Ganz viel Stille seit 22.7.07 = 230 Tagen!
Ganz schön lange Funkstille im Consulting Department… Gründe mag es viele geben, am Ende muss man selbstkritisch konstatieren: alles ist eine Frage des Zeitmanagements! Es stellt sich daher die Frage: Wie gelingt eine zufriedenstellende Work-Life-Balance (die Zeit für Posts auf WTM zulässt)?
Managementguru Jack Welch schreibt dazu in seinem Buch “Winning – Das ist Management” (BTW: sehr empfehlenswert): “Bei der Balance zwischen Beruf und Privatleben geht es um einen Handel, den Sie mit sich selbst abzuschließen haben. Sie müssen entscheiden, worauf Sie verzichten können und was Sie keinesfalls aufgeben wollen.” Ich finde diesen Handel reichlich anspruchsvoll. Was tun, wenn der Job wirklich Spaß macht, man endlich das tun darf, worauf man Jahre lang hinstudiert hat und dazu auch noch die eigene Arbeit geschätzt wird (ergo: das, was man den lieben langen Tag tut, ist absolut erfüllend)? Und andererseits: die gemeinsame Zeit mit Freundin und Freunden ist ausgesprochen schön und wichtig und ohne hat man das Gefühl, das etwas Entscheidendes fehlt.
Wann ist also die wöchentliche Arbeitsgrenze erreicht? Wie oft kann man abends nach 21 Uhr nach Hause kommen? Oder sind Uhrzeiten völlig nebensächlich, so lange man selbst (und der Partner bzw. das Umfeld) mit der “freien Zeit” zufrieden sind? Denn am Ende schreibt Mr. Welch auch: “Aber Beruf und Privatleben zu vereinbaren darf nicht in reine Pflichterfüllung ausarten. Sonst wachen Sie eines Tages auf und stellen fest, dass alle zufrieden sind – und nur sie in Ihrer eigenen kleinen Hölle schmoren.”
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Von: Sebastian - 8 März 2008, 17:17, Abteilung: Consulting

Solange gemeinsame Sonntag-Abend Kinobesuche drin sind und wir das ein oder andere DonnerstagsDinner realisieren können ist die Welt doch noch in Ordnung, oder?
— Christian 10 März 2008, 12:08 #
Es ist halt doch auch eine Frage des Grenznutzen und damit meine ich nicht nur die entsprechende Entlohnung für lange Arbeitszeiten.
Die Frage ist doch: Schaut man ab 17:00 Uhr unentwegt auf die Uhr weil man nach Hause will oder ist die Arbeit gerade so spannend, dass man sich um 21 Uhr zwingen muss nach Hause zu gehen.
Aber trotzdem sollte man den weisen, sinngemäßen Hinweis einer
BioLebensmittelchemikerin nicht außer acht lassen: Wenn alle immer bis in die Puppen arbeiten, sind einfach zu wenige Leute da.— customerofhell 10 März 2008, 13:48 #
Zonk! Da hat es sich unser Freund Jens gerade mit jemandem verscherzt…
— Christian 10 März 2008, 15:55 #
grad noch gerettet :)
— Christian 10 März 2008, 15:59 #