Ein Kollege war in der vergangenen Woche in Berlin auf eine Konferenz geladen. Weil sich der Veranstalter offensichtlich nicht lumpen lassen wollte, hatte er ihn im besten Hotel der Stadt eingebucht (rund 450 Euro pro Nacht). Doch was kann man eigentlich für diesen Preis erwarten? Für 200 Euro bekommt man in der Hauptstadt ein Zimmer in einem der zahlreichen 5 Sterne Hotels. Da muss für den doppelten Preis ja nun wirklich was geboten werden, oder?
Location, Location, Location – klar den direkten Blick aufs Brandenburger Tor haben nur die wenigsten, aber reicht das alleine schon den Preisaufschlag zu rechtfertigen?
Anhand einiger “critical incidents” möchte ich die Frage weiter diskutieren: Als besonderen Service wird am bei der Anreise gefragt, welche Zeitung man gerne am nächsten Morgen lesen möchte. Mein Kollege verlangte nach dem Handelsblatt. Am nächsten Morgen fand er den Tagesspiegel an seiner Tür vor.
Beim Frühstück im edlen Saal wurde er freundlich empfangen und nach seinem Getränkewunsch gefragt – Kaffee sollte es sein. Nachdem das Frühstück fast vorrüber war, fragte ein Oberkellner ob den alles zur Zufriedenheit meines Kollegen sei. Der lobte das tolle Frühstück, merkte jedoch an, dass es mit seinem bestellten Kaffee noch schöner gewesen wäre.
Viele werden mich jetzt wieder als Erbsenzähler titulieren, aber ich frage mich schon: Darf sowas in einem Hotel dieser Preisklasse passieren?
Wie vergraule ich Kunden? Apple macht es bei mir gerade vor! Gut, mein Netzteil ist zwei Jahre alt, aber muss ich es deshalb hinnehmen, dass es dann kaputt gehen darf? Ich habe schließlich keinen Aldi PC gekauft, sondern ein Premiumprodukt. Nach meiner Beschwerde wurde mir nun erklärt, dass man meinen Gewährleistungswunsch nicht entsprechen könne. Es hieß lapidar, man habe meine Fotos analysiert und könne sich nicht sicher sein, dass das Gerät immer Sachgemäß verwendet wurde. Auf meine Frage ob man mir also unsachgemäße Verwendung vorwerfe meinte der Herr: “So kann man das auch sagen.”
Ich kann dazu nur sagen, dass ich mein Netzteil immer ganz normal verwendet habe, so wie alle anderen zuvor auch. Bei einem Gerät mit einem Neupreis von fast 2000 Euro hätte ich mir auch nach zwei Jahren noch mehr Kulanz gewünscht. Würde ein Audi nach zwei Jahren zu rosten anfangen, gäb es überhaupt keine Diskussion. Offensichtlich verliert Apple mit zunehmendem Wachstum nicht nur seine Qualität sondern auch seine Kundenorientierung.
Ich würde sagen, die Anschaffung des neuen iPhones wird zugunsten eines anderen Modells gestrichen. Da bin ich jetzt mal ganz eingeschnappt.
Mein geliebter Laptop hätte zu einer bösen Falle werden können! Aus mir bisher noch unbekannten Gründen, hat sich am Netzteil das Kabel aufgelöst und ein paar Fünkchen gespuckt. Ich hab die ganze Sache nur bemerkt weil mein Akku trotz Kabelverbindung plötzlich anfing sich zu leeren. Bei der Suche nach dem Problem hätte ich beinahe an die Stelle gegriffen wo jetzt ein paar Kupferdrähte herausschauen. Keine Ahnung was passiert wäre, aber gesund wäre es bestimmt nicht gewesen.
Jetzt wird der Fall noch von Apple untersucht, Bilder habe ich schon hingeschickt, aber jetzt noch keine Rückmeldung erhalten. Bisher war ich ja immer von Apple überzeugt, aber das finde ich jetzt schon nicht mehr ganz so witzig. Jetzt hoffe ich nur, dass man mich dort auch als Kunde behalten möchte…
Bei dem Netzteil handelt es sich um ein 85W Macbook Pro Netzteil, aus dem Juni 2006.
Update: Dank des heldenhaften Einsatzes des globalisiert vernetzen WTM Netzwerks, konnte das law dep. innerhalb von 12 Stunden aushelfen und ein neues Netzteil aus Hamburg Paris einschiffen. Nicht ganz unwichtig wo doch das Research Department sein Laptop dringen braucht. Wer am Ende auf den Kosten sitzenbleibt ist unklar.
