Ganz schön lange Funkstille im Consulting Department… Gründe mag es viele geben, am Ende muss man selbstkritisch konstatieren: alles ist eine Frage des Zeitmanagements! Es stellt sich daher die Frage: Wie gelingt eine zufriedenstellende Work-Life-Balance (die Zeit für Posts auf WTM zulässt)?
Managementguru Jack Welch schreibt dazu in seinem Buch “Winning – Das ist Management” (BTW: sehr empfehlenswert): “Bei der Balance zwischen Beruf und Privatleben geht es um einen Handel, den Sie mit sich selbst abzuschließen haben. Sie müssen entscheiden, worauf Sie verzichten können und was Sie keinesfalls aufgeben wollen.” Ich finde diesen Handel reichlich anspruchsvoll. Was tun, wenn der Job wirklich Spaß macht, man endlich das tun darf, worauf man Jahre lang hinstudiert hat und dazu auch noch die eigene Arbeit geschätzt wird (ergo: das, was man den lieben langen Tag tut, ist absolut erfüllend)? Und andererseits: die gemeinsame Zeit mit Freundin und Freunden ist ausgesprochen schön und wichtig und ohne hat man das Gefühl, das etwas Entscheidendes fehlt.
Wann ist also die wöchentliche Arbeitsgrenze erreicht? Wie oft kann man abends nach 21 Uhr nach Hause kommen? Oder sind Uhrzeiten völlig nebensächlich, so lange man selbst (und der Partner bzw. das Umfeld) mit der “freien Zeit” zufrieden sind? Denn am Ende schreibt Mr. Welch auch: “Aber Beruf und Privatleben zu vereinbaren darf nicht in reine Pflichterfüllung ausarten. Sonst wachen Sie eines Tages auf und stellen fest, dass alle zufrieden sind – und nur sie in Ihrer eigenen kleinen Hölle schmoren.”
Heute in acht Wochen eröffnet das Oktoberfest. Für alle Nicht-Münchner gibts schon Mal einen kleinen Überblick über den aktuellen Stand der Aufbauarbeiten – hier am Beispiel des Schützenfestzelts.
Ein besonders schönes Beispiel für die Service-Wüste Ingolstadt durfte ich gerade erleben. Ich wollte bei der Firma Nahr in der Schillerstraße 61 ein Namensschild gravieren lassen. Auf die Frage, ob ich das Schild heute vorbeibrigen könnte, damit es dann graviert wird, kam ein mir nicht in allen Details verständlicher bayerischer und nicht gerade freundlich klingender Redeschwall aus dem Hörer entgegen, der damit endete, dass ich aber heute “um halb neun, gegen mittag” vorbeikommen könnte (so habe ich es zumindest verstanden). Zu dem Zeitpunkt war es allerdings schon 9:15 Uhr, so dass ich der Meinung war, dass ich also nun freundlicherweise vorbeikommen und der Firma mein Geld bringen dürfte. Als ich dies nochmal freundlich nachfragte, wurde der Hörer kommentarlos an eine nahezu einwandfrei hochdeutsch sprechende Dame weitergereicht, die auf mein erneutes Vortragen meines Anliegens wirsch antwortete, dass sie vor Ostern ohnehin gar nichts mehr gravieren werden. Na gut, dann eben nicht.
Eindeutig: Der goldene Sandsack für die schlimmste Service-Wüste in Ingolstadt geht an die Firma Nahr!
Dass der US-amerikanische Wahlkampf, selbst jener für die Wahl des Kandidaten, zuweilen skuril sein kann, ist weithin bekannt. Aktuell laufen auf YouTube erfolgreich zwei Videoclips, die einem uralten Videospot…
... von Apple gleichen. Zuerst haben Fans von Barrack Obama Hillary Clinton ins Visier genommen, ziemlich professionell wie ich als Laie finde….
... und dann haben sich die Fans von Hillary bei Barrack mit einem Video, leider nicht so professionell, bedankt.
