Da sitz ich so im Zug, schmeiss meinen Laptop an und siehe da .. ein WLAN!
T-Mobile_ICE. Nachdem ich ein wenig durch die Intranet-Seiten gesurft habe – sehr nützlich zum Bsp der Online-Fahrplan sowie auf bahn.de zum checken wie spät an ist und wie man nach einem verpassten Anschluss weiterkommen kann – habe ich mir dann mal eine Stunde “wirkliches” Internet gegönnt. (Ja ich weiss, 8,- Euro sind kein Pappenstil, aber das iPhone mitsamt T-Spot Flat rate ist eben noch nicht da :-)
Auf jeden Fall ist es ultra-elegant im Zug ein wenig zu surfen, einen WTM Eintrag zu schreiben, emails schreiben, die man immer schon mal schreiben wollte.
Wir müssen bloss was an der Finanzierung drehen ! :- )
Jetzt ist es grad mal knapp zwei Jahre her, dass die Welt zu Gast bei Freunden war, und schon steht das nächste Event vor der Tür.
Die BILD läutet ab heute den ” UEFA EURO 2008 ” Hype ein. Mit Panini Album und dem großen Sticker Tausch kann es wieder los gehen.
Das wollte ich zum Anlass nehmen, um mal eine kleine Umfrage zu starten, welcher EM Song denn dieses Mal die Herzen der Leserschaft erobert. Hier sind sie:
1) Der offizielle EM Song von Shaggy – Feel the Rush
2) Christina (genannt Barbara) Stürmer vertritt Österreich mit dem Titel Fieber
3) Die Schweiz wartet mit einen Ur-heimischen Song auf. Baschi singt Bring en hei
4) Den schweizer Song gibt es auch auf Hochdeutsch; diesmal von Pocher & Mario Lang – da heißt er Bringt ihn heim
5) Dazu gibts noch den offiziellen DFB Song von Revolverheld – Helden 2008
Das soll’s vorerst gewesen sein, für weitere Vorschläge sind wir natürlich offen! ! !
Da nöle ich doch morgens, mein Danone-Gesundheits-Produkt in der Hand, auf der Couch und ergötze mich am Unterschichten-Fernsehen. Schwupp – Werbepause – und siehe da, ein neuer Spot:
Bin dann mal gleich auf die Webseite gewuppt und wurde vor die wirklich weltumspannende Frage gestellt:
Nordsee oder Mainmetropole ??
(alle anderen Möglichkeiten standen außer Diskussion !!! Irgendwie erinnert mich dieser Prozess, an den Payback-Karten Hype bei Palmers . Aber da wir ja sowieso alles die eigenes SC gebrandeten Sammelkarten haben und der Büstenverpacker keine Punkte mehr vergibt, hat sich das eh erledigt.)
Das Konzept unterscheidet sich übrigens in keinem Punkt von PAYBACK (nach eingehender Prüfung aller Fakten inkl. AGBs hab ich auf jeden Fall nichts feststellen können – hüstel – ). Interessant ist nur, dass einige Online-Shops jetzt zweigleisig fahren. z.B. muss ich mich beim Apple-Store entscheiden, wo ich nun Punkte sammeln will.
Kleine Anmerkung am Rande:
Ich bleibe natürlich dem loyalen Partner treu (wobei ich ein weitere Karte im Geldbeutel auch nicht gerade ideal finde), jedoch ist es schwierig der D-Card zu widerstehen, wenn man in Steinwurf-weite von den Partner-Shops wohnt. Der nächste REAL ist leider so sch… weit weg ! ! !
Ich stehe immer noch dazu, zu behaupten, Juristen an sich sind ein spass-befreiter Haufen und die Stöcke in gewissen Gesäßregionen sind meist schon zu Stahlträgern erwachsen.
Aber (!!!) so manch ein Funke Hoffnung bleibt auch hier vorhanden, wie man am Beispiel eines Detmolder Arbeitsrichters sieht. (s.o.
Auszug aus dem Urteilstext – am besten Aufstehen und laut rezitieren)
Gibt der Beklagte vor Gericht
weiter, quasi als Bericht,
dass er von Dritten mehrfach hörte,
wie die Klägerin sehr störte
durch ihr unsittliches Betragen
ohne dies zu hinterfragen,
so ist dies sein gutes Recht.
Um die Klage steht es schlecht:
Schmerzensgeld, das gibt es nicht
und auch keine Schweigepflicht.
