Ein Selbstversuch - DB Handy-Ticket

Wie mir schon WTM-Kollegen versicherten, bin ich ein Mann für Neues und auch gerne am ausprobieren, was es denn so zukunftweisendes am Markt gibt. Heute nehmen wir uns dem Nah- und Fernverkehr an.
Wir testen das Handy-Ticket der Bahn! Eigentlich ganz einfaches Prinzip, man loggt sich im Internet ein (via Handy, PDA oder auch PC über die Sinnhaftigkeit letzteres soll hier nicht diskutiert werden …), bucht sich ein Ticket, das man gleich darauf via MMS auf sein Handy (PDA, iPhone etc …) geschickt bekommt.
Insoweit die Theorie.

Jetzt zum Selbstversuch:

(da wir uns nicht lumpen lassen, machen wir aus dem Test gleich ein Hardcore-Stress-Szenario)

Strecke: Hamburg -> Bielefeld (via Hannover)
Freitag Nachmittag, ICE 671/ IC 1923

Die Strecke wurde sorgfältig für den Test ausgewählt, besteht allen Stresskriterien (Umsteigen, Fahrt sowohl mit ICE als auch IC, Mehrfachkontrollen, BahnCard-Benutzung, etc ..) und ist augenscheinlich landschaftlich auch sehr schön.

1.) Vorbereitung
Um das Handy-Ticket der Bahn nutzen zu können, muss man sich zunächst vorher im Kundenportal anmelden bzw. registrieren. Als Heavy-Frequent-Profi-Bahnfahrer und zudem BC50 Besitzer bin ich das natürlich schon längst. Hinzukommt, dass man auch noch speziell für den Handy Service (dem sog. Mobile-Portal) freischalten muss. Gesagt getan.
Hier muss man einige Angaben machen, auch kann man hier ein Profil angeben (sehr cool!), und muss nochmals seine Kreditkarte sowie Handynummer hinterlassen. Gleichzeitig kann man sich auch eine Test-MMS zuschicken lassen, mit der man dann prüfen kann, ob sein Handy auch alles kann, was es können muss. Diese besteht aus einem Barcode, den der Online-Kunde schon von den Papier-Online-Tickets zum Ausdrucken kennt.
Hat man diese Prozedur hinter sich gebracht, kann es also mobil losgehen.

2.) Buchung
Einen Zug, ein Ticket oder eine Reservierung buchen, wo man will und ohne einen Drucker zu haben ! Awesome. (ja ich weiss man kann das auch mit der Funktion “vorbestellte Karten ausdrucken” am Automaten machen, aber das ist im 21. Jahrhundert lame !). Ich sitze also gerade in der Vorlesung, nehme wahr, dass der Prof zum Ende kommt, und weiß daher, dass ich besagten Zug noch kriegen würde (was nicht der Fall wäre, wenn er überziehen würde).
Zücke daher mein iPhone und logge mich auf der mobilen Seite der DB ein.

Nach Username und PIN (dieser stimmt nicht mit dem des Online-Accounts überein!) komme ich auf den HomeScreen.
Alles recht übersichtlich, und das Beste: Gehe ich auf Verbindungen, hab ich gleich meinem Profil entsprechend meine Lieblingsverbindungen voreingestellt (hier zu Testzwecken rein zufällig Hamburg/Bielefeld).

Im Profil konnte ich auch weiterhin einstellen, ob ich ne BahnCard habe und wenn ja welche.
Danach schwupp die wupp die Verbindung ausgewählt, auf “weiter” geklickt, meine Kreditkartenprüfnummer eingegeben und … “Buchen” !

Kurze Zeit später kommt die Karte, bzw. besser das Ticket via MMS auf den Bildschirm geflattert.

Soweit so gut. Halt Stop, eine Sache fehlt oder ist ungeklärt. Normalerweise (beim Online-Ticket und den normalen) steht immer noch die City-Option drauf. Hier fehlt diese Angabe … (grummel). Da werde ich gleich mal den Zugdienst fragen müssen, wie das läuft !
Womit wir zum nächsten Punkt kämen

3. Einsatz in der Praxis

Die Kontrolle … Kurz nach Harburg kommt der junge, dynamische Zugdienst und kontrolliert. Ich reiche Ihm mein iPhone (mit der MMS) und meine BahnCard (zur Authentifizerung – wie beim Online-Ticket). Mitreisende beäugen das Prozedere erstaunt. .. und …
er kontrolliert gar nicht. Der junge dynamische Zugdienst wirft ein Blick auf mein iPhone (leises oder stilles Entsetzen macht sich auf seinem Gesicht breit) und er gibt mir sowohl iPhone als auch BahnCard wieder. Ein schüchternes:”Das passt so!” bekomme ich noch als Antwort,

Ok …! Die Bahn, oder besser Ihr Personal ist noch nicht ganz soweit. Zumindest Kollege “jung, dynamisch” noch nicht.
Mal schauen, wie das im nächsten Zug klappt …?!? Hannover – Messe- und Landeshauptstadt ich komme !

