Wie fast jedes Jahr wurde an der bekannten Fakultät in Süden des Landes, auch in diesem Jahr ein kleiner Aprilscherz lanciert. Und wie bei den Tatortkomparsen, dem WLAN und den BMW Open war auch diesmal die Nachfrage riesig. Die Besten Begründungen, warum man gerade ihm oder ihr die Karten zukommen lassen sollte finden sich nun hier:
Der verhinderte Profi
Ich war die letzten zwei Jahre selbst Profi beim FC Ingolstadt in der Regionalliga, habe den Durchbruch in dieser Zeit allerdings nicht geschafft, so dass meine Zeit als hauptberuflicher Profi nun vorbei ist und mich nun dem Studium widmen muss.
Der österreichische Schwiegervater in spe
Wer als stadtnah aufgewachsener Deutscher eine Österreicherin vom Land glücklich machen will, muss den zukünftigen Schwiegervater auf seiner Seite haben. Und eben der hat mich letztes Wochenende gefragt, ob ich nicht zwei Karten für das historische Aufeinandertreffen der Fußballnationen Deutschland und Österreich organisieren könnte. Wir sollten dann als die beiden Männer, die der jungen Braut am nächsten stehen, zusammen zu diesem Spiel gehen.
Mister Numerus Clausus
Diese Karten sind eine super Belohnung dafür, dass ich das 1. Semester erfolgreich ( Notenschnitt 1,3 ) abgeschlossen habe und ich dabei nicht meine Freunde, Freundin und Familie vernachlässigt habe
Der quälende Kollege
Ich mache gerade ein Praktikum in Frankfurt und sitze mit einem Österreicher zusammen, der stolz darauf ist, dass er OptionsTickets für ein Halbfinalspiel mit Österreichischer Beteiligung hat. So kann ich wenigstens live mit ansehen wie bei einem Sieg von uns seine Tickets ihre Gültigkeit verlieren und sein Traum vom Halbfinale ausgeträumt sein wird. ;o)
Miss Oranje
Zwei Karten für das Spiel Deutschland gegen Österreich in Wien habe ich verdient, denn trotz meiner niederländischen Staatsangehörigkeit glüht mein Herz für unsere deutschen Jungs. Im Sinne der nachbarschaftlichen Völkerverständigung muss das doch belohnt werden!
Herr Tutor
Weil ich beim WM-Spiel Deutschland – Österreich meine geliebten Schlecker-Skripte zu Hause lasse und im Stadion aus meiner Flagge viele werden und aus meiner Stimme ein ganzer Chor. – Wir sind Deutschland und werden 2008 erneut ein Sommermärchen durchleben!
Der Barde
...ich im Gegensatz zu Sarah Connor den Text der Nationalhymne wiedergeben kann – ohne Fehler.
Der Mutige
Meine Begründung ist ziemlich einfach: Ich bin Österreicher und vor 21 Jahren nach Deutschland gekommen.
Der Trinkfeste
Ich habe die Karten verdient, weil ich einer der trinkfestesten WFI’ler bin und den Maßkrug unter 10 Sekunden leere.
Die Romantikerin
Ich bin seit nun mehr als fünf Jahren eine gepeingte Freundin, die auf jedes Fußballspiel ihres Freundes mitgeschleppt wird und begeistert daneben sitzen muss und so tun als ob es sie interessiert. Nun bin ich ja, trotz der Schwachstelle ihres Freundes doch recht gern mti diesem Typen zusammen und da wir ja nun im Sommer unser sechsjähriges zu feiern haben, sollt ich ja auch was zum Schenken haben: und der Kerl wird mich vom Fleck Weck heiraten, wenn ich die Karten kriegen würde ;o)
Der Anti-Romantiker
ich brauche die Karten, damit ich einen Grund habe mit meiner Freundin NICHT nach Paris zu fahren wie geplant sondern nach Wien!!!!!!!
Der Stripper
Falls mein Ticketwunsch erfüllt wird, werde ich mir etwas ganz Besonderes für die Party der WFI Summerchallenge überlegen (Strip etc.)
Der Flitzer
Ich will dabei sein,ich muss dabei sein und ich tue alles um dabei zu sein!!!
