
Tja was macht man so heutzutage am Flughafen wenn man auf seinen Nacktscan ähhh Abflug wartet? Genau man schaut mal was es so an Apps von seinem Reiseziel gibt.
U-Bahn Pläne sind quasi schon gesetzt aber je nach Reiseziel ist der Rest zum Teil sehr überschaubar. So auch für Stockholm. Neben U-Bahn Map und einem Finder von Fahrradleihstationen war nicht viel zu finden – außer dem Lonely Planet. Für 12,99€ kann man sich den beliebten Reiseführer aufs iPhone holen. Eigentlich nutze ich ja nur kostenlose Apps, aber nachdem wir nur einen LP für Schweden hatten, war es mir das Geld und den Test wert.
Vom Prinzip her handelt es sich tatsächlich um eine ziemlich genaue Umsetzung der normalen, Papierversion. Ein Vorteil liegt natürlich in der Suchfunktion, was das Auffinden von Informationen deutlich erleichtert. Richtig interessant wird die Sache natürlich eigentlich erst in Verbindung mit dem GPS Modul des iPhones. Mittels der im Reiseführer vorhandenen Karten und der Ortung des iPhones sieht man sofort wo man sich befindet und welche Attraktionen sich in der Nähe befinden.
Gerade auch wenn man gezielt einen Ort sucht eine große Hilfe. Da die Karte Teil des LPs ist, müssen keine Daten aus dem Internet geladen werden, ein wichtiger Aspekt, da man im Ausland ja meistens eher keinen Datendienst hat. Ganz wichtig ist aber, dass man darauf achtet einen Netzbetreiber einzustellen, der ein 3G Netz hat. Denn ohne 3G Empfang funktioniert die Ortung nicht wirklich.
Also alles in allem kann man den LP als App für Stockholm wirklich empfehlen. Ob er einen klassischen Reiseführer wirklich ersetzt und ob man permanent mit dem Handy in der Handy durch die Stadt laufen will, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Weitere Informationen, auch zu LP Apps für andere Städte finden sich hier…

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Von: customerofhell - 6 Januar 2010, 09:43, Abteilung: Research
Wer möchte schon gerne auf Reisen auf sein Telefon verzichten? Gut, im Urlaub am Strand ist man auch mal froh es nicht dabei zu haben, aber gerade auf längeren Reisen braucht man es dann irgendwann doch.
Nun hat die sonst zu wenig zu gebrauchende EU dafür gesorgt, dass man bei Gesprächen im EU Ausland von den Mobilfunkbetreibern nicht mehr ausgenommen werden kann. Außerhalb dieser Grenzen sieht es jedoch anders aus. T-Mobile will zum Beispiel fast 2 Euro pro Minuten, wenn man den Lieben zu Hause, aus den USA, ein Lebenszeichen übermitteln will. Da kommt ganz schnell richtig was zusammen!
WLAN Hotspots hingegen gibt es immer mehr und mit ein bisschen Glück bietet das Hotel ihn sogar kostenlos. Hat man nun ein iPhone zur Hand, kommt die große Stunde von Skype. Über WLAN ist hier nämlich auch die VOIP (Voice over IP) Funktion aktiviert, sprich man kann über Skype telefonieren.
Aus Hawaii habe ich so einen netten Schnack mit dem Law Dep. in Hamburg geführt, da man dort ja quasi 24/7 online ist. Da dies aber leider immer noch bei vielen Menschen die Ausnahme ist, bietet Skype auch die Möglichkeit Festnetznummer anzurufen. Gegen einen Bruchteil der Gebühren kann man auch so zu Hause anrufen.
Mein Tipp also: Vor der Abreise ein Skype Konto mit ein paar Euro einrichten!
Und für alle New York Reisenden, soll es ja immer mehr geben in letzter Zeit, hier noch ein interessanter Link
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Von: customerofhell - 18 November 2009, 09:55, Abteilung: Research
Wenn der customerofhell einen Service in Anspruch nimmt, dann hat der Servicemitarbeiter eigentlich nie etwas zu lachen. Immer gibt es was auszusetzen und rumzunörgeln, indifferent ist er selten, begeistert quasi nie.
