StudiVZ geht für 100.000.000 Euro über den Ladentisch
Nun ist es also doch passiert: StudiVZ ist für die stolze Summe von 100.000.000 Euro verkauft worden! Ich frage mich: welchen Preis hätten die Gründer und Investoren erzielen können, wenn die zahlreichen Querelen der Plattform in den letzten Monaten nicht durch eifrige Blogger ans Tageslicht gekommen wären?
Und noch etwas frage ich mich: kann man auch in der Internet-Blase 2.0 mit einer einigermaßen guten Idee und miserablem Management wieder zu Geld kommen? Hat denn kein Investor etwas dazu gelernt?
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Von: Sebastian - 3 Januar 2007, 14:50, Abteilung: Consulting


Oh mein Gott! Und sie übernehmen sogar das sogenannte “Management”. Ich fass es ja nicht!
— Katrin 3 Januar 2007, 15:13 #
Himmel hilf!!!
Holtzbrinck hat den Schuppen gekauft. Na dann herzlichen Glückwunsch. Was ist denn aus dem netten Interessenten von Facebook geworden? Der hatte sicher keine Lust sich einen derart maroden Haufen überteuert ins Portfolio zu holen.
— Christian 3 Januar 2007, 15:24 #
Krass, und das Management wird auch übernommen- habe ich noch gar nicht gelesen! Aber wer Einladungen im Nazi-Look verschickt und sich am Massengruscheln beteiligt, will wohl lieber Geld ausgeben als arbeiten….
Aber irgendwie muss man ja auch mal sagen: die Jungs können vielleicht nicht so viel, aber immerhin haben sie aus Nichts ne Menge Kohle gemacht! Zu wie viel Prozent waren die Gründer an StudiVZ noch beteiligt?
— Sebastian 3 Januar 2007, 15:36 #
die haben deutlich unter 100 Mio. gezahlt. nur spon hat das wieder falsch zitiert.
— The Exit 3 Januar 2007, 16:11 #
Anyway… Preisspekulation hin oder her: für eine Millionen Studentenadressen ist es immernoch eine Menge Geld!
— Sebastian 3 Januar 2007, 16:31 #
Sagen wir mal so, die Jungs sind so alt wie wir und können sich jetzt erst mal das “Mens supertoys book” kaufen. Zumindest einer von den dreien hat dafür ordentlich gezahlt – wenn man an die Videos und die ganze Presse denkt. Aber das dürfte für ihn zu verschmerzen sein.
Das Facebook den Laden nicht gekauft hat wundert mich nicht, die kennen sich in dem Business ja wirklich aus. Die neuen Besitzer werden auf jeden Fall einige Probleme zu lösen haben:
Das ist jetzt keine lustige StartUp Klitsche mehr und bei Verfehlungen wird man nicht mehr lange fakeln können. Man muss sich plötzlich an Gesetze halten, wahrscheinlich werden sie bald einen Betriebsrat wählen. Ich stelle mir die Integration dieses Ladens sehr schwer vor.
Ich denke man wird den Kaufpreis irgendwie wieder reinholen, aber ich habe seit dem Barcamp in Nürnberg einen ganz guten Überblick über die internationalen Konkurrenten und gerade was es so alles in Asien gibt… da wird in maximal zwei Jahren keiner mehr von StudiVZ reden.
— der_jens 3 Januar 2007, 17:25 #