Nachdem ich seit einiger Zeit nun BahnComfort Kunde bin, habe ich nun auch einige Male einen der zusätzlichen Leistungen in Anspruch genommen – die Lounge. Zwar gibt es weder in Ingolstadt noch in Aschaffenburg eine solche, aber Nürnberg. Da manche Verbindungen es notwendig machen dort umzusteigen kann ich also die dort vorhandene Lounge nutzen.
Schon mal ein wenig merkwürdig, wenn man rein will muss man klingeln. In der Lounge ist auch tatsächlich ein ganz normale Haustürklingel, die dann ertönt und der Bahnmitarbeiter gewährt Einlass. Toll ist der schrille Klingelton vor allem wenn in 10 Minuten so um die 20 Leute rein wollen und es permanent klingelt. Naja geht ja noch. Dann gibt es kostenlos Kaffee und Softdrinks, sind ok, nehme ich gerne in Anspruch. Die Auswahl an Zeitschriften ist auch ganz gut, reicht um sich die Zeit zu vertreiben. Auch nicht schlecht ist der Fernseher mit dem üblichen NTV, allerdings ist es eher Zufall ob man Ton hat oder nicht und man würde sich wünschen, die Bahn nähme mal 1000 Euro in die Hand und investiere in einen großen Plasma. Dann könnten sie gleich noch einen zweiten kaufen und dort die aktuellen Abfahrten und Verspätungen anzeigen. Das fehlt leider total! Neulich habe ich hastig meinen Kaffee geleert nur um dann am Bahnsteig festzustellen, dass der Zug 15 Minuten Verspätung hat. Ich denke das wäre schon eine sinnvolle Investition.
Über das Personal kann man jetzt auch noch diskutieren. Eigentlich sollte man meinen, dass man an solch eine Stelle seine besten Leute positioniert um die Topkunden zu betreuen. Mir erscheint es aber eher, dass hier ein ehemaliger Grenzbeamter eingesetzt wird, der genau kontrolliert, dass nur Inhaber der richtigen Karten reinkommen. Besonders freundlich – naja.
Zusammenfassend lässt dich also sagen, dass die Lounges durchaus eine gute Idee sind, die Umsetzung aber eher lieblos und ohne Sinn für Details ist.
Wenn Warren Buffett spricht, merkt die gesamte Wirtschaftswelt auf: “Es kann doch nicht sein, dass Hunderttausende Jobs vernichtet werden, dass ganze Industriezweige in der Realwirtschaft aufgrund von Finanzwetten zugrunde gehen, obwohl sie eigentlich kerngesund sind”, sagte er dem SPIEGEL .
Meine Rede, meine Rede. Es scheint doch einiges plattgemacht zu werden müssen.
Tobias und Jens,
für ihren tapferen Einsatz zur Erhaltung des WG Friedens.
Nach über drei zuverlässigen Jahren in unserer WG-Küche, hat vor einigen Monaten unsere Spülmaschine den Geist aufgegeben. Jeder der mal in einer WG gelebt hat, weiß wie wichtig ein solches Gerät zur Erhaltung des Friedens in einer WG ist. Heute nun das Husarenstück: Rein ins Auto, rein in den Media Markt, raus mit der neuen Spülmaschine. Und das Beste: Der customerofhell hat sie gleich höchstpersönlich angeschlossen. Das Bild zeigt neu und alt, danke euch beiden!
Wie fast jedes Jahr wurde an der bekannten Fakultät in Süden des Landes, auch in diesem Jahr ein kleiner Aprilscherz lanciert. Und wie bei den Tatortkomparsen, dem WLAN und den BMW Open war auch diesmal die Nachfrage riesig. Die Besten Begründungen, warum man gerade ihm oder ihr die Karten zukommen lassen sollte finden sich nun hier:
Der verhinderte Profi
Ich war die letzten zwei Jahre selbst Profi beim FC Ingolstadt in der Regionalliga, habe den Durchbruch in dieser Zeit allerdings nicht geschafft, so dass meine Zeit als hauptberuflicher Profi nun vorbei ist und mich nun dem Studium widmen muss.