Umso höher ist die Begeisterung nach meinem heutigen Besuchs des Apple Stores in München.
Zur Vorgeschichte: An meinem iPhone haben sich zwei kleine Risse im Plastik gebildet, was definitiv nicht mein Verschulden war, sondern ganz offensichtlich ein Produktionsfehler ist. Außerdem hat mein Lautsprecher in letzter Zeit ziemlich geknackt und gerauscht. Da meine Garantie im September abläuft, wollte ich es noch vor meinem Urlaub austauschen. Statt mit Paketdienst alles wieder hin und her zu schicken, hatte ich gehört, dass man im Apple Store sofort ein Austauschgerät bekommt. Also habe ich online einen Termin an der Genius Bar ausgemacht

Dann bin ich auch ziemlich pünktlich drangekommen und mein Genius hat sich mein iPhone angeschaut und ziemlich schnell bestätigt, dass es ein Garantiefall ist und ich ein Austauschgerät bekomme. Und das hat er schwuppdiwupp unter der Theke hervorgezaubert und nach 5 Minuten Analyse und fünf Minuten Schnack war ich mit neuem iPhone wieder auf dem Marienplatz. Wirklich ein super Serviceerlebnis!
Positiv: Der Laden ansich ist natürlich wirklich super und hat was von einem Wallfahrtsort. Die Organisation mit vorheriger online Anmeldung und auch die Wartezeit, wirklich sehr gut. Mein Genius war zwar schon ein Nerd (asiatischer Abstammung mit münchner Dialekt) aber er hatte definitiv ein Servicegen und man hat ihm angemerkt, dass er den Job einfach gerne macht.
Also wirklich wieder mal ein großes Lob an Apple. Für diesen Service alleine bin ich gerne bereit etwas mehr zu bezahlen!
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Von: customerofhell - 27 August 2009, 23:28, Abteilung: Research
Das war meine Aufgabe. Ich wollte 200 Serienbriefe als PDF aus Word erstellen lassen und diese gleich an die jeweiligen E-Mail Adressen verschicken lassen. Ich dachte: “Cool, dass man das jetzt alles in einem Schritt machen kann.” Doch dann gingen die Probleme los. Aus irgendeinem Grund wollte Adobe Acrobat keine PDFs aus meinem Serienbrief machen. Ich bekam immer die Fehlermeldung “Acrobat PDFMaker konnte keinen Serienbrief für das Dokument erstellen”. Nach zwei Stunden und 100 Versuchen fand ich dann in einem Adobe Forum die “Lösung”: http://forums.adobe.com/message/1171303#303754
Aus irgendeinem Grund baut Adobe in das Word Dokument einen 1Point großes Zeichen in der Schriftart ZWAdobeF ein. Sobald das im Dokument drin ist, erscheint die oben genannte Fehlermeldung. Die Lösung des Problems: Einfach das Zeichen wieder löschen, schwups funktioniert es.
Was das alles soll? Keine Ahnung! Trotzdem: Es leben das Internet und die Schwarmintelligenz.
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Von: customerofhell - 5 Mai 2009, 18:52, Abteilung: Research
Vor über zwei Jahren gaben die Analysten von Winston, Text and Marker bereits ihre negative Investitionsempfehlung ab, jetzt hat sich die damalige Einschätzung bestätigt: Das Pater Noster gibt es nicht mehr. Vom In-Cafe in die Mittelmäßigkeit – das konnte nicht mehr lange gut gehen. Und tatsächlich konnte nach dem Downgrade eine signifikante Verlagerung der Kundenströhme festgestellt werden. Hingewiesen sei auch die bereits damals vorgenommenen Berechnungen des Research Departments.