So, eingestiegen in den IC nach Kölle über Bielefeld. Keine 5 Minuten in meinen Bord-Film kommt auch schon der Schaffner (darf man die noch so nennen?). Ich reiche ihm wie vorher BahnCard und Iphone mit der offenen MMS. Herr W., leicht gräuliches Haar, markante Gesichtszuüge, nimmt mir souverän meinen elektronischen Fahrausweis ab, scannt den Barcode, zieht die BahnCard durch, tippt einige Sachen ein und schwupp di wupp als ob nicht gewesen wäre, gibt er mir beides wieder, sagt Besten Dank und weiterhin noch gute Fahrt und wendet sich dem nächsten Kunden zu.
... awesome ! Herr W., nicht schlecht!

Ich muss schon sagen, alles in allem ne coole Sache. Werde ich wieder machen. Ungeklärt bleibt jedoch nach wie vor, wie das mit der +City-Option ist und ob das mit dem Bonuspunkte sammeln auch einwandfrei funktioniert.
Man kann sagen, was man will über die Bahn, aber wenn die technischen Sachen mal funktionieren (inkl. Stellwerke, Signalanlagen und Reservierungsanzeigen ..), dann ist sie gar nicht sooo schlecht.

Kommentar [2] | Von: Johannes - 24 Oktober 2009, 11:31, Abteilung: Law

"Stehend" seiner Freundin einen Traum erfüllen ...

... ja wie das gehen soll, fragt sich die geneigte Leserschaft?! Ich sag’s Euch; ab heute ist es nun raus, veröffentlicht und unters Volk gebracht! Was denn jetzt ..? ist doch klar, ab heute findet man auf der Homepage eines nördlich beheimateten Bekleidungskonzern die Filialen, in den es die Schuhe, Taschen, und Accessoires von Jimmy Choo gibt ….

Logisch, oder? H&M denkt, dass es zu Massenaufläufen, Menschenschlangen (überwiegend weiblich) und hysterischen Panikattacken vor den Geschäften kommen wird, und so werden schon im Vorfeld 160 Bändchen pro Laden verteilt, mit denen man exklusiven Zutritt zu den Schüchelchen erhält. Falls sich der Mann nun fragt: und was soll ich ihr dann kaufen, nachdem ich 16 Stunden vor einem Bekleidungsgeschäft campiert habe, (wie schon erwähnt, es handelt sich nicht um die Neueröffnung eines AppleStores, die Preview des neuen Star Wars Streifens oder das Öffnen des Vorverkaufsschalters für Pauli gegen Ingolstadt, sondern um ein Paar Schuhe !!!) dem ist einfach zu entgegnen: Einfach alles!?
Das darf man nämlich. Die Einkaufsregeln (auch auf der Seite nachzulesen) besagen, dass man auch durchaus die ganze Kollektion kaufen darf, aber jedes Teil nur einmal, in einer Größe !!! Gleich dazu gibts natürlich eine Facebook Kampagne.

Also Jungs, holt die Skiunterwäsche und den Heizpilz raus, damit ihr der erste Mann im Laden seit !!!

Kommentar [4] | Von: Johannes - 15 Oktober 2009, 17:27, Abteilung: Law

Selektive Wahrnehmung

Es begann alles mit einem unschuldigen Spaziergang an der Alster. Junges Kerlchen (achtundzwanzigeinhalb bis ungefähr dreiunddreißig) kam uns da mit einem A&F T-Shirt entgegengelaufen, auf dem stand: Lovin’ Cougars isn’t a crime oder so.
Traurigerweise musste ich erstmal vom Marketing.Dep aufgeklärt werden, dass dies nicht das neue WWF Supporter Shirt war, sondern mit einem anderen Phänomen zu tun hat. (Nachzulesen hier) Da sieht man mal wie naiv man sein kann (also nicht man, sondern ich :-))

Seitdem springt mich dieser neuerlernte Society-Trend bzw. die Gattung Raubkatze von überall her an. Ich lese in jeder Zeitung nen Artikel darüber, bekomme die besten News aus der Cougar-Welt in einschlägigen Society-Boulevard-Magazinen präsentiert und kriege Anrufe von alten Schulfreunden, die mir ihre neue 20 Jahre ältere Freundin vorstellen wollen. Den Gipfel schoss dann noch der US-Sender ABC ab, in dem er gleich mal eine neue Serie in die Herbst-Saison schickte.