(...)
Die Klage – wie die Kammer findet – ist vollumfänglich unbegründet.
1. Auch wenn´s der Klägerin missfällt:
es gibt für sie kein Schmerzensgeld;
denn der Beklagte durfte hier
sich äußern, wie er´s tat. Dafür
gilt dies hier nur in den Verfahren – sonst darf er auch nichts offenbaren.
Er hat – um auf den Punkt zu kommen – insoweit etwas wahrgenommen,
was der, der die Gesetze kennt
„berechtigtes Interesse“ nennt (vgl. § 193 StGB).
Sie sprießen aus der Erde wir die Krokusse. Überall wo man hinsieht kann man die tollsten Preise gewinnen und die schwierigsten Rätsel lösen.
Auch ein Prämienpunkte-Kundenbindungs-Programm unseren Vertrauens preist einen tollen Flachbild-Fernseher an.
Lustig finde ich hierzu, dass man um das waaahnsinnig schwierige Lösungswort zu knacken, entweder
durch die gesamten Webseiten des Unternehmens surfen muss … (wau das dauert ganz schön lange …)
oder
man googelt die Buchstaben einfach. Funktioniert ehrlich und man erspart sich viel Sucherei ! !
(ich weiss, jetzt hab ich den Tip verraten, und alle werden mich hassen … aber naja ich fands halt amüsant – hihi!)
Wünsche euch trotzdem beim Eiersuchen viel Spass ;- )
Normalerweise bin ich ja ein Gegner von “aus dem Kontext gerissenen” Bemerkungen, aber hier dürfte eine Ausnahme zugelassen sein. Haben Sie Nachsicht.
Quelle und Thema scheinen eh sehr ersichtlich und ich hoffe, dass mich der beliebte Arbeitgeber nicht wegen des Bildmaterials verklagen wird. Aber sowas muss einfach zum Volk !!!
(falls nicht: Hessen-Wahl, Minderheitsregierung SPD, von der LINKEN wählen lassen, Wortbruch)
Sorry, aber sowas geht einfach nicht. Nein nein nein. Frau Dr. (!!!) Pauly-Bender, Sie haben – mit Verlaub gesagt – nicht den blassesten Schimmer von Ihrer Aufgabe! ! ! (Für die Frankfurter bleibt zu sagen: Ihr habt es schon immer gewusst, der Wahlkreis ist schuld! – aber den haben ja die andern auch geholt.)
Das Law.Dep. ist mal wieder auf Abwegen und wildert im Marketing Revier! Aber es geht um Männer-Werbung!!!
Wie an vorangegangener Stelle schon berichtet, gibt es ein weiteres Beispiel für die Zielgruppe Normalo-Männer, die es aber voll drauf haben. (Motto: Nicht nur George, Johnny und Brad kriegen alle, WIR auch!)
Das Leben wie es sein sollte!!! geht weiter. Coke startet mit seinem genialen Online-Game eine neue Epoche in Sachen Normalo-Männer Marketing.
Spielt es einfach! Es ist einfach genial und ich bin gestern schon sofort losgegangen und hab’ mir nen ganzen Kasten Coke-Zero gekauft.
Mit viel viel Liebe zum Detail muss man durch 4 Level hetzen, um noch rechtzeitig zu DEM Fussball-Spiel aller Zeiten zu kommen. Unterstützt wird man von Schlagsahne oder Schokosoße und zwei weiteren Schönheiten.
Zur Einstimmung hier einige Screenshots:
Detail: Während man über die Brücke springt (Level 1) cool aussehen! Coke-Trinken !!
Detail: Neuer Look für die Frauen-Welt. Old-School Adidas Sneaker mit Absatz!!!
PS: Wie es sich für einen wahren Web 2.0 Auftritt gehört, hier das Blog zur Seite.
Ich muss gestehen, normalerweise geht Politik an mir sang- und klanglos vorbei. Ich reg’ mich höchstens auf und halte fast jede Gesetzgebung für einen viel zu großen Kompromis (zu beiden Seiten) und reg mich darüber noch mehr auf! Ich weiss auch, dass man nicht alles so strategisch und resolut sehen soll.
ABER eine Frage bleibt:
Wie kann man sich nur so wacker und überraschend gut in einem Fernsehduell schlagen und versaut dann in den letzten Minuten einfach mal glatt die vorangegangene Stunde !