Möglicherweise hatte man nun auch noch die letzten Kunden auf Grund der Finanzkrise verloren. Gerüchteweise versucht sich nun ein anderer Platzhirsch an der freigewordenen Immobilie – eine Dependance der Bar Centrale soll entstehen. Es bleibt spannend.
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Von: customerofhell - 6 April 2009, 13:37, Abteilung: Research
Wir sind ja große Brettspielfans und haben deshalb auch das Spiel Zug um Zug. Ist wirklich ein nettes Spiel, das für gute Unterhaltung sorgt. Jetzt habe ich eine Erweiterung gekauft, um neue Spannung reinzubringen, doch was ist passiert, die Erweiterung ist nutzlos. Es handelt sich nämlich um zusätzliche Karten für eine USA Variante. Ich dachte die USA Karte wäre auf der Rückseite unseres Spiels aufgedruckt, aber das ist sie nicht.
Dafür musste ich mir zu Hause schon Hohn und Spott anhören, doch nun bin ich der Sache auf die Schliche gekommen. Amazon hat mich ins Verderben geritten. Denn folgende Empfehlung bekommt man dort angezeigt:

Kein Wunder also, dass ich da zugeschlagen habe. Aber auch wenn Amazon es empfiehlt, es passt nicht zusammen. Das ist leider weder in der Artikelbeschreibung noch sonstwo zu erkennen. Ich bin jetzt überhaupt nur draufgekommen, weil es in einer Bewertung drinsteht. Offensichtlich wurde in Deutschland zunächst eine Variante mit US Karte verkauft, aber schon seit längerem gibt es nur noch eine Europa Version.
Also Amazon, da hat sich mal wieder gezeigt, dass du doch nur aus dumme Algorithmen bestehst. Oder wie dein oberster Boss sagen würde: The best service is no service . Na vielen Dank auch.
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Von: customerofhell - 5 Februar 2009, 15:12, Abteilung: Research
Ich hab mich schon immer gefragt, wer seinen Skiurlaub eigentlich im Katalog oder Reisebüro bucht. Das kommt eigentlich nur bei einem Frankreichbesuch in Frage, weil dort die Skigebiete große Konzerne sind, die mit den Reiseveranstaltern große Pakete verhandeln. Aber ansonsten kann man doch wunderbar selbst mit den Hotels oder Vermietern in Kontakt treten.
Dabei machen es einem manche Skigebiete einfacher als andere. Das Grödnertal (Val Gardena) gehört definitiv dazu.

Auf einer sehr übersichtlich und modern gestalteten Internetseite kann man im Urlaubsplaner eigeben was man wann sucht (zum Beispiel ein Hotel mit Halbpension vom 14.-21.3.). Dann bekommt man schon eine große Auswahl an möglichen Hotels angezeigt. Für mich aber der Clou ist aber der Button “Sammelanfrage senden”. Damit wird meine Anfrage an alle Hotels geschickt, die auf meine Wünsche zutreffen und sofern die noch was frei haben, schicken sie mir ein Angebot.
Und so hatte ich innerhalb von nicht mal 24 Stunden locker 15 Angebote im Postfach und konnte super vergleichen und wusste immer sofort was jeweils im Preis enthalten ist.
Ich glaube neben der tollen Landschaft mag ich Südtirol vor allem wegen der Technikaffinität der Menschen (Können wir nicht noch irgendwo einen Flachbildschirm aufhängen?).
Achso falls es jemanden interessiert, and the winner is: Das Hotel Fanes in Wolkenstein.
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Von: customerofhell - 21 Januar 2009, 16:12, Abteilung: Research
Tja die Jungs von der Insel wollten ja nie dem Euro beitreten und jetzt verliert das Pfund gerade ordentlich gegen den Euro. Wer sich in London immer über die Preise geärgert hat, sollte sich nun auf nach UK machen.
