Wie werde ich ihn los?


Wen? Meinen Vodafone-Kundenberater!
Diese Menschen verfolgen mich! Ok, ich habe einen Handy-Vertrag bei dem Laden, aber ist das ein Grund, mich andauernd ungewollt anzurufen und, anstatt mir Dinge verkaufen zu wollen, frech zu mir zu sein??

Den letzten bat ich nach dem Super-Werbespruch “Ein Nein akzeptiere ich nicht, Frau S.”, meine Nummer doch bitte aus dem System zu nehmen.

Ein paar Monate Ruhe, jetzt wurde ich schon wieder angerufen. Als ich ihn auf meinen “Rufen-Sie-mich-nicht-mehr”-Wunsch aufmerksam machte, fragte er mich, ob ich “an seiner Stelle nicht versuchen würde, Kunden zu binden.” Häh? Meinen nächsten Wunsch, seine Belehrungen nicht anhören zu müssen, quittierte er mit einem ansonsten grußlosen “Tschüss”.

In ein paar Monaten geht das bestimmt so weiter. Ich brauche einen Simon Peters, der mich rettet, nicht aufgenommen werden möchte und die Welt ein bisschen besser macht! Ansonsten bleibt noch der Vorschlag des LD, in den Account wörtlich aufnehmen zu lassen “Wenn Sie mich noch einmal anrufen, gehe ich zu O2”.

Sonstige Vorschläge? Das MD dankt!

| Von: Sigrid - 3 September 2007, 21:52, Abteilung: Marketing

  1. Ich fänd’s ja sowieso super wenn du zu den Sauerstoff-Leuten wechseln würdest .. :-)


    — Jojo    4 September 2007, 09:10    #
  2. Ich hätte auch nix gegen die Blubberblasen – dann telefoniert sich’s billiger….

    Aber im Ernst: schlag doch einfach zurück. Entweder mit dem berühmten Gegenskript oder erzähl ihm, dass Du nebenbei Tupper-Ware verkaufst und wo Du ihn schon mal dran hättest, würde es sich doch tatsächlich anbieten mal sein Kochutensilien-Sortiment durchzugehen.


    — Katrin    4 September 2007, 09:25    #
  3. Zur Zeit habe ich auch Telefonterror durch die nette Firma “Flindal”, die ich im Internet gar nicht finden konnte (oh Wunder…). Sie möchten immer mit meiner Mutter sprechen. Bei den mittlerweile 6 Anrufen, habe ich ihnen immer mitgeteilt, dass meine Mutter arbeitet und erst ab halb sechs zu sprechen ist. Sie haben es nicht geschafft, das in ihrem System zu vermerken. Beim letzten Gespräch ist mir dann der Geduldsfaden gerissen. Ich meinte, dass wenn sie es nicht zustande bekommen zu den Zeiten anzurufen in denen meine Mutter zu Hause ist, sollen sie nicht mehr anrufen. Sie hat das jetzt im System vermerkt…
    Beim nächsten Anruf, der sicherlich kommt, habe ich also zwei Möglichkeiten: Entweder ich gebe mich als meine Mutter aus und hör mir endlich mal an was sie verkaufen wollen oder ich schlag zurück. Tupperware oder Gegenskript, mal sehen…


    — Nadine    4 September 2007, 11:14    #
  4. Ich frag mich auch, in welchem Handbuch die Weisheit steht, dass Dreistigkeit und Dummheit verkaufsfördernd wirken… Das muss ja ein Bestseller sein, bei der landesweiten Ausbreitung dieser Thesen.


    — Sigrid    4 September 2007, 11:19    #
  5. Kommt immer gut an: nachdem sich der Call Center Mensch ge-outet hat weist man darauf hin, dass “dieses Gespräch aus Qualitäts- und Servicezwecken aufgezeichnet wird”


    — Christian    5 September 2007, 18:59    #

 


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