Als eingefleischter Serien-Junkie bekam ich natürlich gleich mal eine Kritiker-Kopie der ersten Folge und muss sagen, es ist … lustig, amüsant und sehenswert! Vor allem der Sohn des Neu-Cougars spielt alle anderen Derart an die Wand, dass er nur so kracht! Die Raubkatze wird von Courteney Cox gespielt, die wir alle schon aus Friends kennen und die mit einer anderen Serie namens Dirt eher nicht so den Serien-Erfolg hatte.

In diesem Sinne: Happy hunting!

Kommentar [3] | Von: Johannes - 24 September 2009, 13:51, Abteilung: Law

Law Dep. App Test

Vielleicht mausert sich folgender thread zur neuen Rubrik, aber das werden wir noch sehen müssen.
Als Apple-Fanatiker und iPhone Jünger muss ich dennoch mal ein kleines Zwischenstatement rocken und in Marketing-Hinsicht einen App Test veranstalten, denn in letzter Zeit finden immer mehr Firmen ihren Weg in die iPhone Gemeinde. Nach dem Sinn und Zweck der verschiedenen Anwendung lässt sich durchaus manchmal suchen, aber naja manchmal will man ja auch einfach nur Fan sein.

Test 1: Die SWR-APP

Als bekennender Fan und Hörer des besten Radiosenders der Welt muss ich sagen, dass dieser App der absolute Hammer ist und mal wirklich die GEZ-Gebühren (ja ich zahl’ den Scheiß) aufwiegen könnte. Features: Man kann überall das beste Radio der Welt hören, egal wo man auf der Welt ist. Cool ist daneben der News-Flash, der es ermöglicht, wann immer man will, die neusten Nachrichten zu hören. Noch cooler wäre das zwar noch mit den Staumeldungen, aber dafür gibts ja andere Apps.

Das Ganze ist kostenlos und somit Arschgeil! Also daher volle

***** Sterne


Test 2: Die Dr. Oetker-Rezept-Datenbank App

Ja, auch wenn es jetzt nach Product Placement und Schleichwerbung riecht, lest weiter, dem ist nämlich nicht so!!! Dr. Oetker, bekannt für seine besten Brownies der Welt und der schönsten Roten Grütze im Universum. Ja, ja .. ich weiß, es gibt noch viele andere Produkte und auch viele tolle andere Sachen, von anderen nicht promovierten Lebensmittelherstellern, aber dafür gibt es ja jetzt die Rezepte App !! Echt liebevoll gemacht, begrüßt einen der altbekannte und vertraute Vanille-Pudding in Googlehupfform mit roter Kirsche drauf und dann kann man auch schon in einem rollierenden Auswahlmenu anklicken, was man kochen, backen oder sonst irgendwie zaubern will.
Eigentlich nicht schlecht, wenngleich auch die Umsetzung manchmal ein wenig hackelt und keine Ergebnisse gefunden werden. Auch dauert jede Menuauswahl ein wenig, sodass ein wenig der flow verloren geht. Vielleicht wäre die Nutzung des Landscape Modes auch nicht verfehlt.

Aber ansonsten eine prima App für jeden Jungesellen, der mal in dem Raum, der von anderen Küche genannt wird, was veranstalten will. Ich werde daher auch weiter Dr. Oetker Produkte vermehrt kaufen ( :-) )
Daher:

**** Sterne

Test 3: Die Maggi-Eieruhr App

Zur Funktionalität muss man glaube ich nicht viel sagen, Name ist Programm ! Maggi bringt kostenlos ne Eieruhr auf das iPhone. Eigentlich ganz lustig, vor allem die authentische Steuerung und das Geticke der Uhr, wenn man die App offen lässt. Aber leider geht eines gar nicht: Der Klingel-/Weck-/Was-auch-immer-Ton, wenn die Uhr abgelaufen ist ! Da singt so ne verblendete Tante das Soundlogo von Maggi. Geht gar nicht! Muss doch ein Hahn sein, oder wenigstens ein nervtötender Ringer …
Bäh !
Daher nur

* Stern

Mal schauen, was es noch so an Marketing-Gehversuchen in der Apple-Welt von anderen Firmen gibt. Ich werde berichten und bin natürlich für jeden Tipp zu haben :- ) !