Für die Mac Freunde hier habe ich mal eine interessante Rechnung:
Das neue MacBook
- 2.4GHz Intel Core 2 Duo
- 4GB 1066MHz DDR3 SDRAM – 2×2GB
- 320GB Serial ATA Drive @ 5400 rpm
- SuperDrive 8x (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW)
- None
- Backlit Keyboard (British) & User’s Guide (English)
Apple Store UK: 1291,00 Pfund
Apple Store D: 1729,00 Euro
machte eine Differenz von 438 Euro.
Ok, dies gilt bei einer Umrechnung von 1:1 (die wir Anfang Jan schon hatten). Momentan wäre die Differenz “nur” 308 Euro (1:1,1). Dennoch ist das ein Preisvorteil von fast 20%. Selbst wenn man noch ein neues Keyboard braucht lohnt sich der Kauf.
Amazon liefert übrigens auch aus dem UK Shop für kleine Versandgebühren nach Deutschland. Witzigerweise erfolgt der Versand dann sogar aus dem deutschen Amazon Lager.
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Von: customerofhell - 13 Januar 2009, 18:02, Abteilung: Research
2008 neigt sich dem Ende und was zeichnet sich für den politisch interessierten Blogger am Horizont ab… Das Superwahljahr 2009! Bei mir heißt das zum Beispiel Landtagswahl, Landratswahl, (Landratsstichwahl), Europawahl und Bundestagswahl. Ziemlich krass und eigentlich total bescheuert. Bei uns lief auch die Diskussion die Landratswahl mit einer anderen Wahl zu kombinieren, aber das wollte dann am Ende nur die CDU, weil die sich davon einen Vorteil erhoffenten. Ich sehe es auch durchaus kritsich zwei sehr unterschiedliche Wahlen zu kombinieren, aber naja man wird sehen.
Spannend wird natürlich vor allem die Bundestagswahl. Hier kommen wir Amerika doch noch am nähesten was den ganzen Aufwand betrifft. Außerdem wird die Wahl vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation nicht uninteressant. Steinmeier versuchte sich unlängst schonmal in der Deutungshoheit: “Der Zeitgeist weht sozialdemokratisch der Mantel der Geschichte ist rot.” Da kann man sich jetzt genüsslich drüber auslassen, aber jenachdem wie düster man 2009 sieht, könnte da schon etwas dran sein. Wenn die Kollegen aus der Finanzindustrie vielleicht noch ein paar Überraschungen in der Schublade haben, könnte der rote Mantel der Geschichte aber leider auch Die Linke sein. Spätestens wenn Lafontaine Beugehaft für Ackermann verlangt, gehen die Umfragewerte weiter hoch. Also was aus dem rot-rot-grünen Lager wird, ich weiß es wirklich nicht.
Viel einfacher sieht es auf der anderen Seite des politischen Spektrums aber auch nicht aus. Sind wir ehrlich, irgendwie traut Angie keiner die Rolle als große Krisenmanagerin zu – also ich zumindest nicht. Da war mir der Gazprom Gerd schon lieber – da wusste man wenigstens, dass man im Winter was zu heizen hat (-;
Aber Spaß beiseite, irgendwie merkt man der Union an, dass man doch eher bei Merz steht als bei Seehofer und sich mit Keyns irgendwie schwer tut. Und für was steht eigentlich die FDP? Die Frage ist gar nicht böse gemeint, aber für welche Inhalte steht sie denn wirklich? Keine Partei war so lange an der Regierung und doch scheint Guido (kann sich noch jemand an das Guidomobil erinnern?) als der FDP Vorsitzende in die Geschichte eingehen zu wollen, der die FDP von jeglicher Macht ferngehalten hat. Hinzu kommt noch das Problem, dass sich die FDP im letzten Jahrzehnt vollkommen auf eine Wirtschafts- und Steuersenkungspartei reduziert hat. Ich bin mir nicht sicher wohin sie das bei der Bundestagswahl führen wird.
