Wiesn die Dritte

Zum dritten und wohl letzten mal gings gestern nochmal auf die Wiesn und hier folgt die Nachberichterstattung der Kuriositäten.

Wir waren im Schottenhammel. Hier gibts, im Gegensatz zu den übrigen Zelten keine langen Tische wie man sie aus Biergärten kennt, sondern kleinere (um die die Bänke im Viereck aufgestellt sind). Folglich finden weniger als die üblichen 5 Personen pro Bank Platz. Was das allerdings für Auswirkungen haben kann wurde uns erst klar als am Tisch neben uns 2 Pärchen begannen wild rumzuknutschen. Die hätten sich auf der Jagd nach ihrem Balzrevier fast gegenseitig von der Bank geschoben. Sollte ich davon noch ein besseres Bild bekommen wird es natürlich nachgereicht.

Hier noch die 10 goldenen Wiesn-Regeln, sollte jemand in die Verlegenheit kommen nochmal raus zu gehen oder sich einfach nur weiterbilden wollen (ja, man geht “raus auf die Wiesn”, host mi?).

| Von: Christian - 28 September 2006, 15:03, Abteilung: Finance

  1. Da muß ich mich jetzt auch mal einmischen.
    Was Christian aus Höflichkeit verschwiegen hat: diese Auswirkungen machten sich auch an unserem Tisch bemerkbar!

    Den 10 Wiesn-Regeln kann ich als Münchnerin nur zustimmen. Die Bedienung mit Dialekt ansprechen bewirkt manchmal wahre Wunder, naja zumindestens die gleichen Wunder die ein großzügiges Trinkgeld auch bewirkt. Es gibt also Rettung für alle Nicht-Bayern.


    — Nadine    29 September 2006, 12:40    #
  2. Dazu möchte ich aber nun auch noch drei kleine Geschichten beisteuern:
    1. nicht nur das Balzrevierverhalten von zwei-Beinern wurde erforscht, sondern auch der Anschluss unter der Nummer 089 32-16-8. Ob dort Konjunktur die ganze Nacht herrscht oder nicht, konnten wir allerdings aufgrund der Lautstärke leider nicht rausfinden.
    2. Die 10-Wiesn-Regeln werde ich gleich mal den Bremerhavenern, die heute zu Besuch kommen, mitbringen. Denn die müssen morgen auch auf’d Wies’n gehen.
    3. Thema “Bedienung”: Selbst mit Dialekt und Augenaufschlag führt das Bestellen von 7 Maß und Zahlen mit 7 Gutscheinen (gestern war nämlich Office Wiesn die Zweite – mit Kunden!!)nur zu folgender Aussage “so, etzt schaut’s abr amol, dass’d a bissl a Dringgeld logga mocht, geii?” (haben wir aber nicht – ätsch! Wozu sind díe Gutscheine denn schließlich zweigeteilt: 1 Teil 6,77€ für die Maß und 1 Teil 0,83€ für die Bedienung. Aber nur den ersten Teil abgeben geht nicht)


    — Katrin    29 September 2006, 18:05    #
  3. zu 1.:
    Das fällt mir erst jetzt auf (nach Jahren wohlgemerkt…). Die 089 321… führt nach Unterschleißheim. Ich werde mal die lokalen Käseblätter in der Rubrik “Telefonkontakte” genauer lesen, vielleicht find ich ja eine Rosi mit Hochkonjunktur.


    — Christian    29 September 2006, 18:41    #

 


< ... "Truth in Advertising"     Wochenendtipp ... >