Ich tippe derzeit an den letzten Zügen meiner Diplomarbeit mit dem Thema “Eine theoriegeleitete Strukturanalyse europäischer Energiemärkte”. So weit, so unspektakulär.
Grundsätzlich ist die Datenlage nicht schlecht, aber eine Kennzahl kann ich beim besten Willen nicht auftreiben (weder bei Verbänden, noch Dachorganisationen, noch Eurostat, noch der Europäischen Kommission, noch den Regulierern….): Wie viele unterschiedliche Tarife gibt es für Endkunden von Strom und Gas in den einzelnen europäischen Ländern (immerhin weiß ich, dass es in Deutschland 4449 Strom- und 3873 Gastarife gibt)?
Gibt es einen Leser, der mir dabei helfen kann, wo ich diese Info finden könnte?
Am Sonntag fand mal wieder der Bundesliga-Höhepunkt für das Service- und Consulting-Department statt: Bayern gegen Werder. An keinem Tag sonst im Jahr wird so sehr auf die Heimat gepocht wie an diesem Spieltag. Das Spiel an sich war reichlich unspektakulär und soll hier auch nicht weiter Gegenstand sein (es sei mir allerdings noch die Anmerkung gestattet, dass Werder verdientermaßen ein Unentschieden erkämpft hat….).
Viel interessanter dürfte die Art und Weise sein, wie wir dieses Spiel gesehen haben. Alle Karten im Stadion waren ja schon vor ungefähr 4 Jahren ausverkauft, die Spelunke bei uns gegenüber ist es nicht wert, dass wir uns dort das Spiel angucken und Arena wollen wir uns nicht leisten. Also musste eine andere Lösung her. Nach ein wenig Suche fanden wir heraus, dass man z.B. über Programme wie Sopcast, TVAnts oder PPMate chinesische TV-Sender empfangen kann, die das Spiel live übertragen. Mit PPMate und dem Sender CCTV 5 hat es tatsächlich geklappt: Bayern gegen Werder mit chinesischem Kommentar für umsonst, in ordentlicher Qualität und als livestream (naja, zumindest bis zur 85. Minute, dann war die Verbindung unterbrochen)! Seit dem wissen wir, dass Philipp Lahm auf Chinesisch Lahmo heißt, chinesische Kommentatoren bei jeder Zeitlupe eines Fouls herzhaft lachen und in China in der Halbzeitpause Musikvideos mit hinterlegten NBA-Szenen gezeigt werden.
Frage an das Law-Department: Ist das eigentlich legal?
Die WirtschaftsWoche hat 1000 Personalleiter der größten deutschen Unternehmen gefragt, welche Unis die besten Absolventen = Bewerber hervorbringt. Für unser Studienfach ergibt sich ein etwas ungewohntes Bild, zumindest für einzelne Unis….
1. Mannheim
2. Köln
3. EBS
4. Münster
5. LMU
6. WFI
7. Frankfurt a. Main
8. Hohenheim
9. Erlangen
10. Frankfurt School of Finance & Management
11. St. Gallen
12. WHU
13. Bayreuth
14. Augsburg
15. HHL
Für die Kollegen aus dem Law-Department soll deren Bereich natürlich auch nicht ungenannt bleiben:
Heute abend ist es dann nun also wieder so weit: um 20:15 Uhr überträgt die ARD den Vorentscheid zum Grand Prix d’Eurovision. Um irgendwelche Trash-Musiker von vorne herein auszuschließen, dürfen sich also drei Teilnehmer um die bundesdeutsche Vertretung am 12. Mai in Helsinki bemühen (witzigerweise muss der deutsche Teilnehmer übrigens nicht im Halbfinale antreten und darf direkt ins Finale einziehen weil Deutschland zu den vier größten Geldgebern der European Broadcasting Union gehört…Geld regiert die Welt, Roger).