Stellt sich die Frage nach der kommenden Bundesregierung? Rot-rot-grün wird es nicht geben, da bin ich mir mehr als sicher. Es ist ein unterschied mit sechs Hanseln in Hessen sowas zu probieren oder mit Lafontaine im Bund. Hier geht das Dilemma eines Fünfparteiensystems aber schon los. Ich glaube nicht, dass es für Rot-Grün auch nur annähernd reichen wird, gleiches gilt für Schwarz-Gelb. Bleiben also nur noch drei Varianten: – Große Koalition – Jamaika – Ampel
Da es den Grünen die Basis zerlegen würde, glaube ich nicht an Jamaika. Die Ampel wäre eine sehr spannende Konstellation, aber Guido wird sich vor der Wahl sicher an Angie ketten, also fliegt diese Option auch raus. Bleiben wir bei der bitteren Wahrheit, der großen Koalition. In meinen Augen waren es vier Jahre Stillstand und es werden vier weitere Jahre Stillstand, irgendwie unbefriedigend.
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Von: customerofhell - 16 Dezember 2008, 10:57, Abteilung: Research
In den letzten zwei Wochen sind in meinem Umfeld gleich zwei Festplatten über den Jordan gegangen. Bei einer Freundin 25 Seiten Diplomarbeit weg, im anderen Fall war es die Serverplatte am Lehrstuhl. Da ging es natürlich um etwas mehr. Zwar haben wir eine Backup Festplatte, aber da letzte Backup war schon etwas her.
Zum Glück war die Platte nur leicht beschädigt und wir konnten fast alles retten.
Wie ist das so bei euch, also jetzt privat? Sichert ihr regelmäßig eure Daten?
Ich sehe zwei Probleme, einerseits braucht man natürlich ein Backupmedium, andererseits muss man das Backup auch regelmäßig durchführen. Gibts da nicht auch was von Ratiopharm müsste eigentlich die Frage heißen. Die Antwort lautet: Statt Medikamente lieber öfters mal einen Apfel essen. Time Capsule heißt die Lösung aus dem Hause Apple. Allerdings kostet der Spaß mit 500GB 299Euro dazu wäre noch ein Software Update auf OS X Leopard für 129Euro nötig. Ein teurer Spaß.
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Von: customerofhell - 2 Dezember 2008, 21:24, Abteilung: Research
Unglaublich was die New York Times soeben berichtet…
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Von: customerofhell - 13 November 2008, 11:42, Abteilung: Research
04:44 MEZ
23:44 Atlantic Time
Obama 277
McCain 135
Das Research und das Law Department sind seit Stunden online um die US-Wahl zu beobachten. Im Fernsehn läuft CNN, im Livestream die wirklich gelungene Nacht im Netz und immer wieder Schalte von Ingolstadt nach Halifax:

Wir gehen jetzt ins Bett mit der Gewissheit, dass Obama gewinnen wird. Schaun wir was der Morgen bringen wird. Gute Nacht!
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Von: customerofhell - 5 November 2008, 04:49, Abteilung: Research

Elitessen, so bezeichnet der durchaus streibare und doch gern zitierte Herr Alphonso gerne die Studenten seiner Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät aus der Nachbarschaft. Elitessen, die Möchtegern Eliten, keiner der dort studiert hat, noch studiert oder gar arbeitet, hört das gerne. Man kann den Wert der Ausbildung mittlerweile ganz gut einschätzen, die von Alphonso gern zitierten Sachbearbeiter Positionen sind doch ganz nett vergütet. Doch nun frage ich mich schon, quasi als Teil des Systems, sind wir nicht genau das – Elitessen?
Gut, es waren Semesterferien, der ganze Laden muss erst wieder auf Touren kommen, aber kann das als Ausrede gelten. In der Welt spielen sich gar sehr interessante und ja unglaubliche Dinge ab. Dinge die eigentlich jeden interessieren sollten, der auch nur Einzelhandelskaufmann bei EDEKA werden will. Aber wie sieht die Antwort der Elitessenschmiede aus? Franz Beckenbauer kommt.