Soll ich nackend über dem Platz flitzen.Ich würde es tun
Den Herrn M. Schlecker gibt es übrigens wirklich und er ist auch ein bekannter Alumnus unserer Fakultät. Er war lange Jahre sozusagen der Vater der Aprilscherze auf der WFI Seite, hat aber in diesem Jahr nichts von seinem Glück gewusst. Wie der Eintrag in seinem Blog jedoch zeigt, hat er sich sofort seiner Wurzeln besonnen und auch noch seine Kolleginnen und Kollegen in den April geschickt.
Ich möchte allen unseren treuen Leserinnen und Lesern diese Möglichkeit nicht vorenthalten. Der treue Spender hat sich auch bereits hier zu Wort gemeldet. Viel Erfolg!
Eine wirklich coole Aktion! 207 Improvisationsschauspieler von ImprovEverywhere bleiben mitten in dem riesigen Bahnhof zur gleichen Sekunde stehen und bleiben für 5 Minuten in genau der Position. Aber schaut selbst:
Ich habe meine Meinung zum Thema Finanzsysteme und Banken ja schon an der ein oder anderen Stelle kundgetan. Und in gewisser Weise fühle ich mich von der aktuellen Situation schon ein wenig bestätigt.
Wenn schon der ehemalige Chefredakteur des Manager Magazins Sätze schreibt wie: “So schwer es einem liberalen Ökonomen fällt – die Devise kann nur lauten: Entmachtet die Banker!” fühle ich mich doch ein bisschen bestätigt. Was ich wirklich gut finde ist auch die Tatsache, dass selbst die Einführungsveranstaltung bei Prof. Wilkens ausreicht um die grundlegenden Probleme gut nachzuvollziehen, die Kaden in seinem Beitrag auch erwähnt: “Was einem den Glauben an die Zunft der Banker raubt, ist der Umstand, dass die Gentlemen nonchalant alle Grundregeln des Bankgeschäfts außer Kraft gesetzt haben. Beispielsweise den Lehrsatz, dass hohe Renditen nur mit hohem Risiko zu erzielen sind.”
Was mir aber wirklich Angst macht, ist die Tatsache, dass sich nicht nur die Amateure von den Landesbanken verzockt haben, sondern eben auch die Profis (ich hätte mir nie vorstellen können, dass mal darüber spekuliert wird, dass die Lehman Brothers pleite gehen könnten, auch wenn sie heute zum Glück gute Zahlen vorlegen konnten). Und am meisten kotzt es mich an, wenn jetzt sogar der Sepp nach dem Staat ruft
Gestern hatte ich wieder einmal ein tolles Bahnerlebnis! In Kürze: ICE fährt Person um, Verspätung auf der ganzen Strecke, CoH bekommt statt seinen Zug einen anderen der schon 120 Minuten Verspätung hat, Zug ist gerammelt voll.
Trotzdem bin ich noch halbwegs pünktlich in Ingolstadt angekommen und wurde sogar noch netterweise von Hanno P. mit dem Auto nach Hause gebracht.
Was ich mir wünschen würde: Die Bahn hat ja bereits ein Onlineportal um aktuelle Ankunft- und Abfahrtzeiten einzusehen. Man kann dieses sogar per WAP nutzen
Das Problem ist aber doch: Ich will nicht immer schauen ob mein Zug jetzt gerade pünktlich ist oder nicht. Ich will nur wissen, wenn er zu spät kommt.
Könnte man deshalb nicht einfach seine Handynummer beim Kauf der Fahrkarte online hinterlassen und dann entsprechend eine SMS bekommen wenn der Zug Verspätung hat. Ja noch besser, es könnte dann direkt eine alternative Verbindung angeboten werden, die im Zweifelsfall schneller ist.
Gerade in der Situation von gestern Abend wäre sowas super gewesen. Ich wäre einfach eine Stunde später zum Bahnhof und hätte keinen Stress gehabt.
Als nicht gerade politisch Uninteressierter, möchte ich auf die ZDF Sendung “Neues aus der Anstalt” verweisen (sehr passender Titel zur aktuellen politischen Lage). In der wirklich gelungenen Mediathek, kann man die ganze Sendung anschauen. Wirklich gut wird es ab Minute 44:25 Einfach den Regler entsprechend weit nach vorne schieben.
Nach den letzten Klausuren hat sich der CoH flux in den Winterurlaub verabschiedet. Jetzt ist er leider schon wieder vorbei und die wichtige Nachbereitung beginnt. Da müssen Fotos sortiert, Urlaubsgeschichten erzählt und Taschen ausgepackt werden.
