja, er ist Vegetarier. Und im Test habe ich 45 von möglichen 100 Punkten. Und da hab ich schon mit den Süßigkeiten geschummelt!
Nun gut, am kommenden Mi (“Waaaaas, Du kannst erst wieder am Mittwoch?” “Ja, denn ich habe sowas wie ein Leben, sorry mein Lieber”) erstellt er mir mein “Programm”. Ich hab mich ganz aktiv für so ein Studio entschieden, weil ich flexibel sein will und nicht “jeden Mi um 19:00” in den Turnvereinskurs will und Laufen und so öde finde, aber es ist schon – naja – ziemlich speziell, zumindest wenn man so wie ich überhaupt keinen Plan hat.
Am Di bei meiner Anmeldung sehe ich mich diskret um: Die Damen tragen Sporthose, T-Shirt, feste Sportschuhe, Handtuch und Wasserflasche. Ich also gestern in die Stadt, den ganzen Kram besorgt (also Punkt 1 und 3 zumindest). Wusstet Ihr (sicher wusstet Ihr, ich bin eben ein Sport-Schaf), dass es jetzt auch Hallenschuhe mit schwarzen abriebfesten Sohlen gibt? Der Verkäufer war auch eher spöttisch-amüsiert, als ich zunächst auf Schuhe mit hellen Sohlen bestand, aber manno, als ich das letzte Mal Hallenturnschuhe gekauft habe (mit 16 für den Schulsport), da war das alles noch anders.
Ich rüste mich also aus und komme aus der Umkleide im Sport-Dress, mit Handtuch und Wasserflasche. Die habe ich dann auch beschämt von einem Schreibtisch zum nächsten mit mir hergetragen. Wer hätte ahnen können, dass so ein “Screening” so medizinisch ist? Ich dachte, ich geh auf das Laufband, und wenn ich nach 2 Minuten schwitze, dann weiß er halt, sie ist nich sooo fit.
Aber alles anders! Und all diese Margarete Schreinemakers, die den Vegetarier-Frosch anschmachten: “Duuuuu, Sveeeeeeen, wann machen wir 2 denn mal wieder nen Termiiiiiiiin?” Naja, ich habe den nächsten Termin mit Sveeeen nächste Woche, und werde berichten! ;-)
Manchmal denkt man sich doch im Berufsalltag “Und wenn ich das Sagen hätte…” Oder man hinterfragt zumindest, warum Dinge so und so laufen. Bei uns im Unternehmen gibt es etwa das geflügelte Wort “historisch gewachsen”, was in etwa heißt “Keinen Plan, warum das so ist, wäre aber auch zu aufwendig, es zu ändern”. :-)
Entscheidungen, Regeln, Traditionen betreffen ja aber nicht immer nur Produktion, Logistik, Vertriebsstrategie, sondern auch die alltäglichen Dinge, über die man sich im Alltag wenig Gedanken macht, zum Beispiel die Auswahl der Büromöbel oder die Entscheidung Großraum vs. Einzelbüros, Open-Door-Policy, usw. Diese Aspekte finde ich super spannend und frage mich oft, wer da was wann warum entscheidet.
Naja zum Punkt: Heute in der Mittagspause kamen wir auf eine interessante Sache: Eben diese Mittagspausen-Regelungen. Da gibt es Hunderte Konzepte, und wahrscheinlich alle mit Hintergedanken entschieden.
Bei den Pudding-Königen zum Beispiel schlappt man abteilungsweise in die Kantine das Mitarbeiterrestaurant und wählt aus den ca. 7 (ungelogen) Tagesgerichten. Dann geht es mit dem Tablett an große längliche Tische. Für “intimere” Runden gibt es noch Vierertische. (Auf jedem Tisch stehen übrigens frische Blumen. Ich meine, das muss ja auch mal einer entschieden haben. Und wohl einer, der rechnen kann, und trotzdem dabei bleibt.)
Im Hamburger Hause der Körpercremes lief das ganz anders: Auch da ging es in Grüppchen los, aber in der Kantine gibt es nette blau-weiß gekleidetete Platzanweiserinnen, denen man konzpirativ per hochgehaltener Fingeranzahl die Gruppengröße über den Raum mitteilt, damit diese die Gruppe zu runden 8er-Tischen lotsen. 4er-Gruppe wird dann z.B. mit 4 weiteren Kollegen aufgefüllt. Dann kommt auf den Tisch eine Schüssel Fleisch, eine Schlüssel Beilage, eine Schüssel Soße, wie bei Muttern eben. Interessante Aspekt: Da man nie zu 8 losgeht, kommt man jeden Tag mit anderen Mitarbeitern am Tisch ins Gespräch.
Beim Schweizer Lebensmittelriesen soll es zumindest am Frankfurter Standort nochmal anders zugehen: Zweiertische, und man verabredet sich jeden Tag mit einem neuen Kollegen (im besten Fall aus anderen Abteilungen) zum Essen. Mit dem offiziellen Ziel, das Networking im Rahmen von 2er-Gesprächen zu erleichern. Kehrseite der Medaille: Jeder Mitarbeiter bringt im Schnitt 2 Stunden pro Woche auf, für die nächsten 2 Wochen seine Mittagspause zu planen. Und natürlich Panik, wenn mal kurzfristig der Speisepartner ausfällt.