Das ist ansich ja wirklich eine super Sache und ich bin sehr gespannt auf die Veranstaltung. Aber die einzige Mail unseres Obermonetaristen der Fakultät war festzustellen, dass der VFL Bochum im Verhältnis zum Kapitaleinsatz viel schöneren Fußball spielt. Die Elitessen fiebern dem Kaiser entgegen. Während sie weiter erklärt bekommen, dass der Staatseingriff per se böse ist, verstaatlichten die Neokonservativen den Bankensektor. Aber nicht vergessen: Heute Abend 20:00 Uhr Vorstellung der Summerchallenge für die Erstsemester.
Wo wenn denn nicht hier sollte man über die ganze Sache Diskutieren. Für was geben wir denn die Kohle für gleich zwei Ethiklehrstühle aus? Auf deren Seiten findet man nichts, Nullkommanix zum Thema. Ein Blick nach St Gallen
sieht da anders aus. Liegt es vielleicht daran, dass die Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil für den Arsch ist. Gegenseitiger Vorteil: Du gibst mir einen Kredit, obwohl ich dir keine Sicherheiten bieten kann und du Verkaufst die Pakete mit ordentlich Aufschlag.
Zum Glück ist am Donnerstag Assistentenparty.
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Von: customerofhell - 21 Oktober 2008, 14:41, Abteilung: Research
Wer mir sagen kann was in dem Code steckt bekommt nen Keks

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Von: customerofhell - 14 Oktober 2008, 14:12, Abteilung: Research
Die Einschläge kommen immer näher und als Freund von allen möglichen Weltuntergangsszenarien, frage mich jetzt, ob die Katastrophe kein Krieg, keine Naturkatastrophe oder Atomunfall sein wird, sondern die Finanzkrise. Was wird passieren, wenn die Leute unserer Bundesangie nicht mehr glauben, dass alles sicher ist und beginnen die Banken zu stürmen. Einerseits läuft bei uns in Deutschland ja immer alles sehr geordnet ab, andererseits neigen wir ja irgendwie immer mal wieder auch zu Extremen. Also was schlägt unser Think Tank als Vorbereitungsmaßnahmen vor.
Herr Alphonso hat sich ein paar Schweizer Franken besorgt. Also am Wochenende mal ein kleiner Besuch in Basel?
Ich bin ja Freund von 10 Euro Gedenkmünzen. Die gibt es für 15 Euro poliert, aber auch für 10 Euro als ganz normales Zahlungsmittel. Somit hat man 10 Euro für 10 Euro und hat ganz nebenbei noch für ca. 6 Euro Silber, was man ganz unabhängig vom Nennwert immer tauschen kann.
Gold hat den Nachteil, dass man es schlecht tauschen kann (so einen Goldmünze hat ja einen ziemlich hohen Wert und mit dem Rausgeben könnte es ja schwierig werden).
Im Keller mal sicherheitshalber ein paar Lebensmittelreserven anlegen? Man weiß ja nie und so ein paar lang haltbare Sachen kann man im Zweifel ja nach und nach aufbrauchen wenn man sie doch nicht braucht.
Ein paar Festmeter Holz für den Ofen einkaufen (gut wenn man so ein Ding hat).
Und last but not least (das Law Department hat sich schon eine Option auf einen Platz in der Festung gesicher) Bewaffnung. Wenn es hart auf hart kommt muss man seine Vorräte auch verteidigen können (Mein Opa hat ‘46 auch unseren Kartoffelacker bewacht).
So, alles Paranoia oder ist was dran? Ich mein wir haben nen soliden Tresor zu Hause, sollten wir mal ein bisschen Bargeld bunkern oder ist das dann auch nix mehr wert?
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Von: customerofhell - 7 Oktober 2008, 22:16, Abteilung: Research
Eine verrückte Zeit in der wir da gerade leben. Auch wenn bei 95% der Bevölkerung noch nicht angekommen ist, was da in Amerika abgeht, so wird sich doch mit der Finanzkrise einiges ändern. Und wie schnell Saulus zu Paulus werden kann, zeigen sie alle, die da an der Wallstraße in New York sitzen.
