Die Welt spricht Vista?

Seit einer Woche hat ein mit Windows Vista bestücktes Notebook in meinem Umfeld Einzug gehalten. Bei allerhand Fragen ist demnach zur Zeit “Expertisenrat” gefragt. Natürlich möchte man bei diversen Schwierigkeiten nicht immer nur mit den Schultern zucken und alles aufs Betriebssystem schieben. Daher versuche ich einige Wissenslücken, die seit meinem letzten Windows (ich glaube es war 3.11) und über die Jahre mit Mac OS entstanden sind zu schliessen.

Mein Besuch im Windows Tech Center brachte leider wenig Klarheit, oder kann mir jemand erklären was da steht?

Umgang mit dem Problem
Zwei Aspekte sind für die Vermeidung von Problemen mit der Benutzerkontensteuerung wichtig: Die Schulung der Endbenutzer im Umgang mit Eingabeaufforderungen dieser Funktion und die Konfiguration von Anwendungen für die Ausführung im Standardbenutzermodus. Windows Vista ermöglicht diesen Legacyanwendungen durch die Dateisystem- und Registrierungsnamespacevirtualisierung, unter Standardbenutzerkonten ausgeführt zu werden. Von Microsoft wird bei der Konfiguration von Legacyanwendungen empfohlen, dass durch Installationsprogramme für globale Anwendungen, die erwarten, mit Administratorrechten ausgeführt zu werden, ein separates Verzeichnis erstellt wird, um die ausführbaren Dateien und die Hilfsdateien ihrer Anwendung darin zu speichern und einen Schlüssel für ihre Anwendungseinstellungen zu erstellen. Eine ausführliche Beschreibung dieses Prozesses finden Sie im TechNet Magazine-Artikel Die Benutzerkontensteuerung von Windows Vista.

Besonders die Registrierungsnamespacevirtualisierung hat es mir angetan.

| Von: Christian - 4 Februar 2008, 21:49, Abteilung: Finance

  1. Das schreit doch nach einer Raubkatze.


    — customerofhell    5 Februar 2008, 09:06    #
  2. auch wenn die geschichte manchen schon bekannt ist, wir haben es geschafft den “Papierkorb” vom VISTA-Destop zu löschen.

    Die Antwort der Technik: Neuinstallation ! Äh ! Neee!


    — Jojo    5 Februar 2008, 09:19    #
  3. Nicht umsonst kostet bei Dell ein Computer mit Windows XP 50 Euro mehr als mit Vista, klassische Premiumstrategie.


    — customerofhell    5 Februar 2008, 12:00    #
  4. Quäle mich auch mit Vista. Andauert ploppt irgendetwas auf, bin schon ganz verspannt, da ich vor meinem Bildschirm in Dauer-Deckung gegangen bin, bei dem Geploppe.

    Vielleicht ist Vista das zweite ME? Als meine Mutter dem Verkäufer erklärte, sie habe Windows ME und sei sehr unzufrieden, hat er uns – nicht anders kann man es nennen – ausgelacht, dass wir auf dieses Programm reingefallen sind. Na toll.


    — Sigrid    5 Februar 2008, 20:25    #
  5. btw, Arbeits-Notebook oder Nadine’s neues Schätzchen?


    — Sigrid    5 Februar 2008, 20:29    #
  6. Versuchen wir mal eine Interpretation:

    “Zwei Aspekte sind für die Vermeidung von Problemen mit der Benutzerkontensteuerung wichtig: Die Schulung der Endbenutzer im Umgang mit Eingabeaufforderungen dieser Funktion und die Konfiguration von Anwendungen für die Ausführung im Standardbenutzermodus.”

    Bill Gates will uns damit sagen: Vista ist nicht das Problem, der Benutzer ist einfach inkompatibel mit dem Betriebssystem. Zu deutsch: Zu doof.

    “Windows Vista ermöglicht diesen Legacyanwendungen durch die Dateisystem- und Registrierungsnamespacevirtualisierung, unter Standardbenutzerkonten ausgeführt zu werden.”

    Der Beweis für die erste Aussage. Vista kann also das gewünschte Ergebnis liefern, wenn es will.

    “Von Microsoft wird bei der Konfiguration von Legacyanwendungen empfohlen,”

    Bill Gates ist sogar so nett und gibt, obwohl das Problem ja eindeutig beim Nutzer liegt, trotzdem kostenlosen Rat.

    Lauschen wir den Ausführungen des Meisters:

    “dass durch Installationsprogramme für globale Anwendungen, die erwarten, mit Administratorrechten ausgeführt zu werden, ein separates Verzeichnis erstellt wird, um die ausführbaren Dateien und die Hilfsdateien ihrer Anwendung darin zu speichern und einen Schlüssel für ihre Anwendungseinstellungen zu erstellen.”

    Wie bei allen Genies ist nicht immer alles auf dem ersten Blick erkenntlich, aber trotzdem machbar, separieren wir die Einfälle:

    “Installationsprogramme für globale Anwendungen”, bezieht sich an dieser Stelle wohl auf alle erdenkliche Software welche installiert werden kann, solange diese von Microsoft stammt.
    (Somit ist die Lösung alltagstauglich, ein weiterer wichtiger Aspekt in Microsoft’s Gedankwelt)

    “die erwarten, mit Administratorrechten ausgeführt zu werden”, die Installation ist halt nur was für Experten.

    “ein separates Verzeichnis erstellt wird, um die ausführbaren Dateien und die Hilfsdateien ihrer Anwendung darin zu speichern”, macht Sinn eine leeres Verzeichnis nützt erst einmal niemanden.

    “und einen Schlüssel für ihre Anwendungseinstellungen zu erstellen”, Vista ist so modern und klug, dass es den Schlüssel zur Lösung ihres Anwenderproblems gleich mitliefert.

    Fassen wir dies zusammen: Die Schwierigkeiten des Benutzers (Problem ist aus Vista Sicht das falsche Wort) lässt sich dadurch beheben, indem man die Software so installiert als sei man Experte (sprich: Administrator) den Rest erledigt Vista.

    “Eine ausführliche Beschreibung dieses Prozesses finden Sie im TechNet Magazine-Artikel Die Benutzerkontensteuerung von Windows Vista.”

    Heißt soviel wie: “Und wer es dann immernoch nicht begriffen hat, den schicken wir in die Windows-Sonderschule mit Experten-hints und Clip-Arts von Bill Gates.”


    — Vista-Deuter    18 Februar 2008, 18:49    #

 


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