Leider verbringen die WTMler ja selten ihre Mittagspause gemeinsam. Aber meine Frage: Wie findet Ihr die verschiedenen Konzepte? Kennt Ihr andere? Und wie würdet Ihr für Eure Firma entscheiden, so als CEO?
Das war meine Aufgabe. Ich wollte 200 Serienbriefe als PDF aus Word erstellen lassen und diese gleich an die jeweiligen E-Mail Adressen verschicken lassen. Ich dachte: “Cool, dass man das jetzt alles in einem Schritt machen kann.” Doch dann gingen die Probleme los. Aus irgendeinem Grund wollte Adobe Acrobat keine PDFs aus meinem Serienbrief machen. Ich bekam immer die Fehlermeldung “Acrobat PDFMaker konnte keinen Serienbrief für das Dokument erstellen”. Nach zwei Stunden und 100 Versuchen fand ich dann in einem Adobe Forum die “Lösung”: http://forums.adobe.com/message/1171303#303754
Aus irgendeinem Grund baut Adobe in das Word Dokument einen 1Point großes Zeichen in der Schriftart ZWAdobeF ein. Sobald das im Dokument drin ist, erscheint die oben genannte Fehlermeldung. Die Lösung des Problems: Einfach das Zeichen wieder löschen, schwups funktioniert es.
Was das alles soll? Keine Ahnung! Trotzdem: Es leben das Internet und die Schwarmintelligenz.
Ein lieber Jura-Kollege ist super genervt vom neuen Spot für das McDonalds Ein mal eins und bittet uns um eine kleine Abstimmung auf der WTM-Plattform.
Da kein Film-Material die Zusammenfassung, kennt aber wohl sowieso jeder…
Typ steigt in die Bahn, blickt sich suchend unter einem Sitz um und und bittet einen anderen, aufzustehen. Setzt sich und spricht die nette Dame am Fenster an. Mault der Aufgestandene: “Hey, Du glaubst wohl Du kannst dir alles leisten.” Erwidert der Erste: “Klar: nen Burger, ne Apfeltasche, kleine Coke,...” dadadadada i’m lovin’ it.
Ach und Markus: Nicht von allen Uni-Rechnern hintereinander abstimmen! ;-)
Zum Finale der Week of Design zeigt das MD Hochprozentiges, denn immerhin steht das Wochenende vor der Tür!
Für einen stylischen Start in den Wochenendrummel empfehle ich zwei Alternativen:
Die Damenwelt lässt sich bestimmt gerne vom sex-and-the-city-farbigen Pomacai-Vodka berauschen, mit Granatapfel und Acai-Beere aus Brasilien. Steckt so voller Antoxidiantien, dass Euer Immunsystem das bisschen Exzess schon lange aushält. Und diese Flasche!
Als kühle, klassische Variante für den Mann von Welt empfehle ich die Marke Cerén. Die silberne Flasche unterstreicht die Reinheit des Produktes und macht sich gut in jeder puristischen Männerbehausung. Es geht schießlich nichts über einen Mann mit Geschmack…
Nach einem stressigen Tag hilft eine schöne Tasse Tee. Diese Tradition gibt es schon ewig und in aller Herren Länder.
Heute blickt das MD noch einmal in das Schatzkästchen von BrandEngine. Es geht’s um die feinen Teesorten von Mighty Leaf aus San Francisco. Beste Teesorten und handgefertigte Seidenbeutel brauchen natürlich auch eine edle Verpackung.
Logo, Fotos und Einzelverpackung sind so harmonisch und hochwertig, dass man richtig Lust bekommt, den Tee zu verschenken, lieben Freunden oder eben einfach an sich selbst! :-)
Diese Verführung gibt es momentan allerdings nur in den USA, Australien, Neuseeland, UK und Schweden. Tja, eben die coolen Länder…
Stellt Euch vor, Ihr müsst die Flasche eines Mineralwassers designen. Das Produkt ist durchsichtig, sieht aus wie jedes andere Mineralwasser, schmeckt wahrscheinlich auch für viele Verbraucher im Blindtest wie jedes andere Mineralwasser. Die Verpackung ist also der auf jeden Fall erste und vielleicht auch einzige Anhaltspunkt für den Verbraucher, und damit essentiell.
Es dreht sich um eine schicke Marke, die in Restaurants angeboten wird, und bei der Verbraucher glauben, sich den besonderen Genuss zu gönnen. Die Verpackung darf also gerne schonmal was kosten. Zu beachten sind aber all diese lästigen Kleinkrämer-Punkte wie Flaschenkästen, Europaletten, Container-Größen. Eine total abgefahrene Form könnt Ihr Euch also auch nicht leisten. Vom Wettbewerb abheben aber bitte schon. Gar nicht soooo leicht, oder?
Das spanische Mineralwasser Lanjarón kommt seit diesem Jahr mit einer besonders schönen Flasche daher, die dem der Quelle nahegelegenen spanischen Berg Mulhacén nachempfunden ist. Reinheit, Qualität und lokaler Bezug, bevor überhaupt ein Wort darüber auf dem Etikett verloren wurde.
Einfach und doch genial, findet das MD, und freut sich über diesen Design-Lichtblick von Tridimage und Grupo Berro.
PS: Gegen diesen kühlen Tropfen wird für einige Schnittchenliebhaber sprechen, dass die Marke dem Mutterkonzern Danone zugeordnet ist… :-)