Kommentar [1] | Von: Johannes - 22 September 2009, 12:53, Abteilung: Law

Happy Birthday an das

Research Department !!!

Alles alles Gute an den Customer of Hell !!!

Kommentar | Von: Johannes - 9 September 2009, 09:04, Abteilung: Law

Law Dep. im Geschäftsleben

Ich hatte noch nie eine, andere warten vergebens auf sie. Diejenigen die eine haben, geben sie auch gerne mal Freunden, um zu zeigen Hey, ich bin ein ganz großer Stecher!

Manche Leute verwenden auch unglaublich viel Zeit dafür, wie sie ihre gestalten und drucken lassen. Ich glaube jedoch die meisten, müssen wohl oder übel mit dem Corporate Design der anstellenden Firma vorlieb nehmen.

Es geht um die Visitenkarte.

Ich finde es bei allem Business-Gehabe und Formalitätswahn immer noch lustig, wenn man sich etwas, bei seiner Namenskarte denkt und vielleicht auch ein kleines Schmunzel im gegenüber erzeugt.
Dafür anbei ein kleines Beispiel:

Danke an Wolfgang für den Tipp, mehr gibt’s übrigens hier

Kommentar [2] | Von: Johannes - 26 August 2009, 07:20, Abteilung: Law

(MD inkognito unterwegs...:) Kleine Seitenhiebe...

...machen doch immer Spaß!

Wenn man nun in Brooklyn leben würde, könnte man seine Lebensmittel in Öko-Papiertüten vom Supermarkt Brooklyn Fare nach Hause in sein Loft tragen, und sich dabei einen Coffee to Go in diesen netten Bechern mitnehmen.

Wer braucht schon die Kapitalistenschweine von Starbucks?! ;-) Seitdem die Öko-Fairtrade-Bio-Welle auch bei den Yuppies angekommen ist, gibt’s einfach viel mehr zu lachen…

Gefunden auf dem neuen Top10-Mitglied meiner Blogfavoriten Bugwelle

Kommentar [4] | Von: Johannes - 18 Juli 2009, 17:42, Abteilung: Marketing

Bekannte im Netz

Manchmal finde ich web.2.0 echt wunderlich und man bemerkt, wie klein doch die Welt ist.
Ein Freund aus Jugendtagen – ja der Zeit der heidelberger Straßen- und Bandenkämpfe; der Zeit von Milli Vanilli und Fun Factory – ist Fotograf in Hamburg geworden und betreibt ein Blog.
Naja zwei Komponenten die eigentlich nicht sooo ungewöhnlich sind. Ich verfolge sein Blog schon seit einiger Zeit und genieße immer die netten Bilder, die er ins Netz stellt. Vor einigen Wochen hat er aber damit angefangen, kleine Filme in die webGemeinde zu senden, die zeigen sollen, was in einer ganz normalen Woche von Paul Ribke so abegeht.
Anfangs haben echt nur seine Freunde und Blogleser geschaut und jetzt finde ich Links zu seiner Seite überall! Auch meine anderen Blogs, die ich so lese, berichten (hier, hier und sogar hier).

Ich find’s super lustig und halt mir manchmal Minutenlang den Bauch, wenn ich den Paul da sehe … und schau was er so treibt …
Agenturleben pur und unzensiert …

LifeofPaul 03 from Paul Ripke on Vimeo.

ps: ich glaub, er bringt mich um, wenn er erfährt, dass im gleichen Artikel nen Link zu Milli Vanilli ist … njaaa egal !

Kommentar [1] | Von: Johannes - 6 Juni 2009, 06:56, Abteilung: Law

Montag - ein Tag zum Anpacken

Der Montag gilt ja bekanntlich als Arbeitsstart in die Woche. Darüber kann man streiten, wenn man erst Mittwoch abends davon erfährt, dass der morgige Tag ein Feiertag ist und daher kein Gefühl mehr für Beginn und Ende der Arbeitswoche mehr hat.
Böse Stimmen wollen auch behaupten, dass Studieren sowieso nicht als Arbeit im Sinne des § 7 SGB IV angesehen werden kann, weil man ja eh nur ab 11.ooh in die Uni chillt und dann die erste Vorlesung (15.30h) im Liegestuhl verschläft …
Aber egal .. was wollte ich berichten … ahja Montag: Fing schon mal gut an. Wahl-o-Mat für Europawahl gemacht (mache Briefwahl, da ich außer Landes weile). Seitdem sehe ich schon in der größten deutschen Tageszeitung folgende Überschrift meine Befragungsauswertung anprangern:

Law Department bevorzug Die Linke deutlich vor der CSU

Naja dazu muss gesagt werden, dass immer noch die FRAUEN Partei vor den GRüNEN rangiert – jetzt dürft Ihr Euch Eure Meinung bilden!