Neu hinzu kommt jetzt auch noch die genaue Analyse der zurückgelegten Kilometer. In meinem Fall waren das 190 Kilometer und über 34.000 Höhenmeter. Dazu benutzt habe ich 112 Liftfahrten. Alle diese Informationen kann man sich mit einem Code auf dem Liftpass auf der Seite des Dolomiti Superskipasses anzeigen lassen.
Dazu gibt es noch nette Flashannimationen die den genauen Weg jedes einzelnen Tages aufzeigen.
Ich hatte ja vor nicht so langer Zeit schon einmal über meine Erfahrungen mit der Wikipedia geschrieben, aber jetzt ist endgültig Schluss! Ich werde diese diktatorische Plattform nicht weiter nutzen. Was ist geschehen? Der Eintrag zur WFI wurde heute gelöscht! Wie kann sowas passieren? Es gibt da nette Leute bei der Wikipedia, die werden irgendwann zu Administratoren ernannt, umgangssprachlich werden sie auch als Blockwarte bezeichnet, was meiner Meinung nach noch viel zu nett ist. Sei es drum, die können auf jeden Fall den Antrag stellen, dass ein Eintrag gelöscht wird. Danach gibt es dann eine 7 tägige Diskussion ob oder ob nicht gelöscht werden soll. Dies hat auch bei unserem Eintrag stattgefunden. Doch obwohl verschiedenste User Argumente für den Erhalt beigetragen haben, wurde der Eintrag heute gelöscht. Das ist nichts anderes als Willkür und das reicht mir jetzt. Ich kann nur alle auffordern diesen Laden zu boykottieren.
So oder so ähnlich kommt mir eine neue Prämie im Bahn Bonus Programm vor. Dort kann man laut dem Newsletter der Bahn nämlich ab 1.12. als Prämie auch Flüge mit dem neuen Prämienpartner Condor erhalten:
Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass man wahrscheinlich jeden Tag Hamburg-München fahren muss um eine solche Prämie irgendwann mal zu bekommen, erinnert sie mich doch an ein Zitat des Bahnchefs: “Länger als drei Stunden Bahn fahren ist unzumutbar”. Nicht ohne Grund sind ja auch die Verhandlungsführer der Bahn zu den Gesprächen mit der GDL im Privatjet gekommen (nicht im Porsche wie Herr Schell).
Lange Rede kurzer Sinn, auf mich als Bahnfahrer wirkt das Angebot ein bisschen wie: Für unsere treuesten Windows User haben wir ein ganz besonderes Geschenk: Einen nagelneuen MAC.
Ok, Ok, man kann natürlich einwerfen, dass auf die Balearen kein Zug fährt, aber da ist die Bahn ja wirklich selbst dran schuld (-;
Nicht nur weil heute Morgen vier diletantische Möchtegernberater eines bayrischen Autobauers mit Joop Anzügen, Mont Blanc Füllern und Daniel Hechter Mänteln bei uns waren, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, möchte ich doch darauf verweisen, dass nicht nur der Customerofhell seine Erlebnisse mit der Bahn hat, sondern auch andere Menschen die sich mit der Thematik Kundenzufriedenheit befassen. Der schonmals hier verllinkte Martin Oetting fragt mit Recht, ob momentan der taktisch klügste Zeitpunkt ist, seine besten Kunden mit Preiserhöhungen zu traktieren wie es die Bahn macht.
Ich gebe zu, würde die Vereinigung Cockpit streiken, würde die Lufthansa für ihr HON Circle Member Privatjets fliegen lassen. Die Bahn schickt lieber Briefe raus um mitzuteilen, dass die Bahncard 100 teurer wird. Ich denke da muss man nicht studiert haben um zu erkennen, dass man damit lieber noch etwas gewartet hätte. Die ganze Geschichte hier
Jetzt ist es auch in Deutschland angekommen und eigentlich habe ich mir seit der ersten Präsentation fest vorgenommen es zu kaufen. Kein neuen Vertrag abgeschlossen, kein neues Handy gekauft, alles um jetzt zuzuschlagen. Und doch tue ich es nicht. Klar, es ist eigentlich genau das was ich wollte, wie ich es mir vorgestellt habe und ich wäre sogar bereit den hohen Preis zu zahlen (1600 Euro für 2 Jahre). Aber es gibt doch einiges was mich nun davon abhält.