Für die arbeitende Bevöl( c )kerung ist es nichts außergewöhnliches, den Samstag als einzigen wahren Shopping-Tag zu haben. Dicht gedrängt mit anderen Wütigen, hangelt man sich von Laden zu Laden, muss sich das Geschrei (nur zu verständliches Unbehagen- bei betrachteter Lage) von mitgezerrten Kindern anhören und ist der – schon lang und breit diskutierten – Service-Unkultur im Staate überdrüssig.
Anders gestern! Grundsituation:
Freundin will Klamotten schauen gehen. Man(n) kennt das.
“Schauen wir mal hier rein ..? Ach, guck’ mal da ..! Mhm, .. doch nicht. Nur noch mal ganz kurz dort! (blink, blink)”
Resumee:
ENTWEDER nix gefunden, Wochenende ist zum Scheitern verurteilt. Stimmung – tiefpunkt. ODER zuviel gekauft, schlechtes Gewissen, grummel …
Alternative des gemeinsamen Shoppens:
Bei uns ist das nämlich anders. Die Grundsituation ist zwar die gleiche, jedoch geht ein gemeinsamer Shopping-Samstags nahezu immer positiv dahin (Für IHN!). Aus dem eigentlich beabsichtigten Mädchen-Einkaufen wird ein Feldzug in Sachen Jojo-kauft-ein-und-Pretty-Women-wird-blass-vor-Neid, denn plötzlich scharen die Verkäuferinnen um Ihn (nicht um Sie – warum auch immer – grrrrr) und er beginnt begnadet zu zu schlagen.
Ganz besonders genial, wenn man sich in einem stylischen Laden (mitten in Bielefeld, und nicht in Hamburg – Oha !) wiederfindet, indem SIE genüßlich in der Lounge sitzen kann und bei einem Cappuccino die BRAND 1 (wahlweise Park Avenue) studieren kann, damit ER sich ausgiebig von Blondie, La Brunette und Femme Fatale Noir beraten lassen kann.
Leider muss ER immer noch die Taschen selber nach Hause tragen. Aber das wäre auch zuviel des Guten : )
Nachdem ich gestern ohne Vorwarnung im MoMa von Frau Nahles (ja, ihr wisst wie ich sie liebe !!!) überrumpelt wurde,
ist mir heute morgen ein weiteres Highlight in punkto seriöser Berichterstattung ins Auge gesprungen.
Siehe folgenden thematischen Zusammenhang auf SpOn:
Auch wenn die Neujahrs-Offenbarungen mich als Karriere- geilen bezogenen Rumpel enttarnt haben, werde ich eine weitere Kehrtwende vollführen und noch eine Lanze für den Nachwuchs brechen.
Im Frage&Antwort-Forum für Bewerber und Interessenten irgendeiner Privaten Hochschule für Rechtswissenschaften in Deutschland fand sich unlängst folgende nach antwort-begehrende Frage:
Laut des Artikels “Kita-Konzept der Zeit-Stiftung” aus dem Hamburger Abendblatt vom 26. Oktober 2007 soll auf dem Law School Campus eine Kindertagesstätte eröffnet werden. Wo genau wird diese Kita untergebracht sein? Besteht Sorge bezüglich der Nähe zur Universität? Werden die Studenten in Zukunft den Campus mit den Kindern teilen müssen? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Darauf die Antwort:
Die Bucerius-Kita wird im ehemaligen Betriebsgebäude neben dem Bucerius Center for Graduate Studies – Deutsche Bank Hall untergebracht sein. Die Kita verbessert die Vereinbarkeit von Studium oder Beruf und Familie für Studierende und Mitarbeiter. Die räumliche Nähe ist folglich ein großer Vorteil. Als Grün- und Außenfläche werden die Kita-Kinder den benachbarten Park „Planten un Blomen“ spannender finden als den Campus der Law School. Und trotz eines anspruchsvollen pädagogischen Kita-Konzepts werden die Kita-Kinder den Law-School-Studierenden weder die Plätze im Hörsaal noch in der Bibliothek streitig machen.
Was geht ab mit der Welt? Ich meine, spielende Kinder sind wohl wirklich ein Problem?!
Die Starbucks-mäßige Café-Lounge ist wohl keine größere Versuchung sich den Büchern zu entziehen, oder der Ruf nach einer Sauna und einem Fitness-Raum … Manchmal versteh ich die Menschen nicht. Wirklich nicht!
Unbestritten ist die Tatsache, dass auch bei einer weltumspannenden Full-Service-Sozietät eine gewisse fächerübergreifende Weiterbildung gefordert werden kann.