Um die neverending Story meiner Praktikumsbestätigung vor einer Fortsetzung zu bewahren, und so meinen Ausschluss vom Staatsexamen zu besiegeln, mussten heute Taten folgen. Man erinnert sich vielleicht, vor genau 56 Wochen (!!!) habe ich ein Praktikum bei einem großen europäischen Flugzeughersteller gemacht, und bis heute keinen Mucks Richtigung IRGENDEINER Form von Bestätigung meiner Anwesenheit bekommen.

Hab schon einen krassen Hals, weil das echt mal nicht angeht. Da die Variante böse Haß-Erinnerungs-Mail an die Betreuer und CC an Chef-Chef mit der Androhung der Stornierung der letzten A350 Bestellungen keinen Effekt brachte, musste ein persönliches Gespräch her.

Nach ein-wöchiger Verleumdung der Verfügbarkeit seitens der Sekretärin, rief ich heute an und verlangte den Betreuer oder dessen Stellvertreter unverzüglich zu sprechen:

Sie:
“Stellvertreter sei in Urlaub (Reaktorschmelze … grrr !), Betreuer in Tarifverhandlungen.”

Darauf ich:
“Unschön! Dann richten Sie Ihm bitte aus, mich unter folgender Nummer 017 … zurückzurufen. Sein Kind (fies, ich weiß sogar wie es heißt und in welchen Kindergarten es geht. Tip: Gebe niemals persönliche Details an den Praktikanten preis!) sei vom Klettergerüst gestürzt und läge jetzt auf Intensiv 5 der Eppendorfer Uniklinik!”

Sie:
“Oooh, ok!”

Exakt 76 Sekunden später klingelte mein Telefon.

Ich weiß, es war nicht gerade nett, aber manchmal reißt einem friedlebenden Bär auch mal der Geduldsfaden. Nämlich nach 56 Wochen purer Untätigkeit!

Kommentar [4] | Von: Johannes - 25 Mai 2009, 10:39, Abteilung: Law

Das Magische Datum

Da die meisten unter uns nun zur freischafenden Bürgerschaft gehören (freischaffend nicht im Sinne des § 18 EStG versteht sich), möchte ich sie doch auf das baldig nahende Datum der Steuererklärungsabgabe erinnern.

(Ich bekam vorige Woche selbst erst meinen Bescheid für 2006 und gedenke nun mich an die Erklärung für das Jahr 2007 zu machen … ich weiß, eigentlich geht das ja nicht … aber nicht umsonst studiert man das scheiß Zeug und weiß Mahnverfahren, Fristverlängerungen und systemimmanente Abstimmungsprobleme bei impertinenter Wohnsitzwechselsituation gekonnt auszunutzen!).

Alle, die Fragen und Abgrenzungsproblematiken quälen sei hier Elias empfohlen. Der Knabe beantwortet alle Fragen auf der Elster Homepage.

Wem das zu langweilig und nicht weitreichend genug ist, der findet hier jede Antwort, auf wirklich die wichtigsten und brutalsten Neuerungen für 2009 !!!

ps. Jetzt weiß ich endlich was ich mit meinem Space-Shuttle, welches ich immer noch in der Brandenburgischen Seenplatte stehn hab, machen muss …

Kommentar | Von: Johannes - 23 März 2009, 17:44, Abteilung: Law

Das Law.Dep im erzwungenen Selbstversuch

Überall sieht man wie Leute auf die billigsten Arten und Weisen abgezockt und verarscht werden. Ich denk’ mir da oft, wie kann man denn nur so doof sein und so schlimm kann das doch gar nicht sein.

Tja aber man lernt eben nie aus. Da ich vor einiger Zeit im Ausland unterwegs, hab ich mir damals ne VOIP Nummer mit Sipgate gemacht, die ich eigentlich im Endeffekt nur als Anrufbeantworter genutzt habe. Naja vor kurzem bekomm’ ich wieder mal ne email, die mich sagt, dass jemand da drauf gesprochen hat. Hier die Nachricht:

msg0000.mp3

Hab mich echt gefreut ! Aber solange bis ich die Nummer gehört habe. Digga, nen Auto über meine Telefonrechnung bezahlen ??? Das kann ich auch einfacherer haben.

Sauerei!!!!