Zum einen die rationalen Gründe
Der Lebenszyklus – 6 Monate gibt es das iPhone nun schon in den USA, ein langer Zeitraum für ein Handy
Das iPhone ist für die USA optimiert, d.h. kein UMTS oder HSDPA
Die Tarife für die Internet “Flatrate” werden mit Sicherheit noch deutlich fallen, gerade weil wir uns in diesem Bereich in der Anfangsphase befinden
Ich habe keine Ahnung wie weit ich mit 200MB Datenvolumen pro Monat komme, auf diese Menge ist man im “M-Tarif” ja beschränkt
Zum anderen die emotionalen Gründe
Ein Apple Produkt zu kaufen ist ja ein fast sakraler Akt. Und ich kann und will dies nicht im T-Shop in Ingolstadt tun. Ok ich könnte zu Gravis nach München fahren, aber das ist eben doch nicht die Regent Street in London
Durch die 6 Monate Verzögerung ist der ganze Mythos um das Gerät verflogen. Die deutschen Medien haben das gemacht was sie am besten können, kritisieren, schlechtreden, Pessimismus verbreiten.
Spätestens die Präsentation durch T-Mobile hat mir die Lust darauf genommen. Ich will weder das gleiche Gerät haben wie Gülchan, die NoAngels oder Kai Pflaume, sorry aber wer sucht solche Testimonials aus?
Fazit
Warten auf die zweite Generation, günstigere Tarife und Ruhe in den Medien. Außerdem dürfte die nächste Generation dann sofort weltweit verfügbar sein und man hat noch die Worte von Steve Jobs Keynote im Ohr wenn man zuschlägt.
Drüben bei Connected Marketing beschreibt Martin Gastkolumnist Rob sein Wochenenderlebnis aus der BMW-Welt. Zu schön, dass meine erste Diplomandin gerade über die Personalauswahl serviceorientierter Kundenkontaktmitarbeiter für diesen Laden geschrieben hat. Ne gute Note hatte die Arbeit auf jeden Fall verdient, aber trotzdem irgendwie scheiße wenn man sieht, dass vier Lebensmonate dann doch für die Katz waren. Meine Vermutung ist aber, dass der Laden outgesourced und bei den Service Level Agreements geschlampt wurde. Aber lest selbst MartinsRobs Erlebnisbericht
Vor einigen Wochen noch habe ich an dieser Stelle ja noch berechtigte Kritik an der Gestaltung der neuen Cafeteria geäußert. Offensichtlich wurde diese Kritik gehört. Denn seit kurzem erstrahlt der Raum in neuem Gewand. Es wurden einige große Bilder aufgehängt und auch auf den Tischen findet sich zumindest eine nette Kerze.
Der Beginn des Semesters hat außerdem gezeigt, dass die Fakultät wohl nur auf eine solche Einrichtung gewartet hat. Lange Schlangen vor und nach Vorlesungen belegen dies. Und schon existieren die ersten Engpässe und Wartezeitprobleme. Wir sind gespannt wie es weitergeht.
Auch wenn mein Geburtstag schon etwas zurück liegt, erfreue ich mich immer noch an einem Geschenk: Tommy Jauds Millionär.
Doch eins wurde mir sehr schnell klar, spätestens als ich die erste CD gehört hatte gab es keinen Zweifel mehr: Tommy Jaud hat ein Buch über den customerofhell geschrieben! Und Christoph Maria Herbst wurde im Hörbuch dessen Stimme. Wer es nicht glauben mag, dem kann ich nur die Lektüre des Buches oder das lauschen des Hörbuchs empfehlen. Für alle die das Buch schon kennen dürfte eins klar sein: Der customerofhell ist der Beschwer-Adaire!
Rein optisch schaut es finde ich ganz gut aus, es fehlt leider jeglich Dekoration (Bilder, Blumen, etc.).
Die Bögen sind eigentlich ein nettes architektonisches Detail, leider wurden sie nicht wirklich in die Gestaltung mit einbezogen. Auf den Bänken sitzt es sich ganz gut, leider erinnern sie ein wenig an harte Kirchenbänke.
Weiterhin gibt es nur direktes Licht. Halogen von der Decke und die Runden Lampen an der Wand sind auf dem Bild ja zu sehen.
Die Theke sieht leider genauso leer aus wie der Rest. Aber der entscheidende Punkt: Espresso 95 Cent und schmeckt lecker!
Statt Sekt und Martini gibt es ein ordentliches Helles.