Die englische Presse hat damals Lafontaine aus dem Amt geschrieben, weil sie Angst vor einem Politiker mit seinen finanzpolitischen Forderungen hatten. Und dass Keynes nicht funktioniert wird an der Uni mit einer solchen selbstverständlichkeit gelehrt, dass es auch der letzte kapiert. Wenn vor 12 Monaten ein Politiker gefordert hätte die Investmentbanken abzuschaffen, große Immobilienbanken zu verstaatlichen und ein riesiges Konjunkturpaket zu schnüren, die Jungs wären aus London und New York gekommen um diese Person persönlich aufzuhängen. Ich hab mich als junger Juso immer gefragt, wie das eigentlich gehen soll, eine Industrie zu verstaatlichen. Und jetzt bekomme ich es ausgerechnet in den USA vorgemacht.
Das Land des Neoliberalismus und der Neokonservativen verstaatlicht den halben Bankensektor und warum? Geld ist superneutral, es erzeugt keine realen Effekte, soviel hab ich mitgenommen. Jeder verdiente Euro muss immer noch in der realen Welt erwirtschaftet werden.
Sind wir doch mal realistisch, den Damen und Herren geht es einzig um den kurzfristigen Profit, den nächsten Bonus und sonst gar nichts. Und so lange der Rubel rollt, waren die Vorstände gerne bereits da mitzuspielen, auch bei ihnen ging es schließlich um die variable Vergütung. Wenn man hier mal den rationalen Homo Oeconomicus anlegt ist das ja auch ein absolut rationales Verhalten: Ich kann quasi unendlich gewinnen (mit meinem Bonus) aber nichts verlieren (kein Bonus heißt ja nur, dass sich nichts dazugewinne).
Das Ergebnis: Die Banker – und da bin ich jetzt mal pauschal – haben den Rest der Welt über Jahre ausgelacht und verbissen gegen jegliche Einmischung des Staates gekämpft und nun werden ihre hunderte Milliarden Schulden ohne mit der Wimper zu zucken vom Steuerzahler übernommen. Man überlege mal was schon 300 Millionen bei der KfW bei uns ausgelöst haben!
Eins scheint ja jetzt schon klar zu sein, es wird sich was ändern. Die Frage ist nur was?
Ein nettes Blog zum Thema ist übrigens Weissgarnix
Eins sei noch, in der Fußnote sozusagen, erwähnt: Ich bin weder Fan der Linken, von Oskar L. noch glaube ich mit großen Konjunkturprogrammen einen Blumentopf gewinnen zu können (war ja auch nie Boss von Goldman).
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Von: customerofhell - 26 September 2008, 15:11, Abteilung: Research
Nach dem an anderer Stelle ja über ein politisches Desaster gesprochen wird, das meiner Meinung nach vor allem ein Problem der Bildzeitung ist, möchte ich doch mal das wesentlichere aktuelle Problem ansprechen: Das Finanzsystem. Es ist ja nicht so, dass ich nicht an der ein oder anderen Stelle gefordert habe das ganze Ding platt zu machen, mit seinen ganzen perversen Blüten, aber was jetzt abgeht finde ich schon sehr überraschend. Kann mir mal bitte einer unserer Finanzgurus erklären wie das jetzt weitergeht?
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Von: customerofhell - 15 September 2008, 08:13, Abteilung: Research
Auch wenn es für Johannes etwas zu spät kommt, wir mir eine SMS verrät steht er gerade an der Passkontrolle am Flughafen (wieder mal zufällig zusammen mit einem Summerchallenge Alumni), so sollte The London Review of Breakfast doch Plichtlektüre für jeden Touri und Local sein. Viel wichtiger zu erwähnen ist jedoch, dass WTM ja ein ganz ähnliches Projekt betreibt: Die WTM Restaurantkritik Also wer in München zum Lunch oder Dinner will, sollte mal bei uns vorbeischauen!
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Von: customerofhell - 25 August 2008, 09:16, Abteilung: Restaurant
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