Der österreichische Schwiegervater in spe
Wer als stadtnah aufgewachsener Deutscher eine Österreicherin vom Land glücklich machen will, muss den zukünftigen Schwiegervater auf seiner Seite haben. Und eben der hat mich letztes Wochenende gefragt, ob ich nicht zwei Karten für das historische Aufeinandertreffen der Fußballnationen Deutschland und Österreich organisieren könnte. Wir sollten dann als die beiden Männer, die der jungen Braut am nächsten stehen, zusammen zu diesem Spiel gehen.
Mister Numerus Clausus
Diese Karten sind eine super Belohnung dafür, dass ich das 1. Semester erfolgreich ( Notenschnitt 1,3 ) abgeschlossen habe und ich dabei nicht meine Freunde, Freundin und Familie vernachlässigt habe
Der quälende Kollege
Ich mache gerade ein Praktikum in Frankfurt und sitze mit einem Österreicher zusammen, der stolz darauf ist, dass er OptionsTickets für ein Halbfinalspiel mit Österreichischer Beteiligung hat. So kann ich wenigstens live mit ansehen wie bei einem Sieg von uns seine Tickets ihre Gültigkeit verlieren und sein Traum vom Halbfinale ausgeträumt sein wird. ;o)
Miss Oranje
Zwei Karten für das Spiel Deutschland gegen Österreich in Wien habe ich verdient, denn trotz meiner niederländischen Staatsangehörigkeit glüht mein Herz für unsere deutschen Jungs. Im Sinne der nachbarschaftlichen Völkerverständigung muss das doch belohnt werden!
Herr Tutor
Weil ich beim WM-Spiel Deutschland – Österreich meine geliebten Schlecker-Skripte zu Hause lasse und im Stadion aus meiner Flagge viele werden und aus meiner Stimme ein ganzer Chor. – Wir sind Deutschland und werden 2008 erneut ein Sommermärchen durchleben!
Der Barde
...ich im Gegensatz zu Sarah Connor den Text der Nationalhymne wiedergeben kann – ohne Fehler.
Der Mutige
Meine Begründung ist ziemlich einfach: Ich bin Österreicher und vor 21 Jahren nach Deutschland gekommen.
Der Trinkfeste
Ich habe die Karten verdient, weil ich einer der trinkfestesten WFI’ler bin und den Maßkrug unter 10 Sekunden leere.
Die Romantikerin
Ich bin seit nun mehr als fünf Jahren eine gepeingte Freundin, die auf jedes Fußballspiel ihres Freundes mitgeschleppt wird und begeistert daneben sitzen muss und so tun als ob es sie interessiert. Nun bin ich ja, trotz der Schwachstelle ihres Freundes doch recht gern mti diesem Typen zusammen und da wir ja nun im Sommer unser sechsjähriges zu feiern haben, sollt ich ja auch was zum Schenken haben: und der Kerl wird mich vom Fleck Weck heiraten, wenn ich die Karten kriegen würde ;o)
Der Anti-Romantiker
ich brauche die Karten, damit ich einen Grund habe mit meiner Freundin NICHT nach Paris zu fahren wie geplant sondern nach Wien!!!!!!!
Der Stripper
Falls mein Ticketwunsch erfüllt wird, werde ich mir etwas ganz Besonderes für die Party der WFI Summerchallenge überlegen (Strip etc.)
Der Flitzer
Ich will dabei sein,ich muss dabei sein und ich tue alles um dabei zu sein!!!
Soll ich nackend über dem Platz flitzen.Ich würde es tun
Den Herrn M. Schlecker gibt es übrigens wirklich und er ist auch ein bekannter Alumnus unserer Fakultät. Er war lange Jahre sozusagen der Vater der Aprilscherze auf der WFI Seite, hat aber in diesem Jahr nichts von seinem Glück gewusst. Wie der Eintrag in seinem Blog jedoch zeigt, hat er sich sofort seiner Wurzeln besonnen und auch noch seine Kolleginnen und Kollegen in den April geschickt.
Ich möchte allen unseren treuen Leserinnen und Lesern diese Möglichkeit nicht vorenthalten. Der treue Spender hat sich auch bereits hier zu Wort gemeldet. Viel Erfolg!
Eine wirklich coole Aktion! 207 Improvisationsschauspieler von ImprovEverywhere bleiben mitten in dem riesigen Bahnhof zur gleichen Sekunde stehen und bleiben für 5 Minuten in genau der Position. Aber schaut selbst:
Ich habe meine Meinung zum Thema Finanzsysteme und Banken ja schon an der ein oder anderen Stelle kundgetan. Und in gewisser Weise fühle ich mich von der aktuellen Situation schon ein wenig bestätigt.