Mein Fazit: Die Cafeteria wird sich durchsetzten. Die günstigen Preise und die perfekte Lage reichen dazu schon vollkommen aus. Leider hat man bei der Planung offensichtlich nicht sehr weit gedacht. So sorgen die fest installierten Tische und Bänke dafür, dass die Räumlichkeiten für nichts anderes mehr nutzbar sind (z.B. Messen o.ä.). Darüber hinaus bin ich mir fast sicher, dass die Investitionssumme kaum geringer war, als bei der privaten Konkurrenz in Hamburg. Die Bänke sind alles aus massivem Holz und vom Schreiner und auch Theke und Küche sind vom feinsten.
Mein Favorit ist und bleibt aber die Korvora-Bar an der WHU. Von den Studenten selbst gegründet findet sie das gesunde Mittelmaß aus BLS und WFI Cafeteria!
Seit Muhammad Yunus 2006 den Friedensnobelpreis für seine Grameen Bank erhielt, ist das Prinzip der Mikrokredite der breiten Öffentlichkeit bekannt. Eigentlich erscheint die Sache schon auf den ersten Blick logisch. Kleinstgewerbetreibende in der sogenannten dritten Welt wird Kapital zur Verfügung gestellt um ihr Geschäft aufzubauen oder auszubauen. Da es sich oft um geringe Beträge handelt und die Unternehmer oft keine Sicherheiten bieten können, scheiden klassische Banken als Geldgeber aus. In diese Lücke treten dann unterschiedliche Organisationen die Mikrokredite vergeben.
Nun habe ich beim Surfen Kiva.org entdeckt. Diese Organisation dient als Plattform für verschiedene Hilfsorganisationen die Mikrokredite vergeben. Die Mitarbeiter dieser Organisationen übernehmen die Evaluation der Kreditnehmer vor Ort. Dann kann man Kiva.org ein Foto des Kreditnehmers sowie eine Beschreibung seines Vorhabens, der höhe des gewünschten Kredits und der Rückzahlungsmodalitäten entnehmen – und entscheiden ob man einen Teil des Kredites gewähren möchte. Los geht es bei 25 Dollar.
Sobald der Kredit zusammen ist, wird er durch die lokale Organisation ausgezahlt und dann über 12-18 Monate wieder zurückgezahlt. Man kann dies dann auch auf der Seite verfolgen und in unregelmäßigen Abständen werden Journals erstellt, die den Erfolg oder auch Misserfolg des Unternehmers dokumentieren.
Auf den ersten Blick wollte ich da sofort einsteigen. Allerdings haben ich auch kritische Töne zu Kiva.org gehört. Es geht dabei um das Problem der Zinsen. Auch Muhammad Yunus wurde nach Erhalt des Nobelpreises kritisiert, weil seine Bank zum Teil sehr hohe Zinsen verlangt. Dies ist bei Kiva nicht der Fall. Die Kredite werden zinsfrei vergeben. Im ersten Moment hört sich dies auch sehr sozial an, aber auch mit rudimentärem makroökonomischem Wissen erkennt man recht schnell, dass durch solch ein Vorgehen, der lokale Markt gestört wird. Lokale Banken können mit einer Organisation die nicht kostendeckend arbeiten muss nicht mithalten.
Letztlich sind es aber eben auch diese lokalen Banken die keine kleinen Kredite ohne Sicherheit vergeben. Trotzdem finde ich die Idee von Kiva wirklich super. Wie schauts, sollte WT&M da mal investieren?
Aber eben leider nur fast. Die Aone WG hat nach dem zweiten Auszug eines WTM Mitglieds nun versucht so richtig aufzurüsten. Nachdem unser Arcor Vertrag ausgelaufen ist, rief mich ein netter Herr an und bot mir ein Upgrade von DSL 6000 auf DSL 16000 an und das bei einem Euro weniger pro Monat. Gutes Angebot dachte ich und stimmte ein. “Da brauchen Sie aber ein neues Modem”, meinte er dann noch, “das bekommen Sie kostenlos zugeschickt”. Sechs Wochen ist das nun her.
Nachdem ich gestern aus dem Urlaub kam und noch immer kein Modem da war, rief ich bei Arcor an. Schon gefasst auf 20 Minuten in der Warteschleife, war ich sehr überrascht, als mein Gespräch bereits nach 2 Minuten beendet war. Eine sehr freundliche Mitarbeiterin gab mir die Auskunft, dass das Paket unterwegs sei. Uns siehe da, als ich heute nach Hause kam, war ein Zettel der Packstation da.