So ist es nicht verwunderlich, wenn das eingestaubte Law-Department auch mal im Felde der Marketing-Schneckchen wildert. Leider ist das Verständnis trickreicher Werbebotschaften für den gemeinen Jursiten an sich darauf beschränkt, objektive Tatsachen zu erkennen, unter einen Leitsatz (auch Slogan genannt) zu subsumieren und dann (wahrscheinlich nach einem lächelnden Aha-Erlebnis) mit der Schlußfolgerung aufwarten zu können: Yo, geh ich los; kauf’ ich ! (dem Traum jedes Werbers!)
Beistehende Kampagne entbehrt sich jedoch vollkommen jeglicher der drei genannten Verständnis-Stadien. Zwar lässt der unscheinbare Firmenname auf hoffnungsvolle Aussichten schließen blicken, eine augenscheinliche Dokumentation dieser bleibt indes aus.
Frage an die Insider: Was soll mir diese Werbung sagen?
Auch wenn es nicht regnet, kann ich mit einem Regenschirm shoppen gehen?
Hält meine “Barbara-Schöneberger-vor-Neid-erblasende” Büste meinen Regenschirm?
Und macht Knirps ein Joined Venture mit Wonderbra ?
Da schau ich einfach mal so Unterschichten-Fernsehen, und da sticht mir doch ein überlanger Spot ins Auge. Nachdem wir an dieser Stelle schon in anderem Zusammenhang von der Kampagne “du bist Deutschland” berichteten, wollte ich Euch diesen neuen Spot nicht vorenthalten.
Zwar soll er angeblich schon seit Mitte Dezember laufen, jedoch sah ich Ihn heute zum ersten Mal.
Wir sollen also diesmal ran an den Nachwuchs, und uns nicht doof rumüberlegen, wann wir sowas wie Kinder planen sollten, und ob sie ins Lebenskonzept passen.
Ich find’ ja die Idee an sich nicht schlecht, aber steht es wirklich so schlimm um uns, dass wir ne Werbung dafür brauchen, um uns zu sagen, Kinder sind wunderbar und ein fröhliches und gesundes Lächeln entschädigt alles ?
Nach allgemeinen Maßstäben bekannt, werde ich ja demnächst umziehen. Dass ich mit meiner “Vormieterin” der neuen Wohnung ein außerordentliches Examplar von Zicke gezogen habe, sollte auch dem Kenntnisstand des Publikums entsprechen; ABER was bei der Wohnungsübergabe abgegangen ist, geht auf keine Kuhhaut mehr und sprengt jede Skala. ( ungelogen ich hab’ nach der versteckten Kamera geschaut, was in einer leeren Wohnung recht schwierig ist ! )
Zur *Zicke * bleibt zu sagen, dass es mit leid tut, und ich alles zurücknehme, was ich gesagt habe. Bei den Eltern (die haben die Whg für sie übergeben) hatte sie auch nicht die leiseste Chance sich irgendwie normal zu entwickeln! Also sorry Zicke, war nicht deine Schuld!!!
Die Eltern waren die Härte. Also ich charakterisiere sie kurz mal für Euch: Die Mutter nahm sogar die angebrochene Toilettenpapier-Rolle mit, der Vater rampunierte die gesamte Wohnungstür beim kläglichen Versuch das Messing-Schild mit Namen zu entfernen, welches nach Meinung der Mutter ” sehr sehr teuer war, und auch noch von Ihnen bezahlt wurde ”. Jo, ich hab’s da wohl kaum hingemacht !!!
In zwei Räumen befand sich noch Licht, das nach Verlassen des Raumes umgehend wieder ausgemacht wurde; Grund: man habe ja noch nicht den Stromzähler abgelesen ! WAAAAAAAAAAAAAAAS; bitte ??????? (Das ganze war dahinghend bescheuert, weil es sowieso schon Spät-Nachmittag war, und die Lichtverhältnisse eh scheiße waren.)
Der Abschuss kam beim Wasser/Strom-Zähler Ablesen. Vater erklärte mir seine erdachte Prozedur. Er lese ab, danach ich, dann Vergleich der Ergebnisse. WAAAAAAAAAAAAAAAS; bitte ???????