Wenn es nach den Lesern der Eurovision-Homepage geht, gewinnt Roger Cicero mit seinem Song Frauen regieren die Welt (Welt-Frauen-Tag war gestern). Monrose mit Even heaven cries (PR-technisch nicht schlecht, aber “ich sach Pop, ihr sagt Stars” war besser) liegen schon weit dahinter und Heinz-Rudolf Kunze muss mit Die Welt ist Pop (waren das noch Zeiten, als er “Dein ist mein ganzes Herz” gesungen hat) eigentlich gar nicht antreten.
Das Consulting-Department meint: lieber heute abend der Heidi zuschauen oder an der Diplomarbeit tippen!
Am 24.11.2007 findet die diesjährige Diplomverleihung statt, unsere Diplomverleihung! Es ist zwar noch ein wenig hin, aber ich finde, dass es Zeit wird, sich mal mit diesem Event auseinander zu setzen. Und zwar aus zwei Gründen: ich habe kürzlich einen Flyer eines Talar-Verleihers im Foyer gefunden und ich möchte keiner langweiligen Rede eines noch langweiligeren Wirtschaftsprüfers zuhören müssen…
Es gibt Firmen, die Talare vermieten, um damit “mit Würde den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt zu feiern”. Da stellt sich die Frage: will man so was? Grundsätzlich finde ich das ja eine nette Sache, zumal es etwas wirklich Festliches hat und ein klein wenig den Hauch von elitärer Tradition aufkommen lässt. Aber gerade das ist auch schon wieder ein trifftiges Gegenargument. Nicht nur, weil mich das Outfit an die EBS erinnernt, die sich mit dem kürzlich ausgestrahlten Dokumentarfilm Grow or go durchaus einer gewissen Lächerlichkeit Preis gegeben hat, sondern vor allem auch, weil ich der sicheren Überzeugung bin, dass wir eine wirklich festliche Diplomverleihung hinbekommen können, ohne uns überkandidelt irgendwelche Roben umzuhängen. Wobei wir schon beim zweiten Punkt sind…
Wer wird als Festredner eingeladen? Sofern machbar, wäre ich dankbar, wenn es nicht ein WP-Partner, Universitätspräsident oder Bürgermeister wird. Nichts für ungut, aber ein wenig festlicher darf es dann schon sein. Beim Anblick unserer Partnerunternehmen kommt die eine oder andere Idee. Wie wäre es mit Herrn Ackermann? Oder Herr Bürkner? Herrn Mohn fände ich sehr spannend. Warum nicht auch Herr Schneider?
Was meint die WTM-WFI-Leserschaft dazu? In welchem Outfit wird gefeiert und wem wollen wir lauschen?
Aufgrund der Karneval-Erfahrungen des Finance-Departments und der darauf aufbauenden Recherche des Law-Departments konnte ein auf You-Tube ausgetragener neuer Contest entdeckt werden: DWSDAS – Die Welt sucht den Army-Superstar!
WTM hat keine Kosten und Mühe gescheut und wird die Entscheidung, wer DWSDAS-Sieger wird, in die Hand unserer Leser geben.
Für den deutschen Beitrag mit dem Song “Holt das Lasso raus” von Olaf Henning wählt 01379- 397327-1
Für den englischen Beitrag mit dem Song “Is this the way to Amarillo” von Toni Christie wählt 01379- 397327-2
Für den finnischen Beitrag mit dem Song “In the army now” von Status Quo wählt 01379- 397327-3
Für den norwegischen Beitrag mit dem Song “Kokomo” von den Beach Boys wählt 01379- 397327-4
Beim Lesen der Wirtschaftswoche bin ich mal wieder über den Begriff Dodo-Preis gestolpert, den die WiWo nun schon seit einiger Zeit für den ökonomischen Unsinn der Woche vergibt. Aber was ist eigentlich ein Dodo?
Im “Black Baron” genannten Blog des WiWo-Chefredakteurs ist zu lesen, dass “Dodo … der Name eines Vogels (ist), der einst auf der Insel Mauritius lebte, infolge mangelnder Lern- und Anpassungsfähigkeit an seine sich verändernde Umwelt aber ausstarb.” Da kann der geneigte Leser ja nur denken: “was für eine erbärmliche Gestalt”.