30 Minuten später hab ich jetzt doch nen Hals auf Arcor. Das Problem: Bisher hatten wir ein in den Router integriertes Modem. Das lässt sich aber nicht deaktivieren. D.h. im Klartext ich kann den alten Router wegschmeißen. Allerdings war das ein WLAN Router (Erstausstattung von Arcor) und das neue Gerät eben wirklich nur ein Modem. Nach einem kurzen Anruf bei der Arcor Hotline bekomme ich nun das Passende Modem samt WLAN Router, für 39 Euro extra.
Warum bin ich jetzt unzufrieden? Meiner Meinung nach hätte mich der Typ bei Vertragsabschluss fragen müssen welches Modem ich bisher nutze. Dann hätte er sehen können, dass ich eben ein anderes Modem brauche. Wenn ich bösartig wäre, könnte ich ihm sogar unterstellen, er hat es absichtlich gemacht. Die 39 Euro hätten mich durchaus davon abhalten können zu wechseln. Vor allem bin ich aber sauer, weil ich das Modem jetzt wieder einpacken muss und zur Post bringen und das neue dann wieder abholen usw. usw.
Aber im Vergleich zu Alice scheint Arcor ja der customer heaven zu sein.
Das Research Department hat einen Pro-Bono Projekt mit einer in Süddeutschland beheimateten Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angestoßen. Dabei soll die geballte Erfahrung von Winston, Text and Marker eingesetzt werden, um die Wettbewerbesfähigkeit des Projektpartners zu erhöhen.
Aus aktuellem Anlass soll in Phase 1 die Mensa optimiert werden. Daher nun also die Frage: Was sollte in der Mensa verbessert werden und wie können mögliche Umsetzungsvorschläge aussehen?
Heute waren wir zum ersten Mal im Finanzamt zum Mittagessen. Wirklich doof, dass man dazu fünf Jahre gebraucht hat. Als Alternative zu Manni kann die Kantine auf alle Fälle herhalten und der Weg ist nur die Hälfte von dem zur FH Mensa. Und sind wir mal ehrlich, mit dem Finanzamt sollte man sich immer gutstellen…
Heute wollte ich mal schauen was es neues vom Students Matchplay gibt. Und siehe da, es gibt wirklich was neues:
Ganz offensichtlich wurde die Seite gehackt.
Hessi James ist wohl einer der bekanntesten Dialoge von Badesalz, hier mit einer super Animation umgesetzt.
Drauf gekommen bin ich, weil ich diesen Kinospot der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung gesucht habe. Das tolle daran: Es gibt ihn weder bei Youtube noch bei Sevenload und von der Website der BZgA kann man ihn auch nicht hier einbinden. Das macht natürlich vollkommen Sinn, es will ja keiner, dass sich so ein Spot im Internet verbreitet und ihn am Ende noch irgendwelche Jugendliche zu sehen bekommen.
Gestern Abend habe ich meinen ersten Beitrag bei Wikipedia geschrieben. Es hatte sich doch tatsächlich herausgestellt, dass es dort keinen Eintrag zum Winzerfest in Groß-Umstadt gibt. Das geht ja nun wirklich nicht! Also habe ich mich drangemacht und einen kleinen Eintrag verfasst. Stolz auf mein Werk schaute ich heute morgen auf die entsprechende Seite und fand folgendes vor:
Da wollte doch eine Krankenschwester meinen schönen Beitrag wieder löschen lassen. Dazu gibt es dann eine sieben tägige Diskussion und dann könnte es passieren, dass meine Arbeit für die Tonne war. Doch der customer of hell hat sich natürlich gleich zur Wehr gesetzt und zahlreiche weitaus kleinere Weinfeste in viel kleineren Dörfern gefunden, die alle in der Wikipedia stehen. Wirklich schon sehr sauer und mit der festen Absicht nie wieder etwas bei Wikipedia zu schreiben habe ich eben nochmal in die Diskussion geschaut und siehe da: Der Nutzer Symposiarch aus Mainz, Weinkenner und Weinexperte bei Wikipedia springt mir zur Seite und erklärt, dass sehrwohl eine Relevanz besteht das Winzerfest aufzunehmen.
Das fand ich jetzt wiederum toll, dass sofort jemand der sich mit der Materie auskennt dazu Stellung nimmt. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie die Löschdiskussion weitergeht.