Ich entgegnete Ihm (auch wenn hier die Wahrheit über meine Familienverhältnisse etwas gebeugt wurde – ich geb’s zu), dass ich aus einer ehrbaren Hanseatischen Kaufmanns-Familie stamme, wir hier in Hamburg einander glauben würden, und wenn es zu Betrug käme, den Schuldigen immer noch an der höchsten Rah aufknüpfen würden.
Die Wohungsverwaltungs-Tante konnte nicht mehr vor Lachen und musste, ob der unfassbaren Ansammlung von Absurditäten, den Raum verlassen.
Schließlich übergaben sie mir die Schlüssel ( ich unterdrückte die Frage, ob sie den Schlüsselring haben wollten, oder ich diesen behalten dürfe ), schüttelten uns nicht die Hände und ich winkte Ihnen zum Abschied. Die Wohnuhsverwaltungs-Tante und ich wechselte noch eindeutige Blicke, wie verabschiedeten uns wie Hanseaten, und sie verließ – immer noch kopfschüttelnd – das Haus.
Leute gibt’s, die kann nur das Leben schreiben und nicht mal Tommy Jaud !
Mit geschwellter Brust und voller Stolz hat mich soeben die Nachricht erreicht, dass Jutta Ihre 200.000km geschafft hat.
Nicht nur durch Eis&Schnee durfte ich mit ihr beifahren, sondern hatte auch selbst die Ehre (noch unter Jens’ wachsamen Augen) mit ihr zu cruisen! Immer gut gelaunt, wenn auch beim Einparken etwas behebig, dreht sie ihre Runden! Kein Plattfuss kann sie aufhalten und selbst die größte Aral Prämie lässt sie nicht ins Schlingern kommen!
Ein Hoch auf die treue Weggefährtin und auf weitere glorreiche 200.000 Kilometer :- )) (so Wolfsburg und die Ersatzteile wollen!)
Nachdem an einer vielzahl von Stellen schon über die Problematiken von Telefonhotlines, Servicemitarbeitern und sonstigem Gesindel, welches auf Kunden losgelassen wird, berichtet worden ist, wollte ich mal ein Positiv-Beispiel verkünden.
Prozess-Dokumentation:
Law-Dep. bestellt sich bei Obsthändler einen billigen iPod (refurbished!!).
iPod wird super schnell geliefert (2 Tage max.!).
ABER eine winzige Kleinigkeit fehlt. Nämlich der sog. Dock-Connector-Schale (Ja ich weiß, die Hälfte unserer Blog-Leser wird jetzt denken … WAAASSS für ein Piiiiieeeennnser!, aber da das Ding im dreier-Pack 9,00 EUR kostet und wir ein Dock haben, musste ich mal meine Schwaben-Natur ausleben.
Leider musste ich geschlagene 10 Minuten in der Warteschleife von Obsthändler-Care hängen, um dann mein Anliegen 3,25 Mal dem Mitarbeiter zu erklären.
Als er nicht weiterwusste (die Uhr auf meinem Telefon sprach 18min44sec), schlug ich Ihm vor, mich zurückzurufen, wenn er was rausgefunden habe.
Gesagt getan: 10 Minuten später klingelt mein Handy (Standort U-Bahn – Kellinghusenstr.) und eine charmante weibliche Stimme flüsterte mir die folgenden (unschlagbaren) Worte ins Ohr:
“Mr. Law-Department, hier ist Obsthändler-Care. Wegen des fehlenden Teils machen Sie sich bitte keine Sorgen, wir kümmern uns drum! Schönen Tag noch.”
Heute liegt es in der Post.
Jetzt meine Frage: Warum sagt nicht jeder zu mir (im Aldi, bei Karstadt, im MassageClub, und überall…):
Machen Sie sich keine Sorgen, wir kümmern uns drum!
Das gesamte Winston Text & Marker Team wünscht dem Service Bereich alles alles Gute, Gesundheit und Glück!
Nur das Beste auf deinem Lebensweg
und viele frohe Momente für das nächste Lebensjahr
Ich weiss, meine Eintragsdichte wird langsam inflationär, jedoch wollte ich Euch dieses Highlight nicht vorenthalten.
Wie wir wissen gibt es einige WTM-nahe Fahrzeuge (an dieser Stelle sollen hier nur Jutta, Carlos und Bruno gennannt werden).