Aber wie kann ein derart knuddeliges Tier postum so diffamiert werden? Immerhin ist der Dodo das Wappentier von Mauritius und eine auf La Reunion ansässige Brauerei sowie ein australischer Telefonanbieter haben sich sogar nach ihm benannt. Darüber hinaus ist der Vogel Gegenstand ernsthafter Forschung an der renommierten Oxford-University. Und selbst Genesis höchst selbst hat den Dodo besungen. Und nicht zuletzt kümmert sich der Internationale Dodoverein um die Förderung der Wissenschaft und Bekanntheit des putzigen Tierchens.
Das Consulting-Department meint: Der Dodo wird “zu Unrecht für dick, dumm und tot gehalten”.
Die Politik diskutiert heftig darüber, ob eine Maut für PKWs sinnvoll ist und auf bundesdeutschen Autobahnen eingeführt werden soll. In Ingolstadt wird darüber nicht lange geredet, sondern Tatsachen geschaffen: die Ingolstädter haben kurzerhand die PKW-Maut für Durchfahrten durch das Kreuztor eingeführt.
Das Consulting-Department meint: Herr Tiefensee, nehmen Sie sich ein Beispiel am “Ingolstädter Modell” der PKW-Maut und sorgen Sie für höhere Steuereinnahmen und sauberere Luft!
.... muss er aber nicht. Zumindest wenn man folgendes Vorgehen konzipiert:
“Liebe Mitglieder des Verteilers,
der ein oder andere wird sicher seinen Spaß an der letzten Mail gehabt haben, die zu einem Sexdate einlud. Da es sich hierbei um einen Verteiler der Universität handelt, können wir solche Nachrichten – wie sie immer wieder einmal vorkommen – natürlich nicht zulassen. Daher gibt es ab sofort nur noch zwei Möglichkeiten, Nachrichten über den Verteiler zu schicken:
1. man schickt sein Anliegen per Mail (studentenvertretung.wfi@ku-eichstaett.de) an die Studentenvertretung, die dann die Nachricht an den Verteiler entsprechend weiterleitet
2. man schickt eine kurze Mail an den Leiter des Verteilers, in der man seine Identität preisgibt (Name, Semester, Name der Studentenorganisation, Stellung innerhalb der KU…) und begründet, warum man für das Senden für Nachrichten freigeschaltet werden soll. Nach entsprechender Freischaltung kann man dann selbst Nachrichten über den Verteiler schicken. Von dieser Möglichkeit sollte man nur gebrauch machen, wenn man häufiger Mails über die Verteiler sendet. Ansonsten ist die Studentenvertretung zu kontaktieren.
Alle Infos rund um die WFI erhaltet Ihr nach wie vor über die Verteiler; hier ändert sich also nichts! Bitte habt Verständnis für diese Maßnahme und laßt Euch deshalb nicht davon abschrecken, etwas über die Verteiler zu schicken. Die Verteiler sind ja zur Semesterkommunikation da!
...
Die Studentenvertretung in Zusammenarbeit mit dem Webteam des Hochschulmarketings”
Das Consulting-Department meint: Liebe SV, liebes Web-Team, Ihr schießt damit mit Kanonen auf Spatzen. Und richtig: “die Verteiler sind zur Semesterkommunikation da”, also sollten sie möglichst unkompliziert zu nutzen sein.
Eine unabhängige Studie hat nun gezeigt: männliche Studenten werden durch den Catwalk in der Bib angelockt. Dass es das Catwalk-Phänomen in unserer Bib gibt, wurde von den Fachleuten aus dem Finance-Department ja schon vor einiger Zeit fachmännisch analysiert. Doch nun konnte bewiesen werden, dass dieses Phänomen eine positive Wirkung auf die männlichen Kommilitonen hat.