Wenn schon der ehemalige Chefredakteur des Manager Magazins Sätze schreibt wie: “So schwer es einem liberalen Ökonomen fällt – die Devise kann nur lauten: Entmachtet die Banker!” fühle ich mich doch ein bisschen bestätigt. Was ich wirklich gut finde ist auch die Tatsache, dass selbst die Einführungsveranstaltung bei Prof. Wilkens ausreicht um die grundlegenden Probleme gut nachzuvollziehen, die Kaden in seinem Beitrag auch erwähnt: “Was einem den Glauben an die Zunft der Banker raubt, ist der Umstand, dass die Gentlemen nonchalant alle Grundregeln des Bankgeschäfts außer Kraft gesetzt haben. Beispielsweise den Lehrsatz, dass hohe Renditen nur mit hohem Risiko zu erzielen sind.”
Was mir aber wirklich Angst macht, ist die Tatsache, dass sich nicht nur die Amateure von den Landesbanken verzockt haben, sondern eben auch die Profis (ich hätte mir nie vorstellen können, dass mal darüber spekuliert wird, dass die Lehman Brothers pleite gehen könnten, auch wenn sie heute zum Glück gute Zahlen vorlegen konnten). Und am meisten kotzt es mich an, wenn jetzt sogar der Sepp nach dem Staat ruft
Gestern hatte ich wieder einmal ein tolles Bahnerlebnis! In Kürze: ICE fährt Person um, Verspätung auf der ganzen Strecke, CoH bekommt statt seinen Zug einen anderen der schon 120 Minuten Verspätung hat, Zug ist gerammelt voll.
Trotzdem bin ich noch halbwegs pünktlich in Ingolstadt angekommen und wurde sogar noch netterweise von Hanno P. mit dem Auto nach Hause gebracht.
Was ich mir wünschen würde: Die Bahn hat ja bereits ein Onlineportal um aktuelle Ankunft- und Abfahrtzeiten einzusehen. Man kann dieses sogar per WAP nutzen
Das Problem ist aber doch: Ich will nicht immer schauen ob mein Zug jetzt gerade pünktlich ist oder nicht. Ich will nur wissen, wenn er zu spät kommt.
Könnte man deshalb nicht einfach seine Handynummer beim Kauf der Fahrkarte online hinterlassen und dann entsprechend eine SMS bekommen wenn der Zug Verspätung hat. Ja noch besser, es könnte dann direkt eine alternative Verbindung angeboten werden, die im Zweifelsfall schneller ist.
Gerade in der Situation von gestern Abend wäre sowas super gewesen. Ich wäre einfach eine Stunde später zum Bahnhof und hätte keinen Stress gehabt.
Als nicht gerade politisch Uninteressierter, möchte ich auf die ZDF Sendung “Neues aus der Anstalt” verweisen (sehr passender Titel zur aktuellen politischen Lage). In der wirklich gelungenen Mediathek, kann man die ganze Sendung anschauen. Wirklich gut wird es ab Minute 44:25 Einfach den Regler entsprechend weit nach vorne schieben.
Nach den letzten Klausuren hat sich der CoH flux in den Winterurlaub verabschiedet. Jetzt ist er leider schon wieder vorbei und die wichtige Nachbereitung beginnt. Da müssen Fotos sortiert, Urlaubsgeschichten erzählt und Taschen ausgepackt werden.
Neu hinzu kommt jetzt auch noch die genaue Analyse der zurückgelegten Kilometer. In meinem Fall waren das 190 Kilometer und über 34.000 Höhenmeter. Dazu benutzt habe ich 112 Liftfahrten. Alle diese Informationen kann man sich mit einem Code auf dem Liftpass auf der Seite des Dolomiti Superskipasses anzeigen lassen.
Dazu gibt es noch nette Flashannimationen die den genauen Weg jedes einzelnen Tages aufzeigen.