Kommentar [3] | Von: Johannes - 22 März 2009, 09:12, Abteilung: Law

Law Dep. auf Abwegen - UPDATE: Lösung

Da Jura einfach manchmal staubtrocken und langweilig ist, muss sich der geneigte Studiosus auch mal auf Abwege in den Marketing-Dschungel begeben.

Um jedoch die allgemeine Kreativität anzuregen, möchte ihr vor dem Kundtun und Enthüllung meiner Entdeckung Euch dazu aufrufen, zu raten, wofür hier geworben wird:

Klick auf’s Bild zum Vergrössern

ps. nicht schummeln und googeln !!!!

pps. Auflösung kommt bald.

___________________________________

LÖSUNG:

Besten Dank für die Vorschläge, aber ALLES falsch ;- )
Hier die Auflösung(en)

Ad 1

Ad 2

Ad 3

Kommentar [9] | Von: Johannes - 21 Februar 2009, 12:31, Abteilung: Law

Happy Valentine

Leider mit meinem Retro-Handy keine guten Bilder möglich, aber einmal laut gelacht am Stephansplatz in Hamburg…

(Das MD, inkognito)

Kommentar [1] | Von: Johannes - 14 Februar 2009, 21:02, Abteilung: Marketing

aaargh ... was soll man schauen, ...

ohne Bauchweh zu bekommen?

Die WTM-Gemeinde hat ja schon öfters (hier und hier) über das Fernsehen geredet. Heute muss ich was dazu loswerden, auch wenn gerade ja Krise ist, Kündigungswellen rollen, Züge dies nicht unbedingt tun, Knochen heilen müssen und dieselben Marktleitern zurecht gerückt werden sollten!

Aber jetzt zum Thema; oder besser vorher zum Prolog.

Prolog
Ich würde mich selbst derzeit als soliden Alt-PC bezeichnen (so was zwischen C-64er oder 2-86er), der morgens nach dem Aufstehen (sprich Hochfahren) erstmal nen Weilchen braucht, bis alle System am Start sind. Dabei wird dann Müsli gefuttert und MoMa geschaut. Ich weiß, irgendwann muss mal ein Prozessor-Update kommen (sprich Berufseinstieg), aber das hat noch Zeit …

Verwickelung
ARD-MoMa ist echt zum Unterschichten-Fernsehen mutiert …, nicht mehr viel und nur noch das Logo unterscheidet den Öffentlich-Rechtlichen von Sat1. Heute Morgen Top-Thema “Was darf sich ein Arbeitgeber leisten, Bespitzelungen bei Lidl, Telekom und Bahn …”
Das wird dann so aufgezogen: Wolfgang Büser erzählt Anrufern wie Kündigungsschutz in 30 Sekunden funktioniert, löst bravorös Einzelfallprobleme (á la … Ich bin die Irmela aus Paderborn und arbeite seit 30 Jahren bei Schuco, .. äh nem großen Arbeitgeber, und geh jetzt in Rente, weil ich 70 bin. Wenn ich jetzt 1977 ne Versicherung zur Arbeitslosenbegleitzahlungshinterbliebenenerwerbslosigkeitsunterstützung mit meinem Versicherungsvertreter, der jetzt mein Mann ist, abgeschlossen habe, die aber von dem gewerblichen Aufsichtsamt für Spätschwangere und Traktor-TÜV-Sachverständige nicht annerkannt wird, wie mach ich das dann mit der GEZ-Befreiung?). Wer da (knapp Halb Neun Uhr früh) anruft, hat sowieso nen “arbeitsrechtliches Problem” würd ich sagen …

Danach … TOOOOOP Thema … Bespitzelung vom Arbeitgeber. DIE DREI FÄLLE in Deutschland (Lidl, T-Com und jetz Bahn). Alle drei haben ja nur nichts miteinander zu tun, sondern sind auch nur unter die einzige Überschrift “Arbeitgeber macht was böses” zu fassen.
Wie macht man das denn also als MoMa Redaktion …
Man lädt via Schalte einen Staranwalt und renomierten Arbeitsrechtler aus dem Arbeitgeberlager ein (muss ja polarisieren oder provozieren, wer weiß ...) Mit dem verstrickt sich dann (gleichfalls bravorös scheiternd) Frau Gesthuysen in ein §§-Gekloppe und den dreifachen Gleichklang ein und derselben Frage ??(”...ist das Schlimm, was die Bahn gemacht hat?”)??

Höhepunkt (auf die Frage, wie er denn das ganze “moralisch” einschätze): Er:Ich bin Jurist, da halt ich mich lieber raus! (Brüller auf der heimischen Couch!)