Aber ich habe all meine Verbindungen spielen lassen, mit Entscheidungsträgern geschnackt und da ich noch beim lieben Wolfgang Tiefensee was gut hatte, kann ich euch nun das wahre WTM-Mobil vorstellen. Natürlich von unserem Lieblings-Autobauer aus der Studienheimat:
Deutsche Kinder brauchen doch kein Zentralabitur oder sollten in ihrer Freizeit Zigaretten und böse Videospiele für Ministerinnen von unzuverlässigen Ladenangestellten ergaunern, sondern
Fussi zocken !
Darum geht es doch einizig und allein. Die Frauen National-Elf hat es und gezeigt:
Eva Hermann hat nicht Recht. Frauen nicht hinter den Herd und vor die Kinderkrippe, sondern ins Tor!
Bin gespannt, wo ich (auch als etwas größeres Kind – immerhin 4 Jahre älter als Lukas Podolski) demnächst auf einem Mini-Spielfeld kicken könnte, natürlich nur wenn die eigentliche Zielgruppe in der Schule sitzt oder Klingeltöne saugt :-) !
Da surfe ich doch so über SpOn und was erblickt mein Auge:
Eine neue Rubrik mit dem Namen
Ich finde diese Rubrik echt interessant, weil sie nicht nur mal was anderes ist und eben mit anderen Augen das beschreibt, was Zeitgeschichte ist, sondern, weil eben auch Kuriositäten zu Tage kommen. Zum Beispierl die Geschichte der Fanta4, in der Smudo erzählt wann und wo der wirkliche Durchbruch war:
(...) Die Frage “wann habt ihr gemerkt, dass ihr es geschafft habt?” lässt sich so beantworten: Im Oktober 1992 spielten wir im “Schwimmbad-Club” in Heidelberg. Wir waren auf einer Mini-Tour. Unser Song “Die Da” war schon eine Zeit lang veröffentlicht, stieg auf Platz 92 in die Top 100 der Hitparade ein, flog wieder raus, stieg dann wieder rein und kletterte langsam nach oben. Als wir in Heidelberg spielten, war er auf Platz 2. Der Club war schon rappelvoll, ungefähr 500 Leute warteten auf unseren Auftritt. Wir guckten zufällig aus dem Fenster – und da standen immer noch 1500 Menschen in der Schlange. Viel zu viele, die konnten unmöglich alle in den Laden reinkommen. Ein warmes, aufgeregtes Gefühl durchwehte uns: Die wollen zu uns! Jetzt ist sie da, die Anerkennung. Wir haben ein Publikum, und wir haben es geschafft.
Trotz vieler Einzelerfolge war es später nie wieder wie an diesem Abend.
Lustig und vor allem persönlich ist vor allem an der Geschichte die Tatsache, dass meine große Schwester bei genau diesem Konzert war und mir davon erzählte, wie echt “coole” Typen da vorne standen und witzig gerockt haben. Deutscher HipHop eben.
Später waren immer mal wieder gute und aufstrebende junge Bands da (zB. Liquido, H-Blockx, ..), aber die Fanta4 waren wohl das Größte.
So wird man doch schlagartig Teil der Geschichte …
Da es bis jetzt noch kein Bildmaterial von der WFI-Cafeteria gibt, wollte ich mal zum Zugzwang auffordern! Die großen Umbauarbeiten der Buzze sind nämlich jetzt fertig, die Deutsche Bank Graduate Hall steht, und die “alte” Cafeteria wurde in eine Café Lounge verwandelt. (siehe: weitere Bilder) Das ganze ist so eine Art Mini Starbucks für Privatschüler.
Meiner Ansicht nach schon etwas dekadent, vor allem wenn man sich die Sekt und Martini Falschen hinter den Glasvitrinen anschaut.
Leider bildet die Tatsache, dass der Betreiber (Studentenwerk HH) an der staatlichen Uni Studenten als Aushilfskräfte für die Lounge der Privatstudenten sucht, die pure Absurdität der Geschichte!
Wenn wir das so weiterspinnen, wird bald der nette Kerl aus Chino, dem arrogaten verzogenen Football-Schnösel mit dem Sportwagen und der Supermodel-Freundin, den Frappuccino-Light-Decaf-Semi-Skimmed-Milk servieren. Der nette Typ mit düsterer Vergangenheit kriegt dann die Super-Model-Freundin und verträgt sich mit dem Hemdkragen-Hochsteller, dessen Vater schwul ist.
Da kommt mir doch wirklich der Gedanke mein Jura-Studium zu schmeißen und ein paar Kameras aufzustellen und das ganze Geschehen hier an ProSieben und dann an FOX zu verkaufen !!!