Ich hatte ja vor nicht so langer Zeit schon einmal über meine Erfahrungen mit der Wikipedia geschrieben, aber jetzt ist endgültig Schluss! Ich werde diese diktatorische Plattform nicht weiter nutzen. Was ist geschehen? Der Eintrag zur WFI wurde heute gelöscht! Wie kann sowas passieren? Es gibt da nette Leute bei der Wikipedia, die werden irgendwann zu Administratoren ernannt, umgangssprachlich werden sie auch als Blockwarte bezeichnet, was meiner Meinung nach noch viel zu nett ist. Sei es drum, die können auf jeden Fall den Antrag stellen, dass ein Eintrag gelöscht wird. Danach gibt es dann eine 7 tägige Diskussion ob oder ob nicht gelöscht werden soll. Dies hat auch bei unserem Eintrag stattgefunden. Doch obwohl verschiedenste User Argumente für den Erhalt beigetragen haben, wurde der Eintrag heute gelöscht. Das ist nichts anderes als Willkür und das reicht mir jetzt. Ich kann nur alle auffordern diesen Laden zu boykottieren.
So oder so ähnlich kommt mir eine neue Prämie im Bahn Bonus Programm vor. Dort kann man laut dem Newsletter der Bahn nämlich ab 1.12. als Prämie auch Flüge mit dem neuen Prämienpartner Condor erhalten:
Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass man wahrscheinlich jeden Tag Hamburg-München fahren muss um eine solche Prämie irgendwann mal zu bekommen, erinnert sie mich doch an ein Zitat des Bahnchefs: “Länger als drei Stunden Bahn fahren ist unzumutbar”. Nicht ohne Grund sind ja auch die Verhandlungsführer der Bahn zu den Gesprächen mit der GDL im Privatjet gekommen (nicht im Porsche wie Herr Schell).
Lange Rede kurzer Sinn, auf mich als Bahnfahrer wirkt das Angebot ein bisschen wie: Für unsere treuesten Windows User haben wir ein ganz besonderes Geschenk: Einen nagelneuen MAC.
Ok, Ok, man kann natürlich einwerfen, dass auf die Balearen kein Zug fährt, aber da ist die Bahn ja wirklich selbst dran schuld (-;
Nicht nur weil heute Morgen vier diletantische Möchtegernberater eines bayrischen Autobauers mit Joop Anzügen, Mont Blanc Füllern und Daniel Hechter Mänteln bei uns waren, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, möchte ich doch darauf verweisen, dass nicht nur der Customerofhell seine Erlebnisse mit der Bahn hat, sondern auch andere Menschen die sich mit der Thematik Kundenzufriedenheit befassen. Der schonmals hier verllinkte Martin Oetting fragt mit Recht, ob momentan der taktisch klügste Zeitpunkt ist, seine besten Kunden mit Preiserhöhungen zu traktieren wie es die Bahn macht.
Ich gebe zu, würde die Vereinigung Cockpit streiken, würde die Lufthansa für ihr HON Circle Member Privatjets fliegen lassen. Die Bahn schickt lieber Briefe raus um mitzuteilen, dass die Bahncard 100 teurer wird. Ich denke da muss man nicht studiert haben um zu erkennen, dass man damit lieber noch etwas gewartet hätte. Die ganze Geschichte hier
Jetzt ist es auch in Deutschland angekommen und eigentlich habe ich mir seit der ersten Präsentation fest vorgenommen es zu kaufen. Kein neuen Vertrag abgeschlossen, kein neues Handy gekauft, alles um jetzt zuzuschlagen. Und doch tue ich es nicht. Klar, es ist eigentlich genau das was ich wollte, wie ich es mir vorgestellt habe und ich wäre sogar bereit den hohen Preis zu zahlen (1600 Euro für 2 Jahre). Aber es gibt doch einiges was mich nun davon abhält.
Zum einen die rationalen Gründe
Der Lebenszyklus – 6 Monate gibt es das iPhone nun schon in den USA, ein langer Zeitraum für ein Handy
Das iPhone ist für die USA optimiert, d.h. kein UMTS oder HSDPA
Die Tarife für die Internet “Flatrate” werden mit Sicherheit noch deutlich fallen, gerade weil wir uns in diesem Bereich in der Anfangsphase befinden
Ich habe keine Ahnung wie weit ich mit 200MB Datenvolumen pro Monat komme, auf diese Menge ist man im “M-Tarif” ja beschränkt
Zum anderen die emotionalen Gründe
Ein Apple Produkt zu kaufen ist ja ein fast sakraler Akt. Und ich kann und will dies nicht im T-Shop in Ingolstadt tun. Ok ich könnte zu Gravis nach München fahren, aber das ist eben doch nicht die Regent Street in London
Durch die 6 Monate Verzögerung ist der ganze Mythos um das Gerät verflogen. Die deutschen Medien haben das gemacht was sie am besten können, kritisieren, schlechtreden, Pessimismus verbreiten.