Njaaaaa, selbst schuld sagt die geneigte Leserschaft, geh halt früher in die Uni und hör WDR-Info! Das ist was g’scheids!
Klaro ich bin in der Jura-Welt beheimatet und da kommen mir solche Geschichten eher in die Quere, aber kann man nicht den Anspruch vertreten, ein Thema gescheit und systematisch aufzubereiten, so dass auch der/die (um 8:30 morgens) zuhause gebliebene, was davon hat … Ich finde schon!

Aaargh! Das ist alles nur BILD-Zeitungs-Scheiße, Zum Winkel Prolotum und Holzmann-Politik-Polemik! Es geht doch darum, dass die meisten Arbeitgeber sau schiss vor Korruption haben (siehe Beispiele wie Siemens, wo so ein kleiner Zahlungsskandal zwei Chefs und nem Aufsichtsrat den Job gekostet haben – einer der CEOs hatte noch nicht mal irgendwas falsch gemacht, sondern nur eben während der Aufklärung den Stuhl inne gehabt … SEC wollte Neuanfang.) und da keiner weiß, wie er das einschränken soll, weiß eben keiner auch was richtig ist! Aber naja heute Abend kann ich ja zum Glück Maybrit Illner und mich fragen, ob ich noch Pabst bin? Noch genialer der vollkommen sinnfreie und unvereinbare Untertitel : Religion im Rückwärtsgang?
Was hat der Papst mit Religionsabneigung zu tun? Ich werd’s erfahren …

In diesem Sinne … Cherio !

Kommentar [5] | Von: Johannes - 5 Februar 2009, 08:16, Abteilung: Law

Fernsehen .. modern?

Auch wenn mich Leute auslachen, wenn ich ihnen das erzähle, ja … ich zahle GEZ Gebühren und mokle mich nicht mit Sozialgeschichten durch diese Beitragsflut. Dafür sehe ich natürlich auch fern und höre Radio …! Mit den Jahren hat sich da auch einiges getan; insbesondere wird man erwachsen; nicht nur man selbst, sondern auch Leute die jung ins Fernsehen gestartet sind:

z.B.
Antje Pieper – früher LOGO Reporterin, noch früher Disney Club. Weit entfernt von einer Brittney Spears oder Justin Karrieren ist sie jetzt Auslandskorrespondentin und berichtet aus Italien.

Über Heike und Stefan muss man eigentlich keine Worte verlieren. Ein Blick in die VIVA Archive und man weiß Bescheid.

Neben ganz vielen anderen Beispielen gibt es noch das Ingolstädter TV-Entertainment Urgestein Markus Kavka. Man hat das Gefühl, dass er seit der Geburt von MTV & co dabei war und nie ganz den Weg woandershin verfolgt oder gefunden hat.

Jetzt ist es so weit:

Zur Hessenwahl macht das ZDF nämlich wieder ein Interaktives Format. Kavka sitzt in der Uni Gießen (vielleicht war die Alternative Claus Kleber an der EBS .. nicht ganz gewollt). WTM berichtete ja schon von der großen Wahlnacht in den USA. Vorher gibt es ein ….(Achtung jetzt kommt ein mediales Neuwort) Blog, indem wirklich alles berichtet werden soll, was im Netz über die Wahl, die Parteien, die Kandidaten und Wahlhelfer zu finden ist.

Unter anderem Wahlparties im Swingerclub (wahrscheinlich schaukelnd zwischen Frustkoitus und Jubelorgie) oder wie Roland Koch sich nach ner Wahlkampfveranstaltung nen Burger reinzieht. (vgl. sein großes Vorbild) Weiss nicht, ob das trotz der Riege der ehrenwerten Journalisten (Elmar Theveßen, Maybrit Illner, Theo Koll, etc. ...), nicht ein wenig platt ist.

Mal sehen was in Gießen so abgeht am Sonntag. Wird auf jeden Fall spannend (oder auch nicht …), aber sicherlich interessant, was die MTV-Generation der Generation-Ringtone erzählen kann.

ps Apropos Fernsehen: Kay-Sölve hat ne neue Frisur !!! Sieht sch… aus!!! :- (

Kommentar [1] | Von: Johannes - 14 Januar 2009, 07:50, Abteilung: Law

Kleine Weihnachts-Panik

+++ Stecken voll am Flughafen Halifax fest +++ Ganze Nacht Schneesturm +++ Alle Service-Info-Schalter zum Schutze des Personals vor brummigen Fluggästen geschlossen +++ Mitleid oder Entspannungstechniken (insbes. für das frustrationslevelarme MD / Jungs sind ja meistens beruhigt, solange es noch Futter und Internet gibt) highly appreciated +++

Kommentar [3] | Von: Johannes - 22 Dezember 2008, 18:28, Abteilung: Marketing

Dem FinanceDep. alles Gute!