Im Erdgeschoss der Bib saßen heute über den Tag verteilt 43 verschiedene männliche Kommilitonen und acht weibliche Kommilitonen. Das entspricht einem ungefähren Verhältnis von 1:5, während das Verhältnis von Weiblein zu Männlein an unserer Fakultät insgesamt bei ca. 1:3 liegt. Man könnte nun leichtsinnigerweise auf den Gedanken kommen, dass Männer eben fleißiger sind als Frauen und dementsprechend mehr Männer in der Bibliothek sind und arbeiten. Aber das scheint nicht die Lösung des Problems zu sein. Denn: durch einzelne Stichproben konnte ermittelt werden, dass im Untergeschoss während des Tages die Damen und auf der Empore die Männer mit knappem Vorsprung in der Mehrheit waren. Angesichts der o.a. Verhältnisse, die eigentlich an unserer Fakultät herrschen, also eine erhebliche Überproportionalität seitens des weiblichen Geschlechts.
Nun stellt sich der geneigte Leser die Frage: „ Ja, und wie lässt sich das erklären?“ Ganz einfach: über den Tag verteilt konnte ein auffälliges Verhalten von einzelnen weiblichen Kommilitonen auf unserem Catwalk beobachtet werden: Die Damen A1 und V haben es tatsächlich geschafft, während des Tages 15 bzw. 14 Mal auf und ab zu laufen! Damit verwiesen sie die Ladies M (10), A2 (7), A3 (6) und J (5) auf die Plätze. Da dieses Verhalten bei definitiv keinem (!) Mann beobachtet werden konnte, steht fest: eine Vielzahl von männlichen Kommilitonen sitzt im Erdgeschoss der Bib, um den Laufsteg-Kommilitoninnen zuzuschauen und die weiblichen Kommilitonen verteilen sich auf Untergeschoss und Empore, so dass sie sich das nicht angucken müssen… (es sei an dieser Stelle angemerkt, dass der Verfasser der Studie selbstverständlich aus rein wissenschaftlichen Beweggründen den Tag im Erdgeschoss der Bibliothek verbracht hat).
Wie die Bremerhavener Lokalzeitung kürzlich berichtete, hat die ARD Bremerhaven entdeckt, genauer gesagt den Zoo am Meer. Ja, Bremerhaven hat einen Zoo- und was für einen! Er ist zwar der kleinste, aber dafür der modernste in Deutschland. Da konnte die ARD mit Ihrer Sendung Elefant, Tiger & Co nicht anders, als die Serie zu erweitern, sie in “Seehund, Puma & Co” umzubenennen und sie in Bremerhaven zu drehen!
Das Consulting-Department meint: Positive Medienpräsenz tut Bremerhaven gut! Weiter so!
Prof. Dr. Markus Voeth, Inhaber des Lehrstuhls für Marketing an der Universität Hohenheim macht vor, was sich viele Studenten wünschen: er veröffentlichte kürzlich zehn Service-Versprechen, um ein hohes Service-Level seiner Dienstleistung Lehre gegenüber den Studenten zu gewährleisten. Respekt, Herr Professor!
Wir wollen in diesem Zusammenhang natürlich nicht verschweigen, dass es an unserer Alma Mater zwar keine derartigen Dienstleistungsversprechen in schriftlicher Form gibt, dennoch von vielen Lehrstühlen ein hohes Service-Level eingehalten wird. Dies äußert sich z. B. durch Beschwerdestimulierung, oder auch Feedback-Veranstaltungen inkl. Würstchen und Bier.
Dennoch meint das Consulting-Department: die WFI sollte ein Fakultätsweites Serviceversprechen einführen, dessen Einhaltung bei der halbjährlichen Evaluierung der Lehrstühle und vor allem der Verwaltung (!) und Bibliothek (!) Berücksichtigung findet.
Sie wird von Jahrgang zu Jahrgang weiter getragen und Jahrgang für Jahrgang erfüllt die ihm auferlegte Bürde: IFM, Steuern&Staatsverschuldung sowie Allokations- oder Stabilisierunspolitik sind Pflicht-VWL-Fächer, die jeder WFI -Student im Hauptstudium belegt haben muss. Findige Studenten aus der WTM-Gemeinschaft haben recherchiert, wo das eigentlich steht- und siehe da: es steht nirgends! Zumindest nirgends, wo man suchen würde.
