Nachdem ich seit einiger Zeit nun BahnComfort Kunde bin, habe ich nun auch einige Male einen der zusätzlichen Leistungen in Anspruch genommen – die Lounge. Zwar gibt es weder in Ingolstadt noch in Aschaffenburg eine solche, aber Nürnberg. Da manche Verbindungen es notwendig machen dort umzusteigen kann ich also die dort vorhandene Lounge nutzen.Schon mal ein wenig merkwürdig, wenn man rein will muss man klingeln. In der Lounge ist auch tatsächlich ein ganz normale Haustürklingel, die dann ertönt und der Bahnmitarbeiter gewährt Einlass. Toll ist der schrille Klingelton vor allem wenn in 10 Minuten so um die 20 Leute rein wollen und es permanent klingelt. Naja geht ja noch. Dann gibt es kostenlos Kaffee und Softdrinks, sind ok, nehme ich gerne in Anspruch. Die Auswahl an Zeitschriften ist auch ganz gut, reicht um sich die Zeit zu vertreiben. Auch nicht schlecht ist der Fernseher mit dem üblichen NTV, allerdings ist es eher Zufall ob man Ton hat oder nicht und man würde sich wünschen, die Bahn nähme mal 1000 Euro in die Hand und investiere in einen großen Plasma. Dann könnten sie gleich noch einen zweiten kaufen und dort die aktuellen Abfahrten und Verspätungen anzeigen. Das fehlt leider total! Neulich habe ich hastig meinen Kaffee geleert nur um dann am Bahnsteig festzustellen, dass der Zug 15 Minuten Verspätung hat. Ich denke das wäre schon eine sinnvolle Investition.
Über das Personal kann man jetzt auch noch diskutieren. Eigentlich sollte man meinen, dass man an solch eine Stelle seine besten Leute positioniert um die Topkunden zu betreuen. Mir erscheint es aber eher, dass hier ein ehemaliger Grenzbeamter eingesetzt wird, der genau kontrolliert, dass nur Inhaber der richtigen Karten reinkommen. Besonders freundlich – naja. Zusammenfassend lässt dich also sagen, dass die Lounges durchaus eine gute Idee sind, die Umsetzung aber eher lieblos und ohne Sinn für Details ist.
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Von: customerofhell - 27 Mai 2008, 22:08, Abteilung: Research


Dass es die Bahn aber auch immer wieder schafft, eine gute Idee stümperhaft umzusetzen.
— The Exit 28 Mai 2008, 09:04 #
Ich find die “neuen” Dienste, manche nennen es auch Services, auch sehr sehr unterschiedlich.
– Da kachelt man mit fast 300 km/h durch die Landschaft, aber man kann nicht sehen, wo und wo nicht reserviert ist.
– Man kann mittlerweile per sms bezahlen und auch dem Personal alles abnehmen, was mit Kartenverkauf zu tun hat, aber wenn man einen Verspätungsgutschein bekommt (soll vorkommen – selten!), dann muss man sich in die Riesenschlange an einem Service-Center bequemen. Keine Alternative.
– Der Modernste Bahnhof steht in Berlin, der schönste in Hamburg, der begehrteste in Frankfurt, und? Meine S-Bahn aus dem Städtchen am Neckar fährt zur Badischen Milchkanne nur in den Abständen, dass ich jeweils 29 Minuten auf den ICE in die drei benannten Städte warten muss. In der S-Bahn befinden sich durchschnittlich 5 Leute. So was nenne ich “Zubringer”.
– Das Internet-Surfen in der Bahn ist genial!!! Aber ich bin noch nie ohne Verspätung (siehe Gutschein!) von HH nach HD gefahren. NIE !
Puh, aber wie wir schon immer festgestellt haben, “der Teufel steckt im Detail”! Bei der Bahn ist eben der Kunde ein Detail .. .
— Jojo 28 Mai 2008, 09:06 #
- Das gleiche gilt für den 8:27 Uh Montagmorgen ICE von Nürnberg nach Ingolstadt. 5 Wochen gefahren, fünf mal 15-20 Minuten Verspätung.
– Tja der Kunde ist das Detail. Bei der Bahn herrscht eben auch oft noch die Einstellung: “Der Kunde ist schuld”.— customerofhell 28 Mai 2008, 09:45 #
Lass mich so nen ICE fahren (brumm brumm) und ich zeig dir wie ich “Kunde” sein kann . . . (nööööö, nöööö, nööööö! ! ! quiiiiiiiietsch!) :-)
— Jojo 28 Mai 2008, 09:59 #