Kommentar [4] | Von: Johannes - 22 Dezember 2008, 16:36, Abteilung: Law

Auch in aller Krise ..

.. gibt es immer ein Fünkchen Hoffnung.

Kommentar | Von: Johannes - 20 Dezember 2008, 14:49, Abteilung: Law

"off the record"

Gestern habe ich mal wieder ein Spaziergang in meine kindliche Vergangenheit gewagt und mir die MTV Britney Doku “For the Record” angeschaut.
Kamera-Team begleitet die liebste Brit 60 Tage lang auf Schritt und Tritt, um dann ein MTV-Filmchen zu zimmern, indem mal alles gerade gezogen werden soll, was in den letzten Monaten so abgegangen ist im Leben der Spears (ihr erinnert Euch an die Hilton-Party Exzesse, den kleinen Haarschneide Unfall und die Sorgerechts-Streiterreien .. Nicht? Man geht ihr nicht zum Friseur oder Zahnarzt … Ich bitte euch!)

No topic was off limits. No questions went unanswered.

Ja sicher! Was man nicht geschehen läßt, kann man auch nicht filmen!

Um ein wenig Hintergrundwissen zu vergießen, muss ich euch gestehen, dass ich einmal in der Jugend Bitney-Fan war. Leute aus meiner Schulzeit werden dies nur zu gerne bestätigen. So gesehen hatte ich immer ein gewisses Interesse an dem Süd-Staaten-Mädel und hab’ ihre Auf’s und Ab’s verfolgt. (Ja, ich hab auch ein paar CD’s und war auch auf Konzerten…! Gunther möge mich strafen, aber wir alle haben Jugendsünden ..!)
Irgendwann wurde mir das zu doof (oder ich wurde älter ..) und ich verlor das Interesse und den Überblick. (gut so!)
Aber diese Doku wollte ich mir trotzdem noch mal um der alten Zeiten willen geben.

Ich dachte, da würde echt mal was rüberkommen und meinen Neo-Voyeuristischen-Drang befriedigen, aber Pustekuchen. Keine Ahnung, ob Phil Griffin (macht normalerweise Music-Videos für Amy W. und andere) der Richtige für Investigativen Journalismus war, aber er hat es leider nicht geschafft, aus ihr irgendwas “interessantes” raus zu bekommen.
Auch wenn sie da heulend im Hotelzimmer (ein wirklich Goldener Käfig wie ich meine) sitzt und fast etwas intimes sagt; aber … sie sagt es nun mal nicht. 80% der Doku sind sowieso nur Backstage Einsichten von Video-Shoots und so ein Kram, den der geneigte MTV-Seher eben schauen will. Der Vater ist der Oberbrüller und der einizge, der was intelligentes zu sagen hat, ist sage und schreibe, der Choreographer von ihren Videos.

Zwei Sachen sind mir aber dennoch aufgefallen. Jeder der ernsthaft mit dem Gedanken spielt, “Star” zu werden, sollte sich den Alltag, der in der Doku gezeigt wird, anschauen. Hey scheiße, zwar hast du Geld und Möglichkeiten, aber Freiheit … No way. Unwitzig was da abgeht! Nirgendwo kann man hin ohne das vorher zu planen, und dabei ist man noch nicht mal President-elect.

Zweitens: Mädel, du hast gut daran getan, nur das 60 Tage lang zu sagen, was dir ein vertrauenswürdiger Anwalt erzählt hat. (Wenn sie wirklich erzählt hätte, was sie denkt, würde sie nie an ihre Kinder und weg von der Vormundschaft ihrer Vaters – ohne Witz der hat ihre rechtliche Vromundschaft! – kommen!) Also noch ein wenig stillhalten und sich dann vielleicht wieder fangen.

(Vielleicht mal Johnny D. in Frankreich oder Drew Barrymore anrufen und fragen, wie die wieder “normal” wurden)

Anyways ..MTV lebe hoch und unterhalte mich! .. life is bitter as a celebrity, aber trotzdem ist Entourage witziger und schließlich … nachträglich:

Happy Birthday, Britney!

Kommentar [1] | Von: Johannes - 3 Dezember 2008, 15:24, Abteilung: Law

Erster Advent ..

Leute, Besinnung (!), ihr seht, was passieren kann!

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Kommentar | Von: Johannes - 30 November 2008, 13:40, Abteilung: Law


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