Nach einem Gespräch mit der guten Fee des Ingolstädter Prüfungsamtes kann aber nun Folgendes festgehalten werden: da die Fakultät keine Studienordnung hat (wofür braucht man auch unnötige Regeln?) darf das jeder Lehrstuhl selber festsetzen. Nach kurzer Suche kann man also wirklich herausfinden, dass Steuern&Staatsverschuldung und IFM tatsächlich obligatorisch sind. Nur auf der Seite des dritten VWL-Lehrstuhls sucht man vergebens nach derartigen Hinweisen.
Fazit: ein Drittel der Legende lebt weiter und Legenden, zumindest in diesem Fall, sollten (auch das geht aus dem Gespräch hervor) besser eingehalten werden!
Nun ist es also doch passiert: StudiVZ ist für die stolze Summe von 100.000.000 Euro verkauft worden! Ich frage mich: welchen Preis hätten die Gründer und Investoren erzielen können, wenn die zahlreichen Querelen der Plattform in den letzten Monaten nicht durch eifrige Blogger ans Tageslicht gekommen wären?
Und noch etwas frage ich mich: kann man auch in der Internet-Blase 2.0 mit einer einigermaßen guten Idee und miserablem Management wieder zu Geld kommen? Hat denn kein Investor etwas dazu gelernt?
Nachdem die Bundesregierung lange an Konzepten gearbeitet und kürzlich festgestellt hat, dass sie gar nicht zuständig ist, sind nun die Ministerpräsidenten an der Reihe: soll das Rauchen an öffentlichen Orten, wie z.B. Büros, Einkaufszentren und Restaurants verboten werden? Ja? Nein? Ein bißchen?
Trotz guter Erfahrungen aus Schottland, Spanien, USA und anderen Ländern haben unsere Politiker offensichtlich Angst um Wählerstimmen und zögern, ein umfassendes Rauchverbot durchzusetzen. Ist diese berechtigt?
Was meint die WTM-Leserschaft dazu? Soll das Rauchen an öffentlichen Orten in Deutschland verboten werden?
WTM hat ja in der Vergangenheit schon diverse Geschenkideen für Weihnachten vorgestellt, ob Unterwäsche, Klopapier oder Handschuh-Sets für Verliebte, aber sind die eigentlichen Klassiker nicht immer wieder die besten Geschenke?
Wenn man sich also in diesem Jahr für Schmuck und Krawatte entscheidet, dann gibt es zwei Companies, an denen man ab sofort nicht mehr vorbeikommt:
und
Bei Princess of Pearls ist der Name ja schon Programm und noch dazu äußerst passend. Leider wird der Showroom zur Zeit noch aufgebaut, aber selbst wenn er vor Weihnachten nicht mehr online geht, Valentinstag ist ja auch schon bald!
Tie a Tie ist eine gewachsene Plattform für die Hilfe in letzter Sekunde: wie binde ich mir eigentlich eine Krawatte? Derzeit ist das Video-Set von und mit dem Firmengründer der einzige Verkaufsschlager, aber aus gut unterrichteten Kreisen war zu erfahren, dass die Krawatten in sechs Designs bereits in Ingolstadt sind. Das Consulting-Department von WTM meint: wir wollen den ersten studentischen Krawatten-Lager-Verkauf in Ingolstadt!
Am 13. Oktober hat in Ingolstadt ein neuer Club aufgemacht: der Cocon Club! Naja, neu ist relativ: es wurde das L´evento umgebaut und umgetauft!
Fraglich ist nur, wie man auf einen derartigen Namen kommt? Wollen die Eigentümer durch das Weglassen eines “o” ein bißchen Großstadtflair nach good old Inglewood holen? Aber wenn selbst die Ingolstädter Dorfjugend schon bemerkt hat, dass der Laden nicht so überzeugend ist, scheint das nicht so recht zu klappen….