Mama Mia

Pöni hatte den Film kürzlich mit selten vorkommenden fünf Sesselpupsern (eigentlich waren es unendlich, aber die Skala ist nun mal begrenzt) bewertet und ein verregneter Freitagabend war mehr als Grund genug, diese zu überprüfen. Man braucht sicherlich mindestens zwei Seiten, um den Film so richtig, richtig gut zu finden: eine 70er-Jahre-Musik- und eine zumindest leicht weibliche Seite. Ersteres ist bei mir bekanntlich nicht ganz so problematisch, zweiteres… nun ja.

Kurz um: der Film ist pure Unterhaltung (und ganz nebenbei: das Publikum auch). Die Story ist wirklich so simpel, wie überall zu lesen ist und für den Film nicht wirklich entscheidend. Viel wichtiger: es wird viel gesungen. Das ist gewöhnungsbedürftig (ich war noch nie ein wirklich großer Musicalfan), aber aufgrund der Abba-Songs, der Choreographien und vor allen Dingen der Schauspieler (allen voran die beiden bezaubernden Ladies Streep und Seyfried, wegen letzterer ist der Film auch was für uns, Jungs), die die Stücke tatsächlich selber singen, höchst unterhaltsam.

Und das Publikum: sehr, sehr, sehr viele Frauen im besten Alter, die mitsingen, mitklatschen und Prosecco schlürfen. Allein das war schon fast die 8,50 Euro wert.

Welche Erkenntnisse bleiben?
•Ein Film kann auch ohne Beantwortung der Frage für den “Spannungsbogen” (wer ist denn nun der Vater) äußerst unterhaltsam sein.
•Man kann auch mit Bauch und ohne Stimme (Pierce Brosnan) gut aussehen.
•Wir wollen auch ein Hotel auf irgendeiner kleiner griechischen Insel.

| Von: Sebastian - 2 August 2008, 08:52, Abteilung: Consulting

  1. Wo hatte Pierce denn einen Bauch? Ich sah da nur braungebranntes – bedeckt mit männlichem Kuschel-Fell. Mädels, der Film lohnt sich also auch für uns :-)


    Katrin    2 August 2008, 13:09    #

 


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