Spätestens die Präsentation durch T-Mobile hat mir die Lust darauf genommen. Ich will weder das gleiche Gerät haben wie Gülchan, die NoAngels oder Kai Pflaume, sorry aber wer sucht solche Testimonials aus?
Fazit
Warten auf die zweite Generation, günstigere Tarife und Ruhe in den Medien. Außerdem dürfte die nächste Generation dann sofort weltweit verfügbar sein und man hat noch die Worte von Steve Jobs Keynote im Ohr wenn man zuschlägt.
Drüben bei Connected Marketing beschreibt Martin Gastkolumnist Rob sein Wochenenderlebnis aus der BMW-Welt. Zu schön, dass meine erste Diplomandin gerade über die Personalauswahl serviceorientierter Kundenkontaktmitarbeiter für diesen Laden geschrieben hat. Ne gute Note hatte die Arbeit auf jeden Fall verdient, aber trotzdem irgendwie scheiße wenn man sieht, dass vier Lebensmonate dann doch für die Katz waren. Meine Vermutung ist aber, dass der Laden outgesourced und bei den Service Level Agreements geschlampt wurde. Aber lest selbst MartinsRobs Erlebnisbericht
Vor einigen Wochen noch habe ich an dieser Stelle ja noch berechtigte Kritik an der Gestaltung der neuen Cafeteria geäußert. Offensichtlich wurde diese Kritik gehört. Denn seit kurzem erstrahlt der Raum in neuem Gewand. Es wurden einige große Bilder aufgehängt und auch auf den Tischen findet sich zumindest eine nette Kerze.
Der Beginn des Semesters hat außerdem gezeigt, dass die Fakultät wohl nur auf eine solche Einrichtung gewartet hat. Lange Schlangen vor und nach Vorlesungen belegen dies. Und schon existieren die ersten Engpässe und Wartezeitprobleme. Wir sind gespannt wie es weitergeht.
Auch wenn mein Geburtstag schon etwas zurück liegt, erfreue ich mich immer noch an einem Geschenk: Tommy Jauds Millionär.
Doch eins wurde mir sehr schnell klar, spätestens als ich die erste CD gehört hatte gab es keinen Zweifel mehr: Tommy Jaud hat ein Buch über den customerofhell geschrieben! Und Christoph Maria Herbst wurde im Hörbuch dessen Stimme. Wer es nicht glauben mag, dem kann ich nur die Lektüre des Buches oder das lauschen des Hörbuchs empfehlen. Für alle die das Buch schon kennen dürfte eins klar sein: Der customerofhell ist der Beschwer-Adaire!
Rein optisch schaut es finde ich ganz gut aus, es fehlt leider jeglich Dekoration (Bilder, Blumen, etc.).
Die Bögen sind eigentlich ein nettes architektonisches Detail, leider wurden sie nicht wirklich in die Gestaltung mit einbezogen. Auf den Bänken sitzt es sich ganz gut, leider erinnern sie ein wenig an harte Kirchenbänke.
Weiterhin gibt es nur direktes Licht. Halogen von der Decke und die Runden Lampen an der Wand sind auf dem Bild ja zu sehen.
Die Theke sieht leider genauso leer aus wie der Rest. Aber der entscheidende Punkt: Espresso 95 Cent und schmeckt lecker!
Statt Sekt und Martini gibt es ein ordentliches Helles.
Mein Fazit: Die Cafeteria wird sich durchsetzten. Die günstigen Preise und die perfekte Lage reichen dazu schon vollkommen aus. Leider hat man bei der Planung offensichtlich nicht sehr weit gedacht. So sorgen die fest installierten Tische und Bänke dafür, dass die Räumlichkeiten für nichts anderes mehr nutzbar sind (z.B. Messen o.ä.). Darüber hinaus bin ich mir fast sicher, dass die Investitionssumme kaum geringer war, als bei der privaten Konkurrenz in Hamburg. Die Bänke sind alles aus massivem Holz und vom Schreiner und auch Theke und Küche sind vom feinsten.
Mein Favorit ist und bleibt aber die Korvora-Bar an der WHU. Von den Studenten selbst gegründet findet sie das gesunde Mittelmaß aus BLS